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Kompromisschlachten in Bratislava
Fehlstart der
neuen slowakischen Regierung
Nach zähen Verhandlungen hat sich die bürgerliche Mehrparteienkoalition in der Slowakei endlich zu einem
Koalitionsvertrag und einer Regierungserklärung durchgerungen. Doch zur selben Zeit kam ihr durch den Absprung von vier Parlamentariern die Mehrheit abhanden. Auch Präsident
Gasparovic macht sich Sorgen um die Stabilität der Regierung. - Der nationalistische SNS-Chef Slota tritt als Parteichef zurück.
ZUM BEITRAG
Kulturkampf um Terra Madre
Probleme der Kleinbauern in Bulgarien und Rumänien
"Bio" und "Slow Food"
kann man in Ländern wie Rumänien und Bulgarien sozusagen noch originär vorfinden. Noch. Kleinbauern und internationale Unterstützer trafen sich jetzt in Sofia, zur Messe
"Terra Madre Balkans", um über die Spannungsfelder zwischen naturnahem, minimalinvasivem Wirtschaften, Erfüllung von EU-Auflagen, Förderungen und Existenzsicherung zu sprechen.
ZUM BEITRAG
Der Sieger wird zum Verlierer
Fico gewinnt Wahlen in der Slowakei, verliert aber die Macht - Ungarnpartei fliegt aus dem Parlament
Der Slowakei steht ein Machtwechsel bevor. Ministerpräsident Robert Fico wurde mit seiner sozialdemokratischen
Partei SMER-SD wieder stärkste Kraft, doch seine Koaltionspartner schmierten ab, was ihn die Macht kosten wird. Die rechte Ungarnpartei SMK flog aus dem Parlament, die brückenbauende
Alternative Most-Híd schaffte dagegen ein großartiges Ergebnis.
ZUM BEITRAG
Hochwasser, Ungarnkarte, Pateiensumpf
Wahlen in der Slowakei: Trotz externer Wahlkampfhilfen bangt Fico um die Macht
Eigentlich müsste Premier Fico dem Hochwasser und Ungarn für unerwartete Wahlkampfunterstützung dankbar sein.
Dennoch bangt der oft lautstarke Premier um seine Wiederwahl. Die Ungarnkarte ist kontraproduktiv, Skandale ließen ihn in Umfragen regelrecht abschmieren und nun tauchte auch noch dieses Tonband auf...
ZUM BEITRAG
Im Reich des Kaiseradlers
Naturschutz für einen Naturschatz: Tag der Karpaten
Rund 30 Nationalparks und Naturreservate in fünf Ländern in und um die Karpaten werden am kommenden Sonntag, 24. Mai, erstmals
gemeinsam einen "Tag der Nationalparks in den Karpaten" begehen. Man will die Region als eines der letzten wilden Refugien Europas bekannt machen und damit die
besonderen Schutzbedürfnisse betonen.
ZUM BEITRAG
Der Pseudoosten
Die CEE-Kunstmesse Viennafair in Wien
114 nationale und internationale Galerien, darunter 33 aus dem östlichen Mitteleuropa sowie ein Rahmenprogramm umfassten die
diesjährige Viennafair, eine Kunstmesse, die sich vor allem den zeitgenössischen Galerien aus osteuropäischen Ländern widmen wollte.
ZUM BEITRAG
Freundlichkeiten in Fünfkirchen
Die Präsidenten von Serbien, Kroatien, und Ungarn trafen sich in Pécs
Tadić und Josipović benötigten die ungarische "Anstandsdame" eigentlich
nicht: in fast freundschaftlicher Art wünschte jeder den anderen schnell in die EU und beschwor die Schicksalsgemeinschaft. Streitthemen sparte man aus, dennoch blieben die Schatten der Vergangenheit
übermächtig präsent.
ZUM BEITRAG
Vom Tennislehrer zum Autohändler
Das Tiriac-Imperium aus Rumänien will den Dacia in Westeuropa verkaufen
Während er sich seit Anfang der 90er Jahre vor allem mit der Vermittlung von Geschäften ausländischer Konzerne nach
Rumänien beschäftigte, dreht er die Strategie nun um und versucht sich daran, den Exportschlager seines Landes Nr. 1, nein, nicht Dracula, sonder Dacia in den Westen zu bringen.
ZUM BEITRAG
Schock und Trauer
Ungarn kondoliert zum Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczyński
Auch in Ungarn zeigten sich Staatsführung und Politiker geschockt vom Absturz der polnischen
Präsidentenmaschine in Smolensk und dem Tod des Staatsoberhauptes, seiner Frau und 95 weiterer Menschen. Kaczyński sei ein wahrer Freund Ungarns gewesen, hieß es übereinstimmend...
ZUM BEITRAG
Knödel, Kraut und Gulasch
Tschechischer Ex-Premier Topolánek läuft verbal Amok
Die Wahlkämpfe in den drei CEE-Staaten Slowakei, Tschechien und Ungarn sind beängstigend flach geraten, - langweilig
sind sie aber ganz sicher nicht. Jeden Tag fliegt irgendwo ein neuer Böller in den Himmel und schreibt den Namen eines ausgesucht dämlichen Politikers ins Firmament. Dabei werden die
Portagonisten immer berühmter, jetzt kommt sogar ein Ex-Premier ins Spiel.
ZUM BEITRAG
Nationalstolz als Prüfungsstoff?
Der neue “Patriot Act” in der Slowakei ist nur aufgeschoben
Der slowakische Präsident schickte das neue “Patriotismusgesetz” ans Parlament zurück. Doch nicht weil es
ihm zu dick aufgetragen erschien, sondern aus formalen Gründen. Bald wehen nicht nur in jedem Klassenzimmern Nationalfahnen und singen alle Vereine die Hymne, sondern
wird “Liebe zum Vaterland” offizieller Lehrstoff...
ZUM BEITRAG
Die Ersatzbank
Die EU vergibt ab Juni Mikrokredite an „Nichtkreditwürdige“
45.000 Kleinkredite sollen den Unternehmergeist von 25.000 Arbeits- bzw. Beschäftigungslosen sowie
Kleinstunternehmen fördern, sagt der ungarische EU-Kommissar Andor. Das Modell dazu kommt aus den Entwicklungsländern und ist für jene gedacht, die von den Banken zurückgewiesen wurden. Die verdienen
aber sogar an Kunden, die sie gar nicht wollten.
ZUM BEITRAG
Alte Rechnung, neuer Streit
Vor wichtiger Balkankonferenz: Kroatiens Präsident in Mittelosteuropa
Der neue kroatische Präsident, Ivo Josipovic, absolvierte in den letzten Tagen eine ganze Reihe von
Antrittsbesuchen, am Dienstag besuchte er auch Ungarn. Kroatien will sich als bald neues EU-Mitglied auch als Stabilisator der Region Westbalkan profilieren, doch dazu bedarf es erst der
Begleichung bzw. Stornierung alter Rechnungen und der Beilegung neuer Streits mit Serbien.
