Rechtsradikaler Täter wurde posthum identifiziert – bei dem Terroranschlag kamen damals 7 Menschen ums Leben
München. Ein antisemitischer Anschlag auf ein jüdisches Altersheim in München aus dem Jahr 1970 ist nach Jahrzehnten teilweise aufgeklärt worden. Der mutmaßliche Täter, ein Mann aus dem rechten Milieu, wurde posthum identifiziert. Bei dem Anschlag kamen sieben Menschen ums Leben, und 15 weitere wurden verletzt.
Der Fall blieb über Jahrzehnte ungelöst, bis neue Ermittlungsergebnisse zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters führten. Der mutmaßliche Täter war bereits 2020 verstorben, bevor er zur Rechenschaft gezogen werden konnte.
Der antisemitische Anschlag von 1970 gilt als einer der schlimmsten antisemitischen Anschläge des Landes.
Quellen: Der Standard
Photo: Denkmal zum Brandanschlag von 1970 -Henning Schlottmann (User:H-stt) / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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