Die Gesichter des Parlaments – Zwei Sitzungstage der Nationalversammlung in Bildern - Ansichtssache
Von Anna Breitling am 28. Mai 2026
Ansichtssache der neuen Nationalversammlung in Budapest.
Budapest. Die Frühjahrssitzung 2026 der Ungarischen Nationalversammlung begann am 26. Mai mit einer Rede des Ministerpräsidenten Péter Magyar vor Eintritt in die Tagesordnung. Im Mittelpunkt des ersten Sitzungstages standen laut der Agenda auf der Parlamentsseite neben Interpellationen insbesondere ein von mehreren Abgeordneten der rechtskonservativen Partei TISZA eingebrachter Antrag zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses über Missstände im Vollstreckungswesen sowie die Beratung über die parlamentarische Immunität des Fidesz-Fraktionsvorsitzenden Máté Kocsis. Nach den Abstimmungen folgten direkte Befragungen von Regierungsmitgliedern im Plenum sowie die reguläre parlamentarische Fragestunde.
Der zweite Sitzungstag am 27. Mai begann unter anderem mit einer Rede des Abgeordneten Dr. István Apáti von der rechtsextremen Partei Mi Hazánk. Zu den zentralen Tagesordnungspunkten gehörte die allgemeine Debatte über die sechzehnte Änderung des ungarischen Grundgesetzes, eingebracht von den TISZA-Abgeordneten Márton Melléthei-Barna und Dr. István Hantosi. Für die Annahme der Verfassungsänderung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Zudem wurde die Debatte über die parlamentarische Immunität von Máté Kocsis fortgesetzt, deren Grundlage ein Verfahren des Bezirksgerichts Pest-Zentrum bildet.
Die folgende Fotoserie begleitet die beiden Sitzungstage der Ungarischen Nationalversammlung mit visuellen Eindrücken aus dem Parlament und dokumentiert Begegnungen im Plenarsaal.
Andrea Bujdosó, Fraktionsvorsitzende der TISZA-Parlamentsfraktion, bei der Fraktions-Pressekonferenz vor der Sitzung.Zoltán Tarr, Minister für soziale Beziehungen und Kultur auf dem Weg zur Sitzung.Ministerpräsident Péter Magyar beginnt den ersten Sitzungstag am 26.05.2026 mit einem Redebeitrag.László Toroczkai, Fraktionsführer der rechtsextremen Partei Mi Hazánk bei einem Redebeitrag Nationalversammlung in Budapest.Sitzungssaal des Parlaments mit den Ministern und Ministerinnen im inneren Kreis.Dr. Vilmos Kátai-Németh, Minister für Soziales und Familie bei einem Redebeitrag.Dr. Csaba Zsolt Heged, Gesundheitsminister (links) und Dr. György Bálint Ruff, stellvertretender Ministerpräsident, im Plenarsaal.Ministerpräsident Péter Magyar und Dr. György Bálint Ruff, stellvertretender Ministerpräsident, beraten sich während eines Redebeitrages.Der Sitzungssaal des Parlaments über den Köpfen der Sitzungsteilnehmenden.Am zweiten Tag der Nationalversammlung nimmt Ministerpräsident Péter Magyar während eines Redebeitrags des Fidesz Politikers Gergely Gulyás einen der Minister-Sitze vor dem Redner ein, was bei der TISZA Fraktion für Belustigung sorgt.Von unten nach oben: Dr. Kátai-Németh Vilmos (Minister für Soziales und Familie), Tanács Zoltán (Minister für Wissenschaft und Technologie), Zoltán Tarr (Minister für soziale Beziehungen und Kultur) und Dr. Lőrincz Viktória (Ministerin für ländliche und städtische Entwicklung).Ein Gruppenfoto der TISZA-Parlamentarier und – Parlamentarierinnen während einer Sitzungspause.Premierminister Péter Magyar und Dr. Anita Orbán, Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, vor den Abgeordneten der TISZA -Fraktion während der Sitzung.Premierminister Péter Magyar am 26.05.2026 bei der Nationalversammlung im Parlament.
Quelle: parlament.hu Photos: Anna Katharina Breitling – Pester Lloyd / Bei Verwendung bitte URL sowie Autorin angeben
Ein erfrischender Anblick, wenn im ungarischen Parlament wieder über echte Rechtsstaatlichkeit debattiert wird, statt nur die befehle eines Autokraten durchzuwinken. Dass Fidesz-Kader wie Máté Kocsis nun um ihre Immunität bangen müssen, ist ei überfälliger Schritt zurück zu einer funktionierenden Demokratie.
HeimatUngarndeutsch
11 Tage zuvor
Hoffentlich vergisst die neue Regierung bei all dem Streit im Plenarsaal nicht die alten Gemeinschaften, die dieses Land seit Jahrhunderten mit aufbauen. Unsere Schulen und Kultur brauchen verlässliche Partner, ganz unabhnägig davon, wer gerade auf den Regierungsbänken sitzt.
HUFFXTrader
8 Tage zuvor
Nette Fotos, aber die Wirtschaft baucht jetzt handfeste Ergebnisse statt diesem ständigen Theater im Parlament. Unsere Betriebe warten auf echte Entlastung und nicht auf solche Kinderspiele mit den Sitzplätzen.
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Ein erfrischender Anblick, wenn im ungarischen Parlament wieder über echte Rechtsstaatlichkeit debattiert wird, statt nur die befehle eines Autokraten durchzuwinken. Dass Fidesz-Kader wie Máté Kocsis nun um ihre Immunität bangen müssen, ist ei überfälliger Schritt zurück zu einer funktionierenden Demokratie.
Hoffentlich vergisst die neue Regierung bei all dem Streit im Plenarsaal nicht die alten Gemeinschaften, die dieses Land seit Jahrhunderten mit aufbauen. Unsere Schulen und Kultur brauchen verlässliche Partner, ganz unabhnägig davon, wer gerade auf den Regierungsbänken sitzt.
Nette Fotos, aber die Wirtschaft baucht jetzt handfeste Ergebnisse statt diesem ständigen Theater im Parlament. Unsere Betriebe warten auf echte Entlastung und nicht auf solche Kinderspiele mit den Sitzplätzen.