ZUM BEITRAG
Gratwanderung nach Osten
Die "Östliche Partnerschaft der EU" als Kampf um Einfluss und Märkte - Treffen und Konferenz in Budapest
Die Staaten der Visegrád 4 sehen sich bei der von der EU angeregten, durchaus umstrittenen "Östlichen
Partnerschaft" in einer günstigen Ausgangsposition im Ringen um Märkte der Zukunft. Doch die Pläne, die bei der Konferenz in Budapest dieser Tage anklangen, bedeuten eine gefährliche
politische Gratwanderung, nicht nur mit Hinblick auf Russland, das sich in seinem Einflussbereich gestört fühlen könnte.
ZUM BEITRAG
Geländegängige Streusandbüchse
Dacia greift mit seinem Low-Cost-Geländewagen Duster an
Der französisch-rumänische Autobauer Dacia (Teil der Renault-Gruppe) hat beim Autosalon in Genf seinen
Billig-Geländewagen Duster vorgestellt. Der Einstiegspreis für das Modell in Rumänien soll bei nur rund 10.500 EUR liegen, Dacia, so der Marketingsprech, wollte all jenen einen Geländewagen
(SUV) ermöglichen, die sich normalerweise einen solchen nie leisten könnten.
ZUM BEITRAG
Energie-Monopoly
Energiekonferenz in Budapest zwischen Vernunft und Lobbyismus
Während sich die Länder Osteuropas einig sind, dass nur ein Ausbau der Vernetzung und viele verschiedene
Lieferquellen - mit Einbindung Russlands - die Energiesicherheit der Region erhöhen können, versuchen die Amerikaner ihren Einfluss zu sichern und den Europäern South Stream
auszureden. Dabei hat Nabucco bisher kaum sichere Lieferanten vorzuweisen. - Tschechien und Slowakei blockieren Erneuerbare Energien.
ZUM BEITRAG
“Denkzettel” für eine lebendige Donau
100.000 Unterschriften für eine sanfte Nutzung und gegen sorglosen Ausbau der Donau
14 Länder des Donaubeckens unterschrieben den Bewirtschaftungsplan für die Donau der kommenden fünf Jahre, der eigentlich
für Nachhaltigkeit in der Donaunutzung stehen soll. Doch Umweltschützer kritisieren, dass viele geplante Baumaßnahmen einfach verschwiegen werden. Man fürchtet die schrittweise
Zerstörung eines unersetzlichen Natur- und Kulturraumes.
ZUM BEITRAG
Insolvenzprognosen 2010 für CEE >>> Weniger Ministerien in der Slowakei >>>
Abwrackprämie: Slowakei zieht Bilanz >>> Pipeline Ungarn-Kroatien ab 2011 >>>
Neuer int. Flughafen für Prag ab 2013 >>>
Slowakei vor Totalblockade?
Streit um LkW-Maut: Frächter drohen, Regierungschef droht zurück
Die Spediteure der Slowakei haben ab 1. Februar 2010 einen unbefristeten Streik angekündigt. Hauptziel ist die Schaffung
"akzeptabler Bedingungen" für die neue elektronische Maut. Die Regierung kommt den Frächtern scheinbar entgegen, droht aber mit harter Bestrafung, sollten die Proteste auch
wieder Straßenblockaden umfassen.
ZUM BEITRAG
Panik im Villenviertel
Erstaunlich viel Wirbel um eine Reichensteuer im armen Rumänien
Kapital ist ein scheues Reh. Besonders schreckhafte Exemplare scheinen in Rumänien zu leben, wo kleine Gerüchte
genügen, um ganze Rehrudel auf zwei Beinen in die Schweizer Bergwelten zu jagen. Der Vorschlag einer Reichensteuer für all jene, die mehr als eine halbe Million Euro auf dem Konto
haben, verschreckt offenbar Zigtausende, brave Geschäftsleute denken an Offshore, Banken beraten sich wund...
ZUM BEITRAG
Tabula rasa in Bukarest
Rumänien will in einem Jahr bis zu 100.000 Angestellte des öffentlichen Dienstes abbauen
Die Bukarester Ministerien rechnen die Zahl der einzusparenden Stellen nur mehr zu Zehntausenden. Alles geschieht
Hals über Kopf, einen wirklichen Abwicklungsplan gibt es nicht. Während Gewerkschaften alarmiert sind, empfehlen Medien und Arbeitsamt den Weg ins Ausland. Ein Zusammenbrechen
des Staates befürchtet dennoch niemand, man ist Kummer gewohnt in Rumänien.
ZUM BEITRAG
Dacia, das Krisenauto
Das Billigvehicle aus Rumänien profitierte von der Wirtschaftskrise
311.282 Fahrzeuge konnte der rumänische Autohersteller Dacia 2009 ausliefern, ein neues
Allzeit-Rekordergebnis. Damit lag man im Krisenjahr nochmals um mehr als 20% über dem Ergebnis von 2008. Doch wie geht es 2010, im Jahr 1 nach dem Abwrack-Wahnsinn weiter?
ZUM BEITRAG
Festgefahren
Die Blockade von Bratislava durch Trucker geht weiter - landesweite Blockaden drohen
Die slowakischen Frächter setzen ihre seit Donnerstag andauernde Blockade der Roznavska Straße, einer
Hauptstraße in Bratislava, fort und drohen mit einer landesweiten Ausdehung der Aktion, wenn man nicht endlich ernsthaft mit ihnen verhandelt. Die Regierung werde jedoch nur
verhandeln, wenn zuvor die Straße freigegeben wird. Die Situation ist im Wortsinne festgefahren.
ZUM BEITRAG
Jahr der Entscheidungen
Neujahrsansprachen der Präsidenten in Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Polen im CEE-Superwahljahr
Viel politische Bewegung findet 2010 in Mittelosteuropa statt. Es gibt Parlamentswahlen in der Slowakei, in
Tschechien und in Ungarn, in Polen wird ein neuer Präsident gewählt. Die Probleme in Ostmitteleuropa, das war auch den von uns näher betrachteten Neujahrsansprachen anzumerken, sind
überall die gleichen: Wirtschaftskrise und ethischer Notstand der Gesellschaft. Während sich aber die "politischen Eliten" ihre Schaukämpfe liefern, duldet das Volk still und frustriert.
ZU DEN BEITRÄGEN: Slowakei: "Geld lockte uns in die Falle" Tschechien: "Problemflucht als politische Mode" Ungarn: "Chance auf einen Neustart" Polen: Kandidiert Tusk um Präsidentenamt?
Kleiner Mauerfall
Kleiner Mauerfall: Seit heute können die Bürger von Serbien, Montenegro und Mazedonien ohne Visa in die EU
Eine ganze Generation von Serben hatte bisher kaum eine Chance, etwas von Europa zu sehen. Seit heute ist die
"Kriegsstrafe" Aussperrung vorerst Geschichte. Das wurde um Mitternacht auch in Roszke offizell gefeiert. Tausende Serben nutzten schon in der Nacht die neue Reisefreiheit, angeblich
sei man aber für den Ansturm gerüstet. Bosnier und Albaner bleiben aber weiter außen vor.
