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Zwischenzeugnis
IWF-Bericht als Aufgabenliste für die Regierung
Der IWF-Länderrapport zu Ungarn ist in diesem Jahr von besonderer Brisanz, liegen
derzeit doch offizielle Verhandlungen über einen weiteren Notkredit/Sicherheitsnetz von bis 20 Mrd. EUR auf Eis, aus wirtschaftspolitischen Gründen, aber auch aus
demokratiepolitischen Bedenken. Daher ist der Bericht auch als eine Art Kritik- und Erwartungskatalog zu interpretieren. Das offizielle Ungarn gibt sich jedoch weiter
kämpferisch: man sei Mitinhaber des IWF, von dem man sich nichts aufnötigen lasse...
ZUM BEITRAG
Teurer Dezember
Aktuelle Wirtschaftsnachrichten
Defizit durch viele Einmaleffekte verzerrt und 2,5 fach über dem Ziel - Streit mit EU über
Berechnung - Verlangt IWF doch Änderungen an der Flat Tax? - EU-Transferleistungen auf Rekordhoch - Handelskammern mit mehr Geld und Macht - Rücktritt im Landwirtschaftsministerium
ZUM BEITRAG
Klamme Patrioten
Tröpfelnde Einnahmen im Sonderfonds für Schuldentilgung
Entgegen anderslautender Transparente auf dem "Friedensmarsch für Ungarn" am
Samstag, sind nach wie vor "die Staatschulden der Staatsfeind Nr. 1". Daher hat die Orbán-Regierung neben einem guten Dutzend neuer Steuern für alle und einer handvoll für
"die Multis" auch einen Fonds eingerichtet, der "jedem Ungarn" die Möglichkeit gibt, seine persönliche Spende, sozusagen in tätiger
Nächsten- wie Eigenliebe, abzuliefern. Die Begeisterung hält sich in Grenzen.
ZUM BEITRAG
Zurück in die Zukunft
Orbán als Ökokrieger - noch ein Entwicklungsplan für Ungarn
Ein Hohelied der heimatlichen Scholle: Ein 10-Jahres-Plan, der "wichtige Komponenten
der nationalen Unabhängigkeit" enthält, soll gesunde Lebensmittel und ein gutes Auskommen bringen und das Land von "ausländischem Dreck" befreien. Gentech wird
weiter abgelehnt und der Boden soll in ungarischen Händen bleiben. Richtige Problemstellungen und bewährte Modelle nachhaltiger Bewirtschaftung kollidieren mit
Konzepten aus finsteren Jahrhunderten und einer überflüssigen Kriegsrhetorik.
ZUM BEITRAG
Chef des Haushaltrates zurückgetreten
Zsigmond Járai hat am heutigen Dienstag seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben.
Der Fidesz-Mann begründet das offiziell mit der Mehrfachbelastung als Nationalbankaufsichtsrat und Unternehmer. Der Schritt ist aber als ein Zeichen der Kritik
an der Regierungspolitik zu verstehen.
ZUM BEITRAG
Versteuert
Die "Flat tax" als Beispiel des Versagens der Regierung in Ungarn
Wen schon der Demokratieabbau in Ungarn nicht stört, sollte sich wenigstens von der
Mathematik überzeugen lassen: die Regierung verzettelt sich mit ihrer sogenannten Flat tax immer mehr. Mit einem unsinnigen Kompensationsmodell und immer neuen
Übergangsregelungen sollen die niedrigen Einkommensgruppen "entschädigt" werden, was das Sytem weder sozial gerechter noch einfacher macht. Doch die Regierung hält an
ihrer kostspieligen Geisterfahrt fest, aus ideologischer Sturheit.
ZUM BEITRAG
Labyrinth Steuerrecht
Steuerliche und weitere gesetzliche Änderungen in Ungarn 2012
Zusätzlich zum Steuerberater, brauchen Unternehmen in Ungarn zukünftig noch gut
ausgebildete Dschungelführer, am besten ein ganzes Team von Experten. Denn statt des angekündigten "vereinfachten" Steuerrechtes regiert das reine Chaos. Zukünftig können
ad-hoc-Änderungen sogar noch schneller in Kraft treten. Einige steuerliche Änderungen für 2012 listen wir hier auf, für alles weitere fragen Sie besser Ihren Arzt oder Apotheker.
ZUM BEITRAG
Dicht wie ein Sieb
Regierung korrigiert Budget und einigt sich mit Banken
Nun will sich der Staat doch an den Kosten der "Rettung" der vielen in Fremdwährung
verschuldeten Bürger beteiligen und hofft, die Banken damit zu einer vermehrten Kreditvergabe an den Mittelstand zu motivieren. Doch die Gelder für die Hilfsaktion
hat die Regierung gar nicht und reißt damit neue Löcher im gerade dürftig geflickten Budget auf.
ZUM BEITRAG
Aufschwung totreformiert
Verschlimmbesserungen für Unternehmen in Ungarn
Nicht der "Sturm über Europa", sondern der Sturm im heimischen Wasserglas macht den
Unternehmern am meisten zu schaffen. Jeder fünfte Arbeitgeber in Ungarn will 2012 Leute entlassen, kaum einer neue einstellen. Der viel gelobte Mittelstand verliert angesichts
chaotischer Regierungsmaßnahmen die Lust am Unternehmertum. Ein Überblick über hausgemachte Fehlleistungen.
