(c) Pester Lloyd / 47 – 2009 WIRTSCHAFT 17.11.2009
MOL: Gewinnsprung durch Währungseffekte
Im dritten Quartal hat die ungarische MOL einen Gewinn nach Steuern von 12,9 Milliarden Forint (ca. 48,5 Mio EUR) gemacht. Im gleichen Zeitraum vor einem Jahr betrug das Ergebnis -4,9 Mrd. HUF. Die Gewinne ergeben sich hauptsächlich aus Finanzeffekten, der schwache Forint half dem Unternehmen, während die Gewinnmargen aus der operativen Tätigkeit kleiner wurden. Der Gewinn pro Aktie beträgt somit 151 Forint. Die Umsätze gingen insgesamt um 3% auf 931 Mrd. Forint zurück, konsolidiert um die Aufstockung der INA-Anteile in Kroatien von einem Viertel auf etwas über 47%. Die Zahl der Mitarbeiter stieg, auch durch den Zukauf der kroatischen Tochter von 16.000 auf über 34.000 Menschen, dadurch haben sich logischerweise auf die Personalkosten erhöht, von 32,4 auf 63 Mrd. Forint. Der operative Gewinn stieg um 12% auf 41 Mrd.
Das könnten sie billiger haben
Was will Surgut von MOL? – Der Chef weiß es immer noch nicht
Der kroatischen INA-Anteil der MOL werde nicht verkauft, schon gar nicht an die Surgutneftegas und schon gar nicht in einem Tauschgeschäft für die 21,6%, die das russische Unternehmen an der MOL halte. Das stellte MOL-Chef Zsolt Hernádi in einem Interview mit der Wochenzeitung HVG klar. ZUM BEITRAG
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