ZUM BEITRAG
MTV ist nur ein Beispiel
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist nicht nur in Osteuropa in Schwierigkeiten
Nicht nur in Ungarn, wo man dem Staatsfernsehen gerade mitgeteilt hat, dass es 2010 keinerlei Zuschüsse zu
erwarten hat, kämpft der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit Schwierigkeiten. Die SEEMO macht sich auch große Sorgen um Kroatien, Kosovo, Bosnien-Herzegowina. Aber wie soll man dort journalistische
Unabhängigkeit verlangen, wenn die nicht einmal bei den westlichen "Vorbildern" gegeben ist?
ZUM BEITRAG
Stalins Stinkefinger
Der Abriss des Kulturpalastes von Warschau als Trostpflaster für die verletzte polnische Seele?
Der "Pałac Kultury i
Nauki" ist Stalins Stachel im Fleische der polnischen Hautpstadt. Wie geht man mit diesen Monstren um, wenn die "die Sieger der Geschichte" sie als historische Monumente nicht wahr
haben wollen oder können? Umgestalten? Entsorgen? In Warschau stehen die Zeichen auf Abriss; Polen schenkt Stalin so einen letzten Sieg.
ZUM BEITRAG
Durstiger Investor
Elf Brauereien in Osteuropa gehen an den Finanzinvestor CVC
Mit der Zustimmung seitens der Kartellwächter der EU-Kommission ist der Verkauf der ungarischen Borosdi
Brauerei und zehn weiterer Brauhäuser in ganz Osteuropa von der AB InBev an den Finanzinvestor CVC Capital nun offiziell. Der Investor zahlt demnach vorerst 2,23 Milliarden US-Dollar für die Werke in...
ZUM BEITRAG
"Wir wollen junge Serben zu Weihnachten sehen"
Visa-Befreiung für Serbien ist fix, Datum aber noch nicht ganz - Serbischer Präsident in Deutschland
Am Montag traf sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin mit dem Präsidenten von Serbien, Boris
Tadić. Inzwischen hat EU-Kommissar Jaques Barrot, zuständig für "Recht, Freiheit und Sicherheit", grünes Licht für die Zustimmung seitens des Ministerrates zur Visafreiheit gegeben.
ZUM BEITRAG
Unbezahlter Urlaub für Staatsdiener in Rumänien >>> Frisches Geld der EIB für Osteuropa >>>
Experten raten: Expandiere in der Krise >>> Slowakei: Realeinkommen wie 1989 >>>
Grenzshopping
Vom Einkaufstourismus profitiert Österreich am meisten
Dass Österreich von
der EU-Osterweiterung mit am meisten profitiert haben, will man in dem von populistischen Boulevardblättchen und Politikern dominierten Land zwar selten wahr haben, ist aber in vielen Bereichen
belegbar. Auch die Legende vom Billig-Shopping im Osten, das dem kleinen österreichischen Einzelhändler den Garaus machen wird, ist widerlegt.
ZUM BEITRAG
Isolation ist kontraproduktiv
Kritische Töne gegenüber EU und UNO bei Bosnien-Konferenz in Budapest
Auf Initiative der Staatengruppe Visegrád Vier trafen sich Experten und Politiker, um die Lage in Bosnien zu
erörtern. Die Bosnier bemängeln vor allem die kontraproduktive Einmischung des UN-Hochkommissariats in die Innenpolitik, die auch den Verfassungsdiskurs störe. Bei der Frage
der Visafreiheit mit der EU fühlt man sich diskriminiert. So könne kein "neuer Optimismus" im Lande entstehen.
ZUM BEITRAG
Serbien privatisiert Airport, Telekom... >>> MOL mit Problemen in Kroatien >>>
Bulgarien schließt 80 Krankenhäuser >>> Rumänien: bis zu 15% Kreditausfälle >>>
Nonsense aus Notwehr
Enteignung durch die Hintertür? Die Slowakei diskutiert ein Vorkaufsrecht bei "strategischen" Unternehmen
Die slowakische Regierung bastelt an einem Gesetz, das es ihr ermöglichen soll, trudelnde Unternehmen unter dem
Marktpreis aufzukaufen, wenn sie als "strategisch" eingestuft werden. "Enteignung!" ruft es da sogleich aus den Reihen der Unternehmer und "nicht
verfassungsgemäß" von der bürgerlichen Opposition. Regierungschef Robert Fico und sein Wirtschaftsminister Lubomír Jahnátek verteidigen das verdächtig schnell und leise auf den Weg gebrachte
Gesetz jedoch als wichtige Antikrisenmaßnahme. Das sollte schon stuzig machen.
ZUM BEITRAG
Versprechen oder Versprecher?
Ungarn unterstützt Visafreiheit für Albanien
"Die Europäische Union muss verstehen, dass in diesem Teil der Welt Nationen nicht an den Grenzen eines Staats
aufhören." Dies sagte Ungarns Präsident László Sólyom nach Gesprächen mit dem albanischen Minsiterpräsidenten Sali Barisha in der Stadt Durres. Er fügte hinzu, dass es aber durchaus möglich
ist, "das Prinzip unveränderlicher Grenzen mit der Behandlung von Nationen als Ganzem zu vereinbaren."
ZUM BEITRAG
Der Schandwall von Ostrovany
Slowakei: Wieder trennt eine Mauer Bürger des gleichen Landes
Pünktlich zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls wurde in einer nordostslowakischen Gemeinde eine
Mauer errichtet, um "die Bürger" vor "den Roma" zu schützen. Das Bauwerk ist zwei Meter hoch und erinnert optisch an den großen, toten Bruder in Berlin. Viel Platz ist darauf, um die
Versäumnisse der Politiker, nicht nur der slowakischen, festzuhalten.
ZUM BEITRAG
Papiertiger mit faulenden Zähnen
Zur Lage der Pressefreiheit in Mittelosteuropa - Index von “Reporter ohne Grenzen”
Die Pressefreiheit ist in Mitteleuropa nicht unmittelbar in Gefahr, aber sie wird aufgeweicht und erodiert. Beispiele
aus Mittelosteuropa zeigen, dass man sich nicht erst mit den Mächtigen im Iran oder Nordkorea anlegen muss, um als Journalist Ärger zu bekommen. Auch Europa gibt kein sonderlich gutes Bild
ab. Am Beispiel des Fast-Musterlandes Österreich (im Ranking Platz 13 von 175) wird die Schwierigkeit einer aussagekräftigen Bewertung sichtbar.
ZUM BEITRAG
Der Amazonas im Herzen Europas
Das Biosphärenreservat Donau-Drau-Mur, ein echtes Gemeinschaftsprojekt
Die Premierminister von Ungarn und Kroatien unterzeichneten bei der gemeinsamen Regierungssitzung Ende
September in der kleinen Grenzstadt Barcs die Deklaration zur Schaffung eines gemeinsamen UNESCO-Biosphärenparks im Ausmaß von 630.000 Hektar. Eine einzigartige Naturlandschaft wird so bewahrt. Der
WWF Österreich feiert dies auch als Erfolg seiner Beharrlichkeit, verweist aber auf notwendige weitere Zusammenarbeit.