ZUM BEITRAG
Interpretationen ohne Spielraum
Ungarn bleibt beim "Jein" von Brüssel - Weiteres Gezerre ums Budget
Orbán verteidigte am Montag seinen Brüsseler Kurs vor dem Parlament mit einer Art
Brandrede. Dabei stellte er die “Fremschuldthese” für die Probleme in Ungarn wieder ins Zentrum. Die anstehende Budget-Korrektur nennt er "Maßnahmen zum
Schutz des Landes vor der Krise der Eurozone”, dabei sind die falschen Zahlen und Annahmen hausgemacht.
ZUM BEITRAG
Fiskale Geisterfahrt
Ungarn wird das Budget 2012 nun doch "vollständig" neu schreiben
Gerade wurde vom Parlament das Budget für 2012 zum Gesetz erhoben, nun "muss es
vollständig revidiert werden...", gab Premier Orbán am Freitag zu. Der IWF lässt schön grüßen. Das Statsitikamt meldet indes deprimierende Zahlen, die fürchten lassen,
dass auch die Neuplanungen schnell von der tristen Realität überholt werden könnten.
ZUM BEITRAG
Sonderbehandlung
Erste Bank Ungarn kündigt 450 Mitarbeiter und schließt weitere 43 Filialen
Die Erste Bank hat ein “klares Bekenntnis zur Region” abgelegt, Ungarn aber erneut die
Rute ins Fenster gestellt. Wegen unbotmäßigen Verhaltens der Politik, wird das Ungarngeschäft zurückgefahren. Dabei bleibt der Bank eigentlich nichts anderes übrig als
hart an der Erholung der Kunden mitzuarbeiten.
ZUM BEITRAG
An die Reserven
Ministerrücktritt wegen IWF-Verhandlungen - Reserven angezapft - Angst vor Downgrade der Eurozone
Ungarn will seine Währungsreserven anzapfen, um die Kreditklemme zu lösen und Wachstum
anzukurbeln. Ein Minister tritt zurück, um sich ganz den ängstlich erwarteten IWF-Verhandlungen zu widmen. Nur der Wirtschaftsminister sieht wenig Handlungsbedarf. Dabei schlingert Ungarn
schon wieder in gefährlichen Gewässern und Orbán schielt zitternd auf die Eurozone.
ZUM BEITRAG
Zugeführt
Frührente jetzt offiziell abgeschafft
Dass ein Land pleite geht, wenn nur die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitet, war
allen in Ungarn klar. Dennoch schauten die Verantwortlichen jahrelang tatenlos dabei zu. Die Orbán-Regierung macht nun eine Kehrtwende und "führt alle Arbeitsfähigen
dem Arbeitsmarkt zu", auch wenn es für die gar keine Arbeit gibt. Der Staat entzieht sich rückwirkend eingegangen Verpflichtungen und behandelt Bürger wie eine frei verschiebbare Masse.
ZUM BEITRAG
Unberechenbar
Herabgestuft: In Ungarn regiert der Realitätsverlust
Ungarn rangiert bei der Kreditwürdigkeit nur noch einen Wimpernschlag über "Ramsch". Die
Regierung zieht angesichts des griechischen Szenarios jedoch die falschen Konsequenzen. Statt die fehlgeleitete Fiskalpolitik taktisch zu korrigieren und der Wirtschaft die Straßen
freizuräumen, bastelt sie an ihren liebgewonnenen Feindbildern und spielt den Beleidigten - auf Kosten des Volkes. Im Hintergrund läuft bereits ein Notprogramm
an, das in die nächste Sackgasse führt.
ZUM BEITRAG
Wenig Arbeit, wenig Geld
Lohnentwicklung hilft weder dem Volk, noch der Wirtschaft
Die Bruttolöhne in Ungarn stiegen im September um 5,2 % zum Vorjahr, doch das
brachte den meisten Menschen in Ungarn nicht einen Forint mehr in die Tasche, im Gegenteil. Die Benachteiligungen der unteren Einkommensschichten werden immer mehr
System. Auch die hochtrabenden Versprechungen für den Arbeitsmarkt werden durch aktuelle Zahlen erledigt.
ZUM BEITRAG
Mehr Arbeit für weniger Geld
Parlamentsdebatte über neues Arbeitsrecht
In der vergangenen Woche debattierte das ungarische Parlament über das neue Arbeitsrecht, das als eines der
Kardinalsgesetze mit Verankerung in der Verfassung noch in diesem Jahr verabschiedet werden wird. Unabhängig von der Kritik an der Vielzahl von Einzelmaßnahmen des neuen
Arbeitsgesetzbuches, einte die Opposition vor allem die Kritik an der mangelnden und selektiven Konsultation.
ZUM BEITRAG
Verlorene Zeit
KMU: wie die Regierung in Ungarn ihre größten Hoffnungsträger enttäuschte
Der ungarische Mittelstand sollte es eigentlich richten. Die "Besinnung auf die eigenen
Kräfte" zur "Gesundung Ungarns" war eine der vernünftigsten Ansätze in der Wirtschaftspolitik der Fidesz-Regierung. Was ist aus dem "Neuen Széchenyi Plan" und den
großen Ankündigungen geworden? Im Mittelstand herrscht Frust, es geht nichts vorwärts, beim Geld, den Aufträgen, den Arbeitskosten und dem Bürokratieabbau.
