(c) Pester Lloyd / 23 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Surgutneftegas klagt gegen MOL
05.06.2009 · Wirtschaft
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Surgutneftegas klagt gegen MOL
Surgutneftegas hat jetzt rechtliche Schritte gegen die MOL und das ungarische Energieaufsichtsamt eingeleitet, um die Eintragung seiner neuen Beteiligung zu erwirken und somit die ihr zustehenden Stimm- und Aktionärsrechte ausüben zu können. Das Management von MOL bestäigte einen entsprechenden Medienbericht. Surgut hat entsprechende Klage vor dem hauptstädtischen Handelsgericht eingereicht. MOL habe verhindert, dass die 21,2% Beteiligung, die Surgut von der OMV übernommen habe rechtzeitig eingetragen worden seien. Sollte das Unternehmen Recht bekommen, könnten eventuell auch die Ergebnisse der letzten MOL-Hauptversammlung in Frage gestellt werden.
Hinter den Kulissen eines Deals MOL – Surgutneftegas, Teil 1-3
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PESTER LLOYD DOSSIER Europawahl 2009 Ungarn
Wahlbeteiligung Europawahl Ungarn
07.06.2009 · Politik
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Wahlbeteiligung in Ungarn niedriger als vor 5 Jahren
PESTER LLOYD DOSSIER Europawahl 2009 Ungarn
Bis 17 Uhr hatten, laut nationaler Wahlkommission, lediglich 30,25% der 8,073 Millionen in Ungarn Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung in Ungarn wird demnach bei maximal 35% liegen. Am höchsten war die Beteiligung noch im Komitat Pest, am niedrigsten in Szabolcs-Szatmár-Bereg. Vor fünf Jahren lag sie zu 17 Uhr bei 32,25%, so dass man am Ende des Tages von einer noch niedrigeren Beteiligung ausgehen darf. Sie lag 2004 bei 38,7%. Lediglich das Komitat Pest hat bisher die Zahlen von 2004 bestätigt. Die nationale Wahlkommission hat haufenweise Beschwerden wegen des Bruchs des “Wahlfriedens” erhalten, der in Ungarn ab 24 Stunden vor der Wahl beginnt und Wahlkampf und Stimmenbeeinflussung untersagt. In vielen Regionen und Komitaten wurden von vier der acht antretenden Parteien und Bündnisse automatische Wahlaufrufe über das Telefon lanciert. Die Vorfälle werden geprüft, eine aussichtsreiche Anfechtung der Ergebnisse in diesen Gebieten gilt aber dennoch als unwahrscheinlich. Ansonsten mussten einige Wähler wegen abgelaufener Papiere oder ungültiger Meldebestätigungen abgewiesen werden.
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