ZUM BEITRAG
Rallye oder Irrfahrt
Die Börsen in Osteuropa hatten ein traumhaftes 3. Quartal. Ein Anlass zur Sorge.
Nicht wenige werden
wohl den "richtigen" Einstieg in die Hausse verpasst haben, die vor allem die Ostbörsen im letzten halben Jahr hingelegt haben und fragen sich nun, ob der Einstieg jetzt noch lohnt. Befragen
wir die CEE-Experten der Erste Group in Wien, ob der Aufwärtstrend so weitergeht, gar eine neue Blase entsteht, bekommen wir ein fachlich untermauertes Sowohl-als-Auch.
Fachlich untermauert sind hingegen die Vorgänge an den Ostbörsen längst nicht mehr.
ZUM BEITRAG
Clownerie für sozialen Frieden
Die EU präsentiert ihre soziale Seite in Osteuropa passenderweise als Zirkus
Man fragt sich, ob in
Brüssel vielleicht eine unentdeckte Geheimarmee von mittellustigen Europagegnern gezielt daran arbeitet, das Image der Union restlos zu ruinieren. Akrobaten, Clowns und Stelzengeher
werden uns diesmal angekündigt, gemeint sind aber wirkliche Zirkusleute und nicht etwa eine sportliche Abordnung aus dem EU-Parlament, die uns ihre Arbeitsweise versinnbildlichen wollte.
ZUM BEITRAG
Osteuropa-Aktien an der NASDAQ >>>
Kroatien: Warnung an MOL-Manager >>> Slowakei: eine Überweisung für Alles >>>
Wiener Börse will den ganzen Osten >>>
OTP Rumänien will 200 Filialen >>>
Tschechien: Abwrackprämie trotz Veto >>> Kopflastig: Neuansiedlungen in Wien >>> Slowakei:
17% Altbestand verschrottet >>>
Familienname für CEE-Börsen
Die Börsen von Wien, Budapest, Prag und Ljubljana bekommen gemeinsame Indizies
Die Börsen von Wien, Budapest, Prag und Ljubljana firmieren seit 17. September unter der Dachmarke “CEE Stock Exchange Group”.
Gleichzeitig sollen zwei neue Indizies die Stimmung und Aussichten an den Märkten in Mittelosteuropa spiegeln und den Verkauf der hauseigenen Aktien ankurbeln.
ZUM BEITRAG
Euro als Segen und Umsatzbremse
Die Banken in der Slowakei machen Gewinne
Die slowakischen Banken
hatten weniger spektakuläre Kämpfe auszustehen als ihre ungarischen Kollegen. Das lag vor allem daran, dass die slowakische Finanzwirtschaft durch den Euro nicht in Währungsturbulenzen
geriet, der im Januar wie ein Segen über das Land kam. Die vollständig in der Hand ausländischer Häuser befindlichen Banken halbierten zwar ihre Gewinne - auch wegen des Euro - und
das Kredit-Ausfallrisiko steigt immernoch, - aber man scheint gerüstet.
ZUM BEITRAG
Geld verbrannt?
Die slowakische Regierung wird nun auch juristisch attackiert, wegen Geldverschwendung im Emmissionshandel. Sie hätte fast 80 Mio EUR mehr erlösen können. ZUM BEITRAG
ecoplus hilft Unternehmen aus NÖ "ecoplus International" hat in den vergangenen sechs Monaten 146 Unternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftsbeziehungen
nach Mittel- und Osteuropa betreut. ZUM BEITRAG
CSA hängt am Tropf
Nicht nur AUA, Malév und SkyEurope haben Probleme. Die tschechische Fluggesellschaft CSA überlebt eigentlich nur, weil sie noch staatlich ist. ZUM BEITRAG
Krieg der Studios um Krieg der Sterne
Ungarn und Tschechien kämpfen um die neue "Star Wars"-Serie
Wenn alles gut geht, kommen bald die Jedi-Ritter nach Ungarn. Zuerst war Tschechien im Gespräch, doch eine
Reportage des Walls Street Journals meint nun, das lukrative Rennen um eine hunderte Millionen schwere TV-Serie sei wieder offen und Ungarn definitiv mit dabei. Gefragt ist nicht so
sehr die Schönheit des Landes oder die Eignung zur Marslandschaft, sondern es geht eigentlich nur um Geld und Rabatte.
ZUM BEITRAG
Warten auf reinen Wein
Aktien in Osteuropa: Zeit der Panik vorbei?
Von Warschau über
Budapest bis Istanbul gibt es natürlich gesunde Unternehmen, aber leider kaum gesunde Märkte. Konkrete Prognosen sind daher unseriös. Analysten versuchen sich dennoch darin. Unser
Fazit: lieber Staatsanleihen zeichnen und Tee trinken, denn bis reiner Wein eingeschenkt wird, kann es noch lange dauern.
ZUM BEITRAG
Bratislava teurer als Wien
7% Rendite auf Luxuswohnraum in Budapest
Luxuswohnraum in Bratislava ist derzeit rund 30 Prozent teurer als in anderen Ländern Mittelosteuropas und sogar um
22 Prozent teurer als in Wien. Aber die Vermietung lohnt sich nicht. Nach der Rendite führt Budapest, wo man bescheidene aber solide 7% durch Vermietung erlöst. Noch!
ZUM BEITRAG
Bier sucht Deckel
Borsodi und etliche Brauereien in Osteuropa stehen zum Verkauf
Der weltgrößte Braukonzern, Anheuser-Busch InBev hat sich überlegt, dass er sich mehr um den
amerikanischen Markt kümmern muss. Daher verkauft er fast alle seine Brauereien in Osteuropa, auch Borsodi in Ungarn. Toller Plan: erst kauften die Multis sämtliche Traditionsmarken auf,
nun lassen sie sie im Regen stehen oder gar in die Hände von Finanzinvestoren. Auch Heineken schließt zwei Werke in Tschechien.
ZUM BEITRAG
Kristallkugelschauen
Die Wirtschaftsleistung in Osteuropa sank drastischer als gedacht
Selbst schuld, wer überhaupt noch etwas erwartet hatte: In CEE/SEE ist der BIP-Rückgang im ersten Quartal 2009
deutlich höher als Bloomberg, IWF und andere Experten erwartet hätten. Die Zahlen aus Ungarn, Tschechien, Slowakei, Bulgarien, Rumänien sind durchgehend schlecht. Ungarn
verhandelte schon mal vorbeugend über ein höheres Defizit und sogar weitere Kreditlinien.
ZUM BEITRAG
Die Unverstandenen
Zentralbanken Osteuropas beschweren sich über Stimmungsmache
In einem außergewöhnlichen Schritt
veröffentlichten vergangene Woche die Nationalbanken Tschechiens, der Slowakei, Polens, Rumäniens und Bulgariens eine gemeinsame Erklärung, die sich gegen das Schlechtreden ihrer
Volkswirtschaften und des Bankensystems wendet.