Versprechungen überwiegen die Taten, auch die Vetternwirtschaft besteht weiter, nur die Verwandschaftsverhältnisse sind neu.
ZUM BEITRAG
Stehgreiftheater
Makroökonomische Pausenclowns traumwandeln durch Ungarns Krise
Der Chefberater des Regierungschefs räumt zwar ein, dass man alles “ein wenig optimistisch” sehe, aber ein paar
Nachberechnungen würden als Korrektur schon genügen. Der Chef des Hauhsaltsrates findet den Budgetentwurf - trotz gegenteiliger Fakten - angemessen. Warten, beten und
predigen scheint die Wirtschafts-Taktik dieser Regierung zu bleiben.
ZUM BEITRAG
Nothaushalt Nr. 4
Budgetentwurf 2012: Ungarn bleibt in Krisen gefesselt
In Zeiten wie diesen legt man nicht einfach einen Entwurf zum Staatshaushalt vor, es
muss schon ein "Budget zum Schutz der Nation" sein, wie "Nationalwirtschaftsminister" György Matolcsy seine Skizze für 2012 nennt,
die er dieser Tage Regierung, Parlament und Öffentlichkeit präsentierte. Die Mehrwertsteuer stellt einen Europarekord auf, die Löcher, die gestopft werden müssen,
werden immer größer, die sozialen Ungerechtigkeiten ebenso. Zwar erkennt man mittlerweile die Realitäten halbwegs an, zieht aber weiter die falschen Schlüsse daraus.
ZUM BEITRAG
Ein Gespenst geht um...
Ungarn fordert mit seinem "Banküberfall" Österreich und das System heraus
Beim Abbau von Grundrechten und demokratischem Rechtsstaat in Ungarn hielt die Solidarität der europäischen
Konservativen: beim Geld hört die Freundschaft defintiv auf. Österreich will eine einstweilige Verfügung auf europäischer Ebene gegen den Widerspenstigen in Budapest
erwirken, dessen legislatives Dauerfeuer nichts als nakte Panik verrät. Orbán wickelt seine Befreiungsaktion von der Last der Fremdwährungskredite in einen Aktionsplan
und ruft wieder einmal den ökonomischen Verteidigungsfall aus.
ZUM BEITRAG
Stellenmarkt als Ost-West-Drehscheibe
Der Pester Lloyd Stellenmarkt hat sich zu einer
regelrechten Ost-West-Drehscheibe entwickelt. Derzeit werden Stellen in Ungarn, Deutschland, Tschechien, Österreich und der Slowakei angeboten.
Gesucht werden u.a. Führungskräfte,
Verkaufsprofis, Personal für das Gesundheitswesen, Mitarbeiter für Hotellerie und Gastronomie, weiterhin Immobilienmanager, Lokführer, Techniker
im Schiffsbau, Tischler, Maurer und viele andere Handwerker und Techniker. Hier gehts zum Stellenmarkt und seinen Angeboten.
Stellengesuche finden Sie auch in den Privatanzeigen. Annoncen können übrigens schon ab 35.- EUR für 30 Tage geschaltet werden, - auch im Immobilienmarkt, der ebenfalls wachsende Vermittlungszahlen aufweisen kann.
ZUM BEITRAG
Wochenüberblick
Nachrichten Wirtschaft
Steuererhöhungen und Prognoseabsenkungen - 35% Áfa auf Luxusgüter - Schwarzarbeit macht rund 1/4 zum BIP aus -
Wettbewerbsamt deckt "Made in Hungary"-Lügen bei CBA auf - Audi Györ mit über 7000 Mitarbeitern - Indischer Zulieferer baut weiteres Werk + weitere Wirtschaftsnachrichten der Woche
ZUM BEITRAG
Armutszeugnis
Regierung plant "Reichensteuer" und setzt Mindestlohn außer Kraft
Um neue Budgetlöcher zu stopfen, nicht um soziale Ungerechtigkeiten auszugleichen, will
Ungarn Besserverdiende mit einer "Solidaritätssteuer" belegen. Gleichzeitig wurde per Dekret der Mindestlohn für die zwangsverpflichteten Teilnehmer an
öffentlichen Beschäftigungsprogrammen außer Kraft gesetzt. Damit schafft das Land amtlich ein Prekariat und forciert soziale Spannungen. Das Grundproblem ungerechter
Lastenverteilung durch zu wenig echte Arbeit bekommt sie so nicht in den Griff.
ZUM BEITRAG
"Was immer in der Welt passiert..."
Parolen statt Korrekturen in der Wirtschaftspolitik
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán stellt sein Land wieder einmal auf "harte Tage"
ein. Weder die Krise des Euro noch die Wirtschaftsprobleme in Ungarn sind überwunden, stellt er richtig fest. Eigene Fehler oder zumindest Fehleinschätzungen
gesteht man aber nicht ein. Dabei haben die schlechten Daten bei Wachstum, Arbeitsmarkt, Konsum und privaten wie öffentlichen Schulden die hochfliegenden
Projektionen der Regierung längst wertlos gemacht.
