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(c) Pester Lloyd / 04 - 2010  WIRTSCHAFT 26.01.2010

 

Ausbau von Bahnhof Kelenföld geht an Firmen aus Tschechien und Slowakei

Die beiden Unternehmen Subterra a.s. und Doprastav a.s. aus Tschechien bzw. der Slowakei erhielten den Zuschlag bei einem Tender über die Rekonstruktion des Bahnhofs budapest Kelenföld, eines 20 Kilometer langen Teilstücks der ungarischen Bahn zwischen Tárnok und Budapest sowie einer Verbindung zwischen Kelenföld und der neuen Metrolinie M4. Das Siegerkonsortium bot die Ausführung der Arbeiten zu einem Preis von unter 100 Millionen Euro an. An dem Tender nahmen zwar fünf Unternehmen bzw. Konsortien teil, doch nur zwei von ihnen gaben Gebote ab, die sich im Rahmen der Ausschreibungsbedingungen bewegten und damit gültig waren. Neben den Siegern war das noch ein ungarisches Konsortium um die Firma Közgép, das ein Gebot von umgerechnet rund 124 Millionen EUR vorlegte.

Der Bahnhof von Kelenföld liegt unmittelbar am Stadteingang von Budapest an der Autobahn M1, Richtung Wien. Jeder internationale Zug aus Westen hält hier an, jedoch schreckte die schlechte Anbindung an die Innenstadt bisher die Reisenden davor ab, ihn zu benutzen. Mit der Anbindung an die Metro dürfte sich das ändern, man spart sich dann als Zugreisender fast zwanzig Minuten in die Innenstadt. Durch den Ausbau mit einem Parken und Reisen-Parkplatz und die U-Bahn-Anbindung wird der Bahnhof auch für Autofahrer aus Richtung Wien attraktiv, die sich dann die quälende Fahrt in die Innenstadt, die schon mal eine Stunde in Anspruch nehmen kann, ersparen können.
 

 

 

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