ZUM BEITRAG
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IMPRESSUM
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Slowakei kappt Steuervergünstigungen >>>
Rumänien untersucht Sonderrenten >>> Slowakei: alle Amtsverträge ins Internet >>>
Wachstum und Depression in CEE/SEE >>> OTP Rumänien macht Verluste >>>
Ausgabenstopp in Prag
Tschechien will bis Jahresende 28 Mrd. Kronen sparen - Kritik vom Koalitionspartner
Die neue tschechische Regierung schließt sich der allgemeinen Sparpolitik der europäischen Länder an und verfügte
einen Ausgabenstopp, der Einsparungen von rund 10 Mrd. Kronen, ca. 404 Mio EUR, erbringen soll. Ministerpräsident Petr Necas von den Bürgerlichen Demokraten (ODS) stellte die einzelnen
Punkte am Mittwoch vor Journalisten vor.
ZUM BEITRAG
Spiel-Hölle auf Erden
Slowakei mobilisiert gegen ungarisches Großprojekt bei Bratislava
Das gigantomane Projekt "Metropolis" bei Bratislava könnte noch einmal kippen. Eine breite Front aus Ministern
der neuen Regierung, dem Bürgermeister der slowakischen Hauptstadt und Zivilorganisationen hat jetzt ihren Widerstand gegen das 1,5 Milliarden Euro Shopping-, Büro-, Wohn-
und Entertainmentprojekt, rings um ein Zentrum aus Großcasinos, formuliert.
ZUM BEITRAG
Sommer-Festivalguide
Teil 2: Die besten Rock-Festivals in Mittelosteuropa (Juli / August)
Polen: Coke Live Music Festival, Ungarn: Sziget Festival, Polen: Haltestelle Woodstock, Ungarn: Part1 Fesztivál,
Österreich: Pop, Rock und Elektro in St. Pölten, Tschechien: Mighty Sounds Festival, Tschechien: Obscene Extreme Festival, Österreich: Abwechslung in Wiesen
ZUM BEITRAG
Sommer-Festivalguide
Teil 1: Die besten Sommer-Rock-Festivals in Osteuropa
Ungarn: Volt Festival - Polen: Open'er Festival - Tschechien: Rock for People - Ungarn: Balaton Sound - Slowakei:
Bažant Pohoda Festival - Serbien: Exit Festival
ZUM BEITRAG
Völkermord vor unserer Haustür
Eine Ausstellung in Budapest widmet sich dem Massaker von Srebrenica vor 15 Jahren
Das Massaker von Srebrenica im Juli 1995 ist das größte Kriegsverbrechen in Europa seit Ende des 2. Weltkrieges. Das
Open Society Archive in Budapest öffnet jetzt bis zum 2. Juli seine Archivordner und bietet einmalige Einblicke in die 15-jährige Arbeit der Ermittler, Forensiker und Pathologen, die Opfer zu
identifizieren und die Täter ihrer Strafe zuzuführen.
ZUM BEITRAG
"Es ist schwer zu sagen, was dies bedeutet..."
Europäische Kommission und Hochfinanz üben sich in Prognosen über Ungarn, Rumänien, Tschechien, Slowakei und Polen 2010/11
Die Frühjahrsprognose der Europäischen Kommission für die fünf mittelosteuropäischen Länder liest sich
deutlich optimistischer als die Vorhersagen vom Herbst. Erst ab 2011 wird auch Ungarn wieder Schritt halten können. Alles andere steht im Bericht - und in den Sternen.
ZUM BEITRAG
Szeged: Superlaser in der Ex-Kaserne >>>
Tschechische IT-Firmen ins Silicon Valley >>> Twin-City Abkommen Wien-Bratislava >>>
MBA-Stipendien an der WU Wien >>> KIA investiert 100 Mio in der Slowakei >>> Saisonstart
der Twin City Liner >>> Fotografien von János Szász im CH Wien >>>
Augen nach Osten
Das Filmfestival goEast feiert in Wiesbaden zehnjähriges Jubiläum
Die Veranstalter entwickelten mit dem goEast-Filmfestival einen echten kulturellen Dialog. Ab dem 21. April
jährt es sich in Wiesbaden bereits zum zehnten Mal und bietet diesmal neben neuen Filmen auch ehemalige Preisträger.
ZUM BEITRAG
Nationalismus aus Kalkül
Slowakischer Parteiführer fürchtet mal wieder einen Angriff der Ungarn
Der für sein
nationalistisches Gepolter bekannte Chef der Slowakischen Nationalpartei SNS, Jan Slota, hat einmal mehr eine verbale Attacke gegen die Nachbarn geritten und der Kette von
gegenseitigen Provokationen eine weitere Perle hinzugefügt. Er sorgt sich um die "Kampffähigkeit der slowakischen Streitkräfte", vor allem da "ein Angriff seitens Ungarns" zu fürchten
ist...
ZUM BEITRAG
Standardmodell Sonderschule
Ausgrenzung als Bildungsstrategie: in der Slowakei sollen gesonderte Internate für Roma den Bildungsnotstand der Minderheit bekämpfen
Wenn die Slowakei ihr Projekt der gesonderten Internate für Roma in die Tat umsetzt, "dann werden sich alle die
aus dem Menschrechtsbereich über uns hermachen...", warnt Premier Robert Fico schon vorab. Doch das genauso absurde wie einleuchtende Projekt enthält eine traurige Wahrheit, die
gefährlichen Charme entwickeln wird.
ZUM BEITRAG
Railconquista
Rail Cargo Austria auf der k+k-Schiene
Die ehemalige Frachtabteilung der ungarischen Staatsbahn, MÁV Cargo, wurde nun auch namentlich an ihren
neuen Eigentümer, die Rail Cargo Austria (RCA) angepasst und firmiert jetzt als Rail Cargo Hungaria. Bis 2012 fallen nicht nur vertraglich festgeschriebene Investitionen von über
100 Mio EUR, sondern auch rund 50 Mio EUR Sanierungskosten an. Doch die Österreicher planen langfristig, sie arbeiten an einem Markt, fast so groß wie die k+k-Monarchie...
ZUM BEITRAG
Retortenbaby
Eine Studie zeigt, dass die gemeinsame Wirtschaftsregion “Centrope" mehr Wunsch als Wirklichkeit ist.
Das WIFO in Wien legte jetzt eine Bestandsaufnahme über die "Wirtschaftliche Integration in
Mitteleuropa" vor. Am Beispiel der CENTROPE-Region stellte es fest, dass der Austausch von Arbeitskräften und grenzüberschreitende Aktivitäten von Unternehmen der Zeit noch weit
hinterherhinken. Woran das wohl liegen mag?
ZUM BEITRAG
Drehscheibe mit Überschuss
Wie Österreich durch Handel von seinen östlichen Nachbarn profitiert
Das österreichische Institut für Wirtschaftsförderung WIFO hat in einer Analyse einmal mehr dargestellt, wie
sehr Österreich von der EU-Osterweiterung profitiert. Konkret gemacht wird das auch und vor allem an der wachsenden Bedeutung Osteuropas für den österreichischen Außenhandel.