ZUM BEITRAG
Warmer Regen, kalte Duschen
Ökonomischer Pessimismus bleibt Leitkultur
Ende August dürfen sich viele Ungarn auf einen lauwarmen Geldregen freuen. Die
enteigneten privaten Rentenversicherer schütten die Gewinne der letzten Jahre aus. Der Wirtschaft wird das nicht viel bringen, die Ungarn sind vorsichtig geworden, mögen die
Versprechungen der Regierung noch so blumig klingen. An höhere Einkommen glaubt nur noch das obere Viertel und auch bei den Renten droht die kalte Dusche...
ZUM BEITRAG
VEB Strom und Gas
Ungarn will zum Big Player in der Energiewirtschaft werden
Der staatliche Stromkonzern MVM will das Gasgeschäft von E.ON in Ungarn übernehmen.
Die Orbán-Regierung setzt so ihre Ankündigung um, der Staat möge in strategisch wichtigen Branchen der "Nationalwirtschaft" in Zukunft wieder eine
größere Rolle spielen. Nach dem Kauf der MOL-Aktien will man mit MVM auch "in die Region" expandieren. Aber was soll das bringen? Im Kampf um mehr "nationale"
Unabhängigkeit könnte sich die Regierung teuer verzetteln.
ZUM BEITRAG
Testfahrt im Ampera
Orbán zu Besuch bei Opel und der CDU
Der ungarische Regierungschef besuchte das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim sowie eine
Konferenz der Adenauer-Stiftung in Hannover. Während man bei Opel über handfeste Kooperationen im Bereich Elektroautos sprach, erging sich die Schwesterpartei in den üblichen
Lobhudeleien für das enfant terrible Mitteleuropas.
ZUM BEITRAG
NACHRICHTEN
Hilfspaket für Hypothekenschuldner ist Gesetz >>> Ungarn nimmt 735 Mio. EUR Kredit bei der EIB >>> Steueramnestie Auslandsvermögen tröpfeln nur >>> Leitzins und Machtkampf bei MNB unverändert >>> Deutlicher Anstieg der Löhne, zumindest brutto >>> "Billigarbeiterflut" in Österreich ausgeblieben >>> Staat fördert kleine Pálinka-Brennereien >>>
Billionen für die Staatskasse
Rentenbeiträge drücken Ungarns Schuldenquote auf 77% des BIP
Die Beiträge aus der rückverstaatlichten, früher obligatorischen privaten
Rentenversicherung, die in diesen Tagen an den Staat überwiesen worden sind, summieren sich auf 2,9 Billionen Forint, rund 11,4 Mrd. EUF, teilt die staatliche Finanzaufsicht PSZÁF
mit. Damit wird der Staatshaushalt - zunächst - enorm entlastet. Nun will man im Eiltempo alles Eliminieren, was Schulden macht, ganz oben steht die Faulheit.
ZUM BEITRAG
Das Maß der Dinge
Die ungarische Wirtschaft ein Jahr nach dem Machtwechsel
Die Fidesz-Regierung ist ein Jahr an der Macht. Geht es den Menschen besser als
zuvor? Ein Rundblick durch die aktuellen Statistiken zeigt den IST-Stand der ungarischen Wirtschaft auf dem mühsamen Weg aus Krise und Strukturschäden. An der
weiteren Verarmung des unteren Drittels der Gesellschaft trägt diese Regierung eine Mitschuld, da nutzt auch der inszenierte Optimismus Orbáns nichts.
ZUM BEITRAG
Ungarn kauft MOL-Aktien von Russland zurück
Der ungarische Staat übernimmt ein Aktienpaket von 21,2% am Energiekonzern MOL vom russischen Konkurrenten
Surgutneftegas. Damit ist ein langwieriger Streit über den Einstieg der Russen bei der MOL beendet, gleichzeitig sichert sich die Regierung wesentlichen Einfluss auf das für sie
"strategisch wichtige" Unternehmen. Premier Orbán sprach davon, dass Ungarn einen wichtigen Schritt zur eigenen Stärkung unternommen habe.
ZUM BEITRAG
Scheitern verboten
Die Wirtschaft hört nicht auf Befehle, nicht mal im "neuen" Ungarn - Eine ökonomische Jahresbilanz
Die Orbán-Regierung ist ein Jahr im Amt, die Wirtschaftsreformen der Fidesz-Regierung
sind tiefgreifend, mutig und bitter nötig. Doch sie leiden an unvernünftigem Übertreibungswahn. Wunschkennzahlen gehen an den Möglichkeiten vorbei, es ist fast wie
damals in der Planwirtschaft. Aktuellstes Beispiel dafür ist die Reform der Invaliden- und die Abschaffung der Frührenten, die 150.000 Menschen dem Arbeitsmarkt zuführen soll, - nein wird!
ZUM BEITRAG
Große Pläne
Bosch feierte 125. Firmenjubiläum, davon 112 auch in Ungarn
Am vergangenen Donnerstag feierte die ungarische Bosch-Tochter mit einer großen
Gala das 125-jähriges Bestehen der Robert Bosch GmbH und den 150. Geburtstag von Firmengründer Robert Bosch. Die Zahlen und Perspektiven in Ungarn machen die Firma zu
einem der wichtigsten Arbeitgeber des Landes. Hunderte Neueinstellungen sind geplant, in Forschung-, Entwicklung und Produktion wird weiter investiert.
