(c) Pester Lloyd / 26 – 2009 WIRTSCHAFT 26.06.2009
Pandora öffnet Büchsen in Ungarn
Der dänische Juwelier und Modeschmuckdesigner Pandora will schon in den kommenden Tagen auf den ungarischen Markt vordringen. Die Juta Kft. hat sich die exklusiven Vermarktungsrechte für Ungarn gesichert und will noch in diesem Jahr bis zu acht Geschäfte mit den, für ihr edles und fabenfrohes Design in barocker Üppigkeit bekannten, Produkten von Pandora eröffnen. Allein fünf davon sollen in Budapest entstehen, je ein weiteres in Györ, Debrecen und Szombathely. Weitere zwölf Geschäfte sollen im ganzen Land bis Ende 2010 öffnen., wobei nur rund die Hälfte durch den Generallinzenehmer betrieben werden, der Rest werden Handelspartner sein. Man erwartet sich daraus Umsätze von 700 bis 800 Mio. Forint jährlich (ca. 2,3 bis knapp 3 Mio EUR).
Der Geschäftsführer zeigt sich trotz Krise optimistisch, da die Zielgruppe für Pandora weit gesteckt ist und die Produkte in einer „niedrigeren Preiskategorie“ sind. „Mode bleibt Mode, auch in einer Krise.“ ist sein erhellendes Statement. Vor allem Ketten, Armreifen, Ringe, Ohrringe und -stecker sind die klassischen Produkte, die meisten liegen preislich zwischen 60 und 120 EUR, vieles natürlich auch darüber. Ein ungarischer Durchschnittsnettolohn beträgt 440 EUR. Pandora wurde 1982 in Dänemark gegründet und ist derzeit in 18 Ländern aktiv. Gestern gab auch Emporio Armani bekannt, ein Geschäft auf der Andrássy út eröffnen zu wollen. siehe unseren Bericht
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