Allerdings ist er in der Krise auch anfälliger als die Lieferungen nach Westen.
ZUM BEITRAG
Umweltfreundlicher Sparanreiz
Die EBRD legt 90 Mio. EUR fürs Energiesparen in der Slowakei an
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, EBRD, hat eine Kreditlinie von 90 Mio EUR unter dem
Programm SLOVSEFF zur Verfügung gestellt, damit in der Slowakei nicht die mit Erneubaren Energien betriebenen Lichter ausgehen. Das Geld soll die "Fortsetzung der Einführung von
Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und kleinere Projekte mit Erneuerbaren Energien" sicherstellen.
ZUM BEITRAG
EBRD kurbelt Kredite für KMU an >>>
Zehnter bauMax in Rumänien eröffnet >>> Geldwäsche-Gesetz in Slowakei gestoppt >>>
Warnstreik bei Bahn in CZ >>> Bier in PET-Flaschen in CZ auf Vormarsch >>>
Fortbildung European EnergyManager >>>
Gewinne kein Verdienst
Die in Osteuropa stark aktive Erste Group legte ihre Zahlen für 2009 vor
Die Erste Group hat ihre Zahlen für 2009 vorgelegt. Diese beweisen, dass Banken eigentlich immer verdienen: gehen die
Zinsen zurück, steigen fast automatisch die Einlagen von Sparern. Die Geschäftsbasis sicherten ohnehin die Staaten. Auch im krisengeschüttelten Osten machten alle Tochterinstitute
Gewinne, wenn auch deutlich rückläufige, nur die Ukraine schmierte ab.
ZUM BEITRAG
Networking per Voucher
Die österreichische Initiatve Centrope_tt will Forschung marktfähig machen
centrope_tt, ein Netzwerk zur Förderung des Technologietransfers zwischen Forschern und KMU der
Slowakei, Tschechien, Ungarn und Österreich will, unter anderem mit einem Voucher-System, Schwung in den noch eher dümpelnden Austausch zwischen Spitzenforschern und Klein-
und Mittelbetrieben der Region bringen. Die bräuchten aber eher Kapital als noch eine Datenbank.
ZUM BEITRAG
Rückfall ist möglich
Ergebnisse und Aussichten für Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Slowakei
Die Erholung der slowakischen Wirtschaft im Jahr 2010 soll deutlicher ausfallen als das slowakische Finanzministerium noch
im Herbst 2009 annahm. Die Handelsbilanz ist positiv, das Volumen ließ aber um ein Fünftel nach. Der Arbeitsmarkt sucht immer noch die Talsohle, immerhin verbesserte sich die
Auftragslage in der slowakischen Industrie zuletzt ein wenig.
ZUM BEITRAG
Bankgeheimnis
Über die billigen erp-Kredite für KMU schweigen sich Banken gern aus
Die günstigen erp-Förderkredite für Kleinunternehmen blieben im letzten Jahr in Österreich weitgehend
ungenutzt. Dabei brauchten gerade KMU in der Krise dringend Kapital. Die Konditionen wurden jetzt verbessert, doch auch die Kommunikation für das preiswerte Geld scheint zu schwächeln. Warum bloß?
ZUM BEITRAG
Langsam und gespalten
Die EBRD-Wachstumsprognose für Osteuropa 2010
Die Europäische Bank für
Wiederaufbau und Entwicklung, EBRD, hat ihre Wachstumsprognosen für Osteuropa 2010 in einigen Fällen nach oben korrigiert. So wird vor allem in der Türkei, in Polen sowie in Russland und Kasachstan mit
einem höheren Wirtschaftswachstum gerechnet als noch vor wenigen Monaten. Im Baltikum und in Ungarn wird die Wirtschaft jedoch weiter schrumpfen.
ZUM BEITRAG
Geförderte Nachbarschaft
Grenzüberschreitende Kooperationen Ungarn - Kroatien mit EU-Hilfe
Im Rahmen der von der EU geförderten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, konnte die Nationale
Entwicklungsagentur von Ungarn nun die Genehmigung von 42 gemeinsamen Projekten mit Kroatien bekannt geben. Insgesamt stehen für Umwelt-, Tourismus und Bildungsprojekte 3,4
Miliarden Forint, ca. 12,3 Millionen EUR zur Verfügung.
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KPMG: Kreditausfälle werden steigen >>> EBRD steigt bei CEE-Windfarmen ein >>>
Tesco-Großoffensive in der Slowakei >>> Keine neuen Biobauern in Österreich? >>>
Hauptsache Marktanteile
Österreichs Bauern kämpfen verlustreich um die Märkte in Osteuropa
Österreichische Bauern konnten ihre Lebensmittel-Exporte 2009 stark erhöhen, doch leider nur der Menge
nach, denn die Preise sackten in den Keller. So wurden 2009 um fast 50% mehr Agrarprodukte in die EU12-Staaten exportiert, der Erlös dafür sank allerdings um 7,5%.
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Reiche sollen Hosen runter lassen
Die Slowakei will Steuersündern und Schwarzgeld durch ein rabiates Gesetz auf die Spur kommen
Zu Jahresbeginn wetteifern die sozialdemokratische Regierung von Premier Fico und die Opposition von der
christlich-demokratischen Bewegung um ein Gesetz zur "Offenlegung des Eigentumserwerbs". Wer mehr besitzt als er offiziell verdient hat, käme dann vor Gericht. Die Maßnahme, die nicht
wenig nach Wahlkampf riecht, könnte auch so manchen Politiker erwischen.
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Kein Computer an Bord
Pannen bei elektr. Maut in Slowakei
Eigentlich sollte die elektronisch erhobene LkW-Maut für Entlastung sorgen, doch das Gegenteil ist der Fall.
Bordcomputer fehlen, Strecken sind kaum markiert und die Frächter sind sauer. An den kleineren Grenzübergängen staut sich der Verkehr.
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Vaterlandslose Gesellen
Stereotyp und Bedrohung: Wie sich die Mehrheitsgesellschaft ihre "Zigeuner" erschaffen hat - Im Interview mit dem Antiziganismus-Forscher Markus End
Der Antiziganismus-Forscher Markus End erläutert im Gespräch mit dem Pester Lloyd aktuelle Gründe und historische
Hintergründe des Hasses auf Roma und wie sich die Mehrheitsgesellschaft "ihre Zigeuner" selbst gebastelt hat. Roma-feindliche Einstellungen sind zwar kein ungarisches, sondern ein
europäisches Problem.Doch in Ungarn sind Stereotype und Chauvinismus besonders deutlich, sozusagen lehrbuchhaft, erkennbar. Einen einfachen Ausweg daraus gibt es nicht.
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Sterne, die vom Himmel fallen
Sieben Länder, darunter Ungarn, Tschechien, Österreich, einigten sich auf gleiche Kriterien für die Vergabe von Hotel-Sternen
Die Hotelverbände aus Österreich, Deutschland, der Niederlande, Schweden, der Schweiz, Tschechien und
Ungarn gründeten die "Hotelstars Union", die nationale Mauscheleien und Blendwesen gegen Transparenz und Verlässlichkeit eintauschen will.