ZUM BEITRAG
Solang kein Flugzeug kommt...
Schmutzige Geheimnisse II: Das Atomkraftwerk Paks und AGNES
Alles sicher, alles entspannt, Atomkraft wird in Ungarn eine lange Zukunft haben. Das ist die
Kommunikationspolitik der Regierung. Dabei hatte Paks schon vor Jahren einen internen Stresstest durchlaufen. Die Ergebnisse davon sind wenig beruhigend, selbst leitende
Ingenieure des Kraftwerks haben ihre Zweifel an der Standfestigkeit der Sicherheitssysteme. Einen Flugzeugabsturz hält es definitiv nicht aus, eine Flut vielleicht, bei Erdbeben wird
Verwirrung gestiftet...
ZUM BEITRAG
Goldesel und Sorgenkinder
Minister erklärt Ende der Privatisierungen
Die Privatisierung ungarischen Eigentums sind vorerst beeendet, verkündete der Minister für
Nationale Entwicklung auf einem Forum ungarischer "Business Leader". Dabei gibt es einige Staatsbetriebe, die man einfach nicht verkaufen kann, weil sie nur Schulden
anhäufen und schlicht nicht funktionieren, andere wird man aus "strategischen Überlegungen" behalten.
ZUM BEITRAG
Diät im Freien
Was man wirklich braucht, wird wirklich teuer
Die Teuerung in Ungarn nimmt an Fahrt auf und liegt übers Jahr schon bei 4,7%. Vor allem
Wohnen und Essen sollten die Bürger in nächster Zukunft vermeiden, es ist einfach zu teuer. Das Inflationsziel von Zentralbank und Regierung hat sich damit erledigt. Wird der
Staat gegensteuern, kann er es überhaupt oder kokettiert er gar mit etwas Geldabwertung?
ZUM BEITRAG
Baubeginn für Eurovegas erst im Sommer >>> OTP-Bank geht nach Rumänien auf Einkaufstour >>> 50% weniger Genehmigungen für Wohnungen >>> Gericht stoppt Zeppelin"-Center in Budapest >>>
Angst vor dem “billigen” Nachbarn
Die "Ost-Öffnung" der Arbeitsmärkte zwischen Vernunft und Politik
Am 1. Mai entfallen die letzten Schranken der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Werden
Arbeitssuchende aus Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Polen, Slowenien und dem Baltikum dann den Westen, vor allem Österreich und Deutschland fluten und mit
ihren Dumpinglöhnen soziale Unruhe stiften? Glaubt man manchen Politikern und der Angst der Bürger, dann ja. Rechnet und denkt man nach, haben die Beitrittsländer bald das größere Problem.
ZUM BEITRAG
Sachdienliche Hinweise erbeten
Wieder große Ankündigungen über Bürokratieabbau in Ungarn
So ambitioniert die Zahlen, so unkonkret bleiben seit einem Jahr die Pläne. Nun sollen
"im Sommer" konkrete Vorlagen geliefert werden, wie Milliarden in der bürokratie gespart werden können - für Staat und Unternehmen. Das erklärt zumindest einmal
mehr der Nationalwirtschaftsminister. Wir wollen ihm helfen und bitten unsere Leser um Beispiele und Vorschläge.
ZUM BEITRAG
Deichmann Ungarn mit großem Wachstum >>> Staatsdefizit "planmäßig" bei 108% >>> Audi: Entscheidung über Staatsbeihilfen >>> Fidesz will neues Zentralbankgesetz >>> Weizen 140% teurer als vor einem Jahr >>> 50 Mio EUR für Plattenbausanierung >>> Neues Gesetz zum Umgang mit Giftstoffen >>>
Soll und Haben, Können und Wollen
Ungarn zwischen den Fronten "gemeinsamer" EU-Wirtschaftspolitik
Fragen von Krieg und Frieden, Soll und Haben und für manche nicht weniger als die "Zukunft
Europas" stehen auf dem Spiel. In Brüssel findet am 24. und 25. März der Gipfel des Europäischen Rates statt. Dieser markiert auch die Halbzeit der ungarischen
EU-Ratspräsidentschaft. Außenminister János Martonyi misst dem Treffen eine "historische Bedeutung" bei und erklärt, wo Ungarn die Schwer- und Knackpunkte auf den vielen
derzeitigen Großbaustellen der Gemeinschaft ausmacht.
ZUM BEITRAG
Düster strahlende Zukunft
Ungarn baut voll auf Atomenergie, trotz der Katastrophe in Japan
Angesichts der Ereignisse in Japan verstärkt sich in Europa wieder die Debatte über
Sicherheit und Notwendigkeit atomarer Energieerzeugung. Überall in Europa? Nein, für ein kleines Land an der Donau spielen die Ereignisse in Japan keine Rolle, eine Debatte
findet nicht statt, da die Regierung mit der Atomlobby praktisch identisch ist. Das einzige Atomkraftwerk wird ausgebaut und bald das halbe Land allein mit Strom versorgen.
Erneuerbare Energien werden weiter an den Rand gedrängt.
ZUM BEITRAG
Verrechnet
Ungarn will Unternehmen die Löhne diktieren
Eine Flat tax, den Fetisch des Neoliberalismus, zu benutzen, um die Planwirtschaft wieder
einzuführen, dieses nationalökonomische Kunststückchen muss man erstmal schaffen. Ungarn schafft das. Weil die Steuerreform - völlig überraschend - untere
Einkommensgruppen ärmer statt reicher macht, will die Regierung Kompensationen zahlen und Unternehmen per Gesetz zu Lohnerhöhungen zwingen...
ZUM BEITRAG
Krieg der Schuldenkrake
Befreiungsschlag, Teil 2: Ungarn schnürt weiteres Reformpaket
900 Milliarden jährlich soll
das neue Paket einbringen, das am Dienstag in Budapest präsentiert wurde. So soll die Schuldenrate des Staates von derzeit 80% auf 65% gedrückt werden und das Land endlich gesunden. Kein
Lebensbereich bleibt ausgespart, diesmal gibt es auch fürs Volk unangenehme Kürzungen und Kosten, nur mit Robin-Hood-Steuern ging es eben doch nicht. Die Fachwelt ist auch
nicht sonderlich zufrieden.
ZUM BEITRAG
Ist Ungarn zu sozial?
Der Wirtschaftsminister bereitet Ungarn auf Sozialreformen vor
Der ungarische Staatshaushalt ist überdimensioniert, stellt eine Analyse des
Nationalwirtschaftsministers György Matolcsys fest. Die Staatsfinanzen machten im Verhältnis zum BIP rund 6% mehr aus als in Ländern wie Polen, Tschechien oder der
Slowakei. Viel davon geht auf den höheren Schuldendienst zurück, doch auch die Ausgaben für die "soziale Sicherheit" liegen in Ungarn anteilsmäßig deutlich zu hoch.
ZUM BEITRAG
Ratlos
Die Abschaffung des ungarischen Haushaltsrates ist vollendet
Der ungarische Staatspräsident Pál Schmitt hat am Freitag den ehemaligen Zentralbankchef
Zsigmond Járai zum Vorsitzenden des zur Bedeutungslosigkeit degradierten Haushaltsrates ernannt. Járai kritisierte noch kürzlich die Wirtschaftspolitik der Regierung,
nun schwenkte er zurück auf Linie. Das ganze ist eine einzige Posse, die aber mit staatstragendem Ernst vorgetragen wird.
ZUM BEITRAG
Kein klarer Trend
Ökonomische Daten für Ungarn zeigen keinen geraden Weg aus der Krise
Die gesamtwirtschaftliche Erholung steht relativ auf der Stelle, Branchen und Staat sind
weiter krisengezeichnet. Allmählich ist es keine Beruhigung mehr, dass es "wenigstens" nicht mehr schlechter wird. Solange die Strukturen nicht reformiert sind, kann man
kaum auf substantiellen Aufschwung hoffen.
ZUM BEITRAG
Schulden hemmen Aufschwung
Kommen Orbáns radikale Reformen ins stocken?
Der ungarische Premier hat zum Auftakt der Frühlingssitzungsperiode des ungarischen
Parlamentes nicht die erwarteten, konkreten Strukturreformen zur Gesundung von Ökonomie und Staatsfinanzen verkündet, sondern lediglich wieder ein pessimistisches
Bild der wirtschaftlichen Lage des Landes gezeichnet. Ob die Hamburgersteuer kommt und es eine allgemeine Straßennutzungsgebühr geben wird, darf also weiter spekuliert werden.
ZUM BEITRAG
Ungarn reduziert Invest-Beihilfen für Multis >>> Haushaltsdefizit 123 Mrd. Forint im Januar >>> MVM mit Gewinneinbruch, Expansionen >>> Staat will Internet auf dem Land ausbauen >>> Russisches Lebensmittellabor in HU geplant >>> Projekte müssen EU-Mittel zurückgeben >>> UNESCO gegen Biomassekraftwerk in Tokaj >>> Direktflüge Budapest-New York ab April >>>
Zimmer mit bescheidenen Aussichten
Die Tourismusbranche in Ungarn kämpft noch immer mit der Krise
Vor allem die Inlandsnachfrage und der Balatontourismus schwächeln nach wie vor,
nicht nur aus konjunkturellen, sondern auch aus qualitativen Gründen. Etwas besser geht es gehobeneren Hotels in der Hauptsadt, doch auch hier wächst der Konkurrenz- und
Preisdruck weiter. Die Welle der Wellnesshotels in der Provinz könnte weiter wogen, weil dafür auch von der EU Fördergelder fließen.
ZUM BEITRAG
Rettung oder Diebstahl?
Orbán feiert: "Die Renten sind gerettet!"
Mit diesem überschwänglichen Ausruf begrüßte Premier Orbán den Vollzug der Rückverstaatlichung der privaten
Rentenversicherung. Doch die Effekte des einmaligen Geldregens werden bald verpuffen und die damit gestopften Löcher wieder aufreißen. Opposition und Versicherer drohen
mit Klagen und sehen in dem Vorgang eine Erpressung und Enteignung sowie einen gefährlichen Präzedenzfall.
ZUM BEITRAG
Einzelhandelsumsatz niedriger als 2009 >>> Leitzins steigt nochmals, jetzt auf 6% >>> Mahnfristen für Gasrechnungen sinken >>> Ausschreibungen über 400 Mio EUR bis März >>> E.ON-Chef will Krisensteuer nachverhandeln >>> Umweltamt genehmigt MAL-Betrieb bis 2018 >>> Gesundheitsamt rügt Lidl wegen Bleifiguren >>> 230 Mio EUR für Superlaser in Szeged >>>
Vagabundierende Löcher
Mut- und Übermut in der Wirtschafts- und Haushaltspolitik. Ein neuer Széchenyi-Plan soll es nun richten.
Als "Minenfeld" und ”schwarze Löcher” beschreibt der Minister für
“Nationalwirtschaft”, was die Sozialisten ihm hinterlassen haben und feiert die Erfolge der neuen Regierung. "Das 500 Milliarden-Problem" habe man korrigiert, ob das auch in Zukunft
gelingt, bleibt indes fraglich, denn schwarze Löcher haben die Angewohnheit zu vagabundieren und die Regierung steht sich bei allem Tatendrang oft selbst im Weg.
ZUM BEITRAG
Abgedreht
Lizenzentzug für Gasversorger Emfesz
Ungarische Behörden haben Ermittlungen gegen das Gasversorgungsunternehmen Emfesz eingeleitet. Ungarns führender
Mineralölkonzern MOL hat inzwischen seine Verträge mit der Firma gekündigt, durch die insgesamt 350.000 Endkunden mit Gas versorgt wurden. Die Aktion hat eine lange und finstere Vorgeschichte.
ZUM BEITRAG
Drei Jahre Aufschub
EU verlängert ungarisches Landkaufmoratorium für Ausländer
Die EU hat Ungarn eine Verlängerung des Moratoriums über den Erwerb von landwirtschaftlicher Nutzfläche durch
Ausländer um weitere drei Jahre genehmigt. Damit kann die Regierung ein zentrales Wahlversprechen umsetzen, auch wenn die Realtität längst eine andere Sprache spricht.
ZUM BEITRAG
Barfuß oder Lackschuh?
Ungarn und seine 50:50-Chance
Die Eckdaten des Haushaltes 2011 sind nun beschlossen, doch viele Fragen bleiben offen.
Die Regierung verteidigt ihren "unkonventionellen" Weg bei der Sanierung der ungarischen Wirtschaft und weist die Herabstufung der Kreditwürdigkeit als
“kurzsichtig und unnötig” zurück. Doch das Budget 2011 ist hochriskant und die mittelfristige Finanzplanung zumindest fraglich. Was aber wären die Alternativen?
ZUM BEITRAG
Malen nach Zahlen
Arbeitsmarkt und Pharmabranche in Ungarn sollen Milliarden sparen
Großartige Zahlen hat einmal mehr der ungarische Minister für Nationalwirtschaft,
György Matolcsy, parat. Noch bevor die Art und Weise der lange erwarteten Strukturreformen bekannt wird, liegen schon die Ergebnisse vor. Danach würden sie
wenigstens 600 bis 800 Milliarden Forint (2,2-2,9 Mrd. EUR) an jährlichen Einsparungen für den Staatshaushalt erbringen.
ZUM BEITRAG
Rat und Verrat
Der Haushaltsrat wird aufgelöst - wegen Majestätsbeleidigung
Unmittelbar nach der Rede des ehrwürdigen Ministerpräsidenten zum Haushaltsgesetz 2011
an gleicher Stelle Kritik an selbigem zu üben, ist heutzutage eine Unart und wird direkt mit einer Strafaktion geahndet. Der Haushaltsrat, einer der letzten unabhängigen Mahner steht
vor dem Aus, auch weil ihr Protagonist ein IWF- und Nationalbankmann ist. Dabei bedient man sich Ulbrichtscher Methoden.
ZUM BEITRAG
Surgut ante portas
Putin fordert von Ungarn Rechtsstaatlichkeit
Der Streit um die Verweigerung der Aktionärsrechte für den MOL-Anteilseigner
Surgutneftegas, rief nun auch den russischen Ministerpräsidenten auf den Plan. In Berlin zieh er Ungarn des Rechtsbruches und erinnerte an "europäische Regeln". Kommende
Woche treffen sich Putin und Orbán in Moskau, um das Problem endlich zu lösen.
ZUM BEITRAG
Klötze am Staatsbein
Staatsbetriebe bleiben großer Kostenfaktor
Die staatseigenen Betrieben werden im kommenden Jahr lediglich Gewinne in Höhe
von knapp 23 Mrd. Forint, ca. 84 Mio EUR abführen und damit deutlich weniger als in den letzten Jahren. Die Kosten für marode "Kombinate" liegen weit höher, größere
Privatisierungen lehnt man aber aus ideologischen Gründen ab und denkt eher an weitere Verstaatlichungen.
ZUM BEITRAG
Am laufenden Band
Quartalsergebnisse und Nachrichten aus Unternehmen in Ungarn
FHB: Bankensteuer frisst Gewinn - MOL: Gewinn versiebenfacht - Rába: Investitionen
trotz Verlusten - Synergon: schwieriges Jahr - Danubius Hotels: Finanzgeschäft rettet Ergebnis - Siemens: beständiges Wachstum und mehr ungarische Lieferanten - Borsodi:
Biermarkt bricht weiter ein und weitere Unternehmensnachrichten
ZUM BEITRAG
Praktiker ist barrierefrei
Die Baumarktkette Praktiker stellt in seinen Baumärkten in Ungarn landesweit Begleitpersonen für Sehbehinderte zur Verfügung. - ADVERTORIAL -
Diesen Service führte man vor zwei Jahren, am "Tag des Weißen Stockes" ein. Leben und Einkauf soll so für
bis zu 36.000 Menschen mit Sehbehinderungen erleichtert werden, andere Handelsketten haben sich der Initiative aber bis jetzt noch nicht angeschlossen. ZUM BEITRAG
Multis melken
Sondersteuern werden zur Regel
Multis melken ist neuer
Nationalsport in Ungarn. Ab 2012 heißen die Krisensteuern nicht mehr Krisensteuern, weil es keine Krise mehr gibt. Man nennt es dann "neues System" (Arbeitstitel). Die
Unternehmen fluchen, doch bleibt ihnen kaum etwas anderes übrig als zu zahlen.
ZUM BEITRAG
Milliardenwechsel auf die Zukunft
Details und Reaktionen zur neuen Krisensteuer in Ungarn
Nun steht fest, wer bei der neuen “Krisensteuer” wieviel und wovon zu zahlen
hat. Vorerst auf drei Jahre befristet wird diese Sondersteuer für Unternehmen der Telekombranche, des Energiesektors und den Einzelhandel erhoben, die bereits in dieser
Woche beschlossen und noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll. Die Fachverbände protestieren eher zurückhaltend.
ZUM BEITRAG
High-Tech-Sklaven
Chinesische Zustände bei IT-Fabriken in Osteuropa
In einer Studie wird nachgewiesen, dass viele Angestellte in den Hightech-Branchen in
Osteuropa nicht von ihrem Lohn leben können und zusätzlich auf Nebenerwerb und Selbstversorgung angewiesen sind. Außerdem werden sie von Schlepper-Agenturen
ausgenommen. Die Macher der Studie ziehen Parallellen zu China und fordern dringend Änderungen.
ZUM BEITRAG
Bluff, Verbrechen, Segen?
Debatte um die neue Einkommenssteuer-Flat-Tax
Heute wird im ungarischen Parlament neben der neuen Krisensteuer auch die Flat Tax zur
Einkommenssteuer zum Gesetz erhoben. Die Kritik daran wächst noch einmal zu einem kräftigen Chor an. Opposition und Gewerkschaften bezichtigen die Regierung einer einseitigen Bevorzugung der
Besserverdienenden. Unternehmer freuen sich auf eine staatlich finanzierte Lohnerhöhung.
ZUM BEITRAG
Die rechte und die linke Hand...
Welche Kräfte sägen am Stuhl des Wirtschaftsministers?
Ministerpräsident Orbán sah sich genötigt, öffentlich seine Treue zu Wirtschaftsminister
Matolcsy zu bekunden. Ausgerechnet im Haus- und Hofblatt der Regierungspartei wurde kolportiert, dass Matolcsy kurz vor der Ablösung steht, u.a. weil er sich mit
Kabinettsmitgliedern überwarf und auch fachlich keine besondere Hilfe ist. Über Verschwörungstheorien und höhere Machtarithmetik...
ZUM BEITRAG
Arbeitslosenzahlen: Stagnation im Keller >>> Lehrer fordern 50% mehr Gehalt >>>
Rumänien vor Exodus von Ärzten >>> Slowakei erhöht die Mehrwertsteuer >>> Tourismus soll mehr auf Qualität achten >>> Hotels für 450 Mio EUR am Balaton geplant >>>
Automobilgroßmacht
Audi investiert 900 Millionen EUR in ein neues Werk in Ungarn
Zwei Tage nach dem General Motors angekündigt hat, 500 Mio EUR in den Ausbau
seines Werkes in Szentgotthárd zu investieren, lüftete am Donnerstag auch Audi das Geheimnis, was man mit den über 200 Hektar Land, die man vor einigen Monaten in der
Nähe von Győr für rund 23 Millionen erworben hat, plant: eine Autofabrik für jährlich 1,5 Millionen Fahrzeuge!
ZUM BEITRAG
Bauern erhalten EU-Subventionen früher >>> Erstes Plus im Einzelhandel seit 4 Jahren >>> Baufirmen klagen gegen Kartellstrafe >>> Neuausschreibung für Tram in Miskolc >>> Ungarn will EU-Gelder für KMU umleiten >>> Zentralbank will auch Banken schützen >>> Rücktrittsgerüchte um MOL-Chef Hernádi >>> Co-op hält Vorjahresumsätze knapp >>>
Hacker-Konferenz in Budapest >>>
Pläne, Schulden und gefallene Engel
Ungarn und der Kampf gegen die Staatsschulden
Während die ungarische Regierung zumindest in Finanzfragen allmählich von Wahlkampf auf
Vernunft und Pragmatik umschaltet, die Staatschulden in Ruhe managen will und der EU wie dem IWF Signale der Kooperation und Entspannung sendet, fallen ihr wieder
Analysten in den Rücken, die Ungarn mehr oder weniger abschreiben und mit Rumänien und Griechenland auf eine Stufe stellen.
ZUM BEITRAG
PSZÁF “bestraