(c) Pester Lloyd / 40 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Wieder Werksschließung in Komárom / Ungarn
01.10.2009 · Wirtschaft
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Wieder Werksschließung in Komárom / Ungarn
Der japanische Hersteller von Elektronikkomponenten Sunarrow wird sein ungarisches Werk in Komárom schliessen, knapp 80 Mitarbeiter werden arbeitslos. Sunarrow war insgesamt 6 Jahre in Ungarn aktiv und stellte hier u.a. die Silikonmatten für Handyknöpfe, Plastikverkleidungen und andere Produkte her. Zu den Kunden gehörten u.a. Nokia, NEC, Sony, Fujitsu und Casio, die allesamt unter enormen Nachfragerückgängen leiden. Auch der finnische Hersteller Perlos und Lite-On aus Taiwan schlossen bereits ihre Produktionshallen in Komárom, was bereits 500 Menschen den Job kostete.
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Denso entlässt weitere 730 Mitarbeiter
02.10.2009 · Wirtschaft
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Denso entlässt weitere 730 Mitarbeiter in Ungarn
Der japanische Autozulieferer Denso wird rund 730 und damit jeden fünften Arbeitsplatz in Ungarn streichen. Das teilte das Unternehmen diese Woche mit. Bereits im Juli mussten schon einmal 800 Menschen gehen. Die „außerordentlichen Schwierigkeiten“ des derzeitigen Geschäftsklimas seien Schuld an der Maßnahme. Denso betreibt ein Werk in Székesfehérvár, mit derzeit noch über 4.000 Mitarbeitern. Man hat zuerst versucht, die Auftragsausfälle mit Abarbeitung von Überstunden und Schichtzeitenkürzungen abzufangen, zuletzt stieg man auf eine Vier-Tage-Woche um. Nach den Entlassungen werde man wieder zur Fünf-Tage-Woche zurückkehren. Um langfristig in Ungarn bleiben zu können, seien die Entlassungen unumgänglich, verkündete der Vorstand von Denso Ungarn, Yukimasa Ohoka.
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Thermalbad für Diskriminierung bestraft
02.10.2009 · Wirtschaft
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Thermalbad für Diskriminierung bestraft
Die frisch renovierten Thermalbäder von Harkany im Süden Ungarns haben eine Strafe über 1,5 Millionen Forint (ca. 5.400 EUR) wegen der Diskriminierung ausländischer Gäste zu bezahlen. Das nationale Amt für Gleichstellung verhängte die Geldbuße, weil für Ausländer andere Tarife galten als für Inländer. Nichtungarischen Rentnern wurden nicht die gleichen Ermäßigungen zu Teil wie den einheimischen. Ähnliche Beobachtungen macht man in Ungarn in letzter Zeit zwar seltener, aber immer wieder, so auch bei Museen und anderen Einrichtungen. Auch Hotels zogen jahrelang ausländische Gäste ab, in dem sie eigene Preislisten für Ungarn und Ausländern auslegten. Das Thermalbad in Harkany hat nun 90 Tage Zeit, die Preise anzupassen und diese Ungerechtigkeit aus der Welt zu schaffen.
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Millionenauftrag für die Laserforschung
02.10.2009 · Forschung
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Millionenauftrag für die Laserforschung für Ungarn, Tschechien und Rumänien
Ungarn, Tschechien und Rumänien können sich über den Zuschlag zu einem gemeinsamen Forschungsprojekt der EU freuen. Das 100 Milliarden HUF (ca. 370 Mio EUR-Projekt ELI (Extreme Light Infrastructure) betrifft die Errichtung eines Laserversuchsprojektes, dass neue Erkenntnisse bei der Erforschung der Geheimnisse des Laserlichts und dessen praktischer Anwendung bringen soll. Federführend bei der wissenschaftlichen Aufbereitung der Thematik wird von ungarischer Seite her die Universität von Szeged sein, die Uni Prag und die Kollegen aus Bukarest kümmern sich um den energetischen und konstruktionellen Teil der Aufgabe.
Weitere Informationen zum Thema:
http://www.extreme-light-infrastructure.eu/
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E.ON Ungarn ist für den Winter gerüstet
05.10.2009 · Wirtschaft
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E.ON Ungarn ist für den Winter gerüstet
Die ungarischen Töchter des deutschen Energiekonzerns E.ON haben sich für die Wintersaison gerüstet. Der Sprecher des Unternehmens teilte am Freitag mit, dass man 3,3 Milliarden Kubikmeter Erdgas in verschiedenen Lagerstätten in Ungarn gebunkert habe. Das Lagerunternehmen E.ON Földgáz Storage’s hat eine Kapazität von bis zu 3,7 Mrd. Kubimeter, weitere 600 Mio kommen in einigen Tagen dazu, wenn das neue Lager in Zsana im Südosten des Landes fertig gestellt sein wird. Für den Ausbau des dortigen Lagers investiert das Unternehmen 35 Mrd. Forint (130 Mio EUR). Weitere 200 Mio EUR wurden in Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen gesteckt. E.ON betreibt derzeit fünf Lager in Ungarn, weitere Ausbauten, u.a. in Pusztaederics sind vorgesehen. Vor einigen Tagen wurde zudem von einer MOL-Tochter ein 1,2 Mrd. Kubikmeter umfassendes Notlager als strategische Reserve eröffnet, weitere 250 Mio Kubikmeter Staatsreserve liegen noch in E.ON-Lagern.
Riesiges Gaslager für Notfälle eingeweiht
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Neuwagenmarkt in Ungarn auf ein Viertel geschrumpft
05.10.2009 · Wirtschaft
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Neuwagenmarkt in Ungarn auf ein Viertel geschrumpft
Im September wurden in Ungarn 3200 Neuwagen zugelassen, ein Minus von 76% im Vergleich zum September 2008 und damit ein neuer Negativrekord. Im ersten Quartal betrug der Rückgang (jeweils im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal) 43%, im zweiten 60%, nun 76% für das dritte Quartal. Während von Januar bis September 2008 in Ungarn noch 121.000 Neuwagen zugelassen wurden, waren es in diesem Jahr bisher lediglich 49.000. Für das Gesamtjahr also ein Rückgang von 60%. Der europäische Neuwagenmarkt konnte sich in den Sommermonaten sogar um fast 3% steigern, jedoch auch nur, weil in etlichen Ländern, vor allem in Deutschland noch Abwrackprämien und sonstige Erleichterungen wirkten. Zur Zeit sind in ganz Ungarn (10 Mio Einwohner) 9,565 Mio. Autos zugelassen. An der Spitze der Verkäufe lagen im September Suzuki und Ford. Der Focus was das meistverkaufte Modell.
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