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Ungarische Lösung bevorzugt
In Wien verhandelte man über "freiwillige" Regeln für Fremdwährungskredite in Osteuropa
Mehr als ein Jahr nach dem Ausbruch der Finanzkrise, die sich in Osteuropa beim normalen Volk zuerst vor allem
durch einen Einbruch der nationalen Währung und eine enorme Steigerung der Belastungen bei der Rückzahlungen der hier sehr beliebten Fremdwährungskredite bemerkbar machte, wollen jetzt (!)
Geschäftsbanken gemeinsam mit dem IWF Regeln aufstellen, die eine weitere oder erneute ungezügelten Vergabe solcher Kredite beschränken soll. Alles freiwillig, versteht sich. Die ungarische Lösung also.
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OMV verlegt CEE-Zentralen >>>
Flughafen Prag: Privatisierungsstopp >>>
Tokajer ist nun endgültig Ungarisch >>>
Reisefreiheit und Isolation
EU-Visafreiheit für Serbien, Mazedonien und Montenegro. Bosnien, Albanien und Kosovo bleiben bis mindestens Mitte 2010 isoliert
Die Bürger der Balkanländer Serbien, Mazedonien und Montenegro können beginnend ab dem 19. Dezember für
maximal 90 Tage ohne Visum in die Europäische Union einreisen. Den entsprechenden endgültigen Beschluss dazu fassten die EU-Innenminister am Montag in Brüssel.
ZUM BEITRAG
WizzAir expandiert ins Baltikum >>>
Raiffeisen startet CEE-Direktbank >>> Slowakei begrenzt Bau von Solaranlagen >>>
Parlament beschwert sich bei Ukraine >>> Ausstellung mit 22 Künstlern aus CEE >>>
Literaturportal mit Werken aus CEE >>>
Parlamentariertreffen Slowakei-Ungarn >>>
TriGránit Shoppingcenter in Kraków >>> Mit Carpatair von Budapest nach Venedig >>>
Treffen von sechs CEE-Finanzamtschefs >>> WizzAir sammelt Passagiere und Verluste >>>
Vibrierender Publikumsmagnet Neues Museum für Zeitgenössische Kunst in Zagreb stellte sich in Budapest vor
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Budweis bekommt Flügel Südböhmen baut einen Flughafen und wirbt um Kundschaft aus Österreich ZUM BEITRAG
Schreckgespenst Steuererhöhung
Die Arbeitgebervertreter der Slowakei drohen mit “Reichenflucht” und Zunahme der Arbeitslosigkeit, sollte die Regierung Steuern erhöhen wollen
Bestrebungen
innerhalb der sozialdemokratischen Regierungspartei, das Staatsdefizit mit Steuererhöhungen zu bekämpfen, erteilte der Chef der Vereinigung der Arbeitgeberverbände AZZZ, Tomáš Malatinský, eine erwartet
deutliche Abfuhr, die kein neoliberales Scheinargument ausließ.
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Balkanblues und EU-Vorfreude
Balkan-Monitor: Europa als Hoffnung gegen korrupte Nationalregierungen
Diese Woche wurden in Brüssel die Ergebnisse einer Umfrage mit dem schönen Titel "Gallup Balkan Monitor"
präsentiert. Die wesentlichsten Aussagen, die man aus den Zahlen treffen kann, sind: den Menschen geht es immer schlechter, sie setzen daher ihre Hoffnungen stark auf einen
baldigen Beitritt zur EU. Wenn sie dann einmal drin sind, wird sich das Barometer umkehren, aber so weit ist es noch nicht.
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Millionen für Mitteleuropa
Bei einer Konferenz in Budapest wurde die Förderung von 37 Projekten beschlossen
Das transnationale Programm für Regionalpolitik "Central Europe" mit Sitz in Wien hat Mitte November in Budapest
über die Co-Finanzierung neuer Projekte beraten. Von 137 mit dem zweiten Aufruf zur Einreichung eingelangten förderfähigen Projektvorschlägen sind nun 37 Projekte mit bis zu 85 Prozent
der Projektsumme zur Förderung vorgeschlagen.
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Schulden und Schuldige
Die Slowakei beschloss den Staatshaushalt für 2010 - Totalablehnung durch Opposition
Mit der Koalitionsmehrheit nahm der Nationalrat der Slowakei vergangene Woche den Staatshaushalt für das
kommende Jahr an. Darin verankert: 5,5 Prozent Haushaltsdefizit, Einnahmen von 12,5 Millarden Euro, Ausgaben von über 16 Milliarden. Premier Fico verkauft das Budget als Erfolg, weil das
Defizit um 0,7% schrumpft - nach dem es 2009 durch einen Nachtragshaushalt verdreifacht wurde. Die konservative Opposition sieht das Land vor dem Untergang.
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Geschlechterrollen in der Kunst Osteuropas
Ausstellung im MUMOK Wien
Gender Check. Femininity and
Masculinity in the Art of Eastern Europe - unter diesem unübersetzbaren Titel findet ab 12. November eine umfängliche Schau von Kunst aus Osteuropa im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
(MUMOK) in Wien statt.
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Nur nicht das böse A-Wort
Serbien räumt der Vojovodina mehr regionale Selbständigkeit ein
"Ideal ist es nicht, aber besser als nichts." So ist die Reaktion der Vertreter der ungarischen Minderheit auf den
jetzt veröffentlichten Gesetzesentwurf für mehr regionale Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Vojvodina. Worte wie Autonomie und Unabhängigkeit sind auf dem Balkan
reinstes Schwarzpulver, sie werden zu oft missverstanden, noch öfter missinterpretiert. Ein Schritt in die richtige Richtung ist der Regierungsvorschlag allemal.
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Städtebauliches Schlachtfeld
"Balkanology" versucht sich an einem komplexen Thema: Architektur und Städtebau auf dem Balkan
Unter dem Titel "Balkanology - Neue Architektur und urbane Phänomene in Südosteuropa" läuft derzeit im
Architekturzentrum Wien eine Ausstellung. Der Titel ist eine ironische Unterstellung, so als wollte oder könnte man den eigenartigen Gewächsen von Architektur und Stadtverplanung auf
dem unheimlichen Subkontinent mit einer eigenen Philosophie zu Leibe rücken.
ZUM BEITRAG
E.ON garantiert Serbien Gas für Winter >>> MOL und INA fliegen aus Bosnien raus >>>
Ungarns Präsident Sólyom in Albanien >>> Slowakei verdreifacht Staatsdefizit >>>
Czech Airlines bleibt vorerst staatlich >>> CEE-Vortrag am 5.11. an der WU Wien >>>
Defizit verdreifacht
Die Slowakei musste einen Nachtragshaushalt verabschieden.
Die Abgeordneten des slowakischen Nationalrates haben in dieser Woche für 2009 einen Nachtragshaushalt
verabschieden müssen. Danach wird das Defizit diesem Jahr dreimal so hoch sein wie in der ursprünglichen Planung vorgesehen. Schuld ist die Krise, die Regierung ist zufrieden mit sich, die
Opposition wütet. Nötig wurde der Schritt auch, um die Finanzierung für ein Autobahnprojekt zu bekommen.
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Czech Airlines bleibt vorerst staatlich >>>
CEE-Vortrag an der WU Wien >>>
Heuchelei im Gasdunst
Machen die Russen den Ungarn ein Angebot in Kroatien, dass diese nicht ablehnen können?
MOL mag nicht mehr. Auf diese neueste Nachricht will man jetzt nicht reagieren, hieß es von der Konzernleitung. Das
Handelsblatt schrieb, dass der russische Erdgaskonzern Surgutneftegas seinen Anteil über 21,2% an der MOL gerne wieder abgibt. Allerdings im Tausch für den 47,2%-Anteil, den die MOL seit Ende
2008 an der kroatischen INA hat. Bei der Interpretation dieses Schachzugs ist viel Übertreibung, Heuchelei und Kalter Krieg im Spiel.
ZUM BEITRAG
Nabucco-Vertrag ist ratifiziert >>>
Energiekooperation Slowakei-Österreich >>> Almosen für slowakische Rentner >>>
Präsident von Serbien in Ungarn >>>
Vision oder Wahnsinn?
Ungarische TriGranit baut in Bratislava ein "Metropolis"
TriGranit kündigt
genau unter diesem vielleicht etwas entlarvenden Namen ein gigantisches Projekt in Bratislava an. Im Süden der slowakischen Hauptstadt, in Jarovciach, wird TriGranit die Planung, Entwicklung,
bauliche Realisierung und Vermarktung eines 1,5 Milliarden Mega-Projektes auf 30 ha übernehmen. Das Grundstück wird quasi das Autobahnkreuz ausfüllen, dass Bratislava mit Prag, Wien und Budapest
verbindet.
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Initiative gegen Sprachmuffel
Mähren und Niederösterreich verständigen sich
Wirkliches Interesse am Nachbarn kann man nur entwickeln, wenn man seine Sprache spricht. Das Projekt "Ziele Top
Cíle" soll zukünftig Ausflugsziele in beiden Ländern verknüpfen. Die Webseite "EUREGIOtour.net" bereitet dazu eine gemeinsame Vermarktung der beiden Destinationen Weinviertel und
Südmähren vor, auch Sprachunterricht für torusitiker, Feuerwehrleute, Schüler und der Austausch werden ausgebaut.
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Des Widerspenstigen Züchtung
Aus Kroatien wird von einem sensationellen Durchbruch bei der Thunfischzucht berichtet
An der kroatischen Küste will ein Team der Universität von Split gemeinsam mit Experten der Kali Tuna Farm nun doch
eine Lösung gefunden haben, einen "geschlossenen Lebenszyklus" des Blauflossenthunfischs in Gefangenschaft zu ermöglichen. Seit 2006 wachsen in einem speziellen Käfig Fischlein heran,
die erstmals, angeblich freiwillig, in diesem Sommer gelaicht haben. Man sei also auf einem guten Weg, diesen Genuss für die Menschheit zu bewahren
ZUM BEITRAG
Millionenauftrag für die Laserforschung >>>
EBRD-Chef fordert 10 Mrd. für Osteuropa >>> Slowakei beschließt Staatshaushalt 2010 >>>
MÁV-Cargo investiert in Rumänien >>>
Der Rubik-Würfel darf nicht fehlen
Ungarn als Partnerland der Messe in Plovdiv, Bulgarien
Ungarns Unternehmen haben schon vor einiger Zeit den Balkan als einen interessanten und noch mehr oder
minder brachliegenden Markt entdeckt. Dass sich zur 65. Internationalen Messe in Plovdiv 58 ungarische Unternehmen einfinden, zeigt, dass auch das Interesse an einer Expansion nach Bulgarien trotz
oder gerade wegen der Krise gestiegen ist. Ungarn ist offizielles Partnerland der diesjährigen Messe.
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Abkehr von der Insel
Osteuropäische Gastarbeiter kehren in die Heimat zurück
Die Zahl der Arbeitsmigranten aus Osteuropa hat sich in Großbritannien im Laufe der Krise halbiert, Arbeiter aus
Osteuropa sind und waren die ersten, die ihre Jobs verloren. Viele gehen aber auch freiwillig. In Österreich und Deutschland, spielt man derweil Insel und hält an den sinnlosen Beschränkungen
für den Arbeitsmarkt gegenüber Osteuropa krampfhaft fest. Dabei hat die Praxis das rein politisch motivierte Blendwerk längst überholt.
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Dissidentenschelte
Walesa, Havel und andere Wendepolitiker belehren Obama hinsichtlich Russland
Einstige Wendegrößen wie Lech Walesa und Vaclav Havel verliehen in einem offenen Brief ihrer Angst Ausdruck, dass
ihnen der Feind abhanden kommen könnte. Sie belehren Barack Obama in einem offenen Brief, dass seine Politik gegenüber Russland grundfalsch ist und betrachten jede Annäherung an Russland
als Angriff auf ihre persönliche Lebensleistung. Damit leisten sie einen politischen und ethischen Offenbarungseid.
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Finanzkrise - zweite Welle
EBRD-Präsident: Die Banken in Osteuropa sind längst nicht über den Berg
Der Präsident der EBRD warnte vor "weiteren bösen Überraschungen", die den Kreditinstituten in Osteuropa in
Bälde bevorstehen könnten. "Der spürbare Anstieg von kritischen Krediten und Firmenpleiten könnte das Bankensystem weiter destabilisieren.", mahnte er eindringlich und nicht von
ungefähr in Wien.
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Slowakei kauft Arbeitsplätze
Armer Staat hilft reichen Konzernen
Die Slowakei unterstützt ausländische Investoren, auch Großkonzerne, mit großzügigen Staatshilfen, selbst wenn sie
aus extrem anfälligen Branchen kommen. Hauptsache Jobs. Gleichzeitig kämpft das Land mit einem großen Budgedefizit und wachsender Armut.
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Risikokapital für die Risikoregion
CEE bleibt für Private Equity-Investitionen interessant
Das Klima für Private
Equity in Zentral- und Osteuropa ist ungeachtet der weltweiten Krise widerstandsfähig, sagt eine aktuelle Studie der EVCA. Tatsächlich ist es für Jungunternehmer derzeit wieder leichter, über
sachverständige Direktinvestoren an dringend benötigtes Kapital zu kommen als über zaudernde Banken, die ihr Geld lieber brüten als in Neues, gar Riskantes zu investieren.
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WIRTSCHAFTS- und FINANZKRISE
Ein Modell hat ausgedient
Die Volkswirtschaften Osteuropas stecken in einer vertrackten Zwangslage
Was der Region auf die Beine helfen kann, wird schmerzlich und langwierig sein. In einer umfassenden Studie hat sich der
ungarische Ökonom Gábor Hunya vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) mit der Rezession in Osteuropa beschäftigt. Sie wirft vor allem grundsätzliche Fragen auf.
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