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Russland „schenkt“ Orbán eigene Airline: als Schaufenster für den Suchoi-Superjet

(c) Pester Lloyd / 06 – 2016 NACHRICHTEN& 08.02.2016

nbsp; 11.02.2016 Beratungsmuster: Russland „schenkt“ Orbán eigene Airline, als Schaufenster für den Suchoi-Superjet

Weder die teure Malév-Pleite 2012, noch die Wirtschafts-Operette um den Sturzflug der „Falken“-Airline 2013 belehren die Orbán-Regierung ausreichend darüber, dass die Umstände für „nationale Fluggesellschaften“ nicht die günstigsten sind. Weder Araber, noch Westeuropäer hatten Interesse daran, Orbáns Träumen von der eigenen „Flotte“ mit Geld in die Realität zu verhelfen, daher wenden sich seine Unterhändler an einen anderen „strategischen Partner“: Russland. Wie im Falle des AKW-Ausbaus in Paks ( 10 Milliarden Euro sollen so in den Puszta-Sand gesetzt werden und so viel Staub aufwirbeln, dass per Umwegrentabilität – und gesetzlich abgesichert – unerkannt genügend in die Günstlingswirtschaft abgezweigt werden kann.) will man eine Art Kredit in Moskau aufnehmen.

Der teilstaatliche Flugzeugbauer Suchoi soll sechs neue Maschinen „und Geld“ beisteuern, die ungarische Regierung im Gegenzug günstige Geschäftsbedingungen schaffen. Gerechtfertigt wird dieser in Fachkreisen mit „waghalsig“ milde beschriebene Versuch, einen Markt per Dekret zu erschaffen, damit, dass die neue Airline jährlich angeblich 110 Mio. EUR zum ungarischen BIP beitragen könnte, hieß es in einer Analyse im Staatssender M1.

Der Suchoi-Chef sieht darin eher einen Marketinggag, bei dem die Ungarn das Risiko tragen sollen, denn, so sagte er M1: Die Airline könnte das „Sprungbrett für den Superjet 100“ werden, jene Airbus- und Boeing-Konkurrenz, die bisher den Schritt auf den Weltmarkt noch nicht schaffte, dafür bereits in der Erprobungsphase einen Absutz fabrizierte. Geht die Sache mit der Airline schief, (und die Chancen dafür stehen „gut“) bliebe Ungarn auf einem weiteren pleitierenden Unternehmen sitzen, Suchoi könnte die „Beratungsmuster“ dann einfach wieder mitnehmen. „Alles was den Ungarn und unserer Wirtschaft hilft, werden wir unterstützen“, sagt das Wirtschaftsministerium. Na dann. Guten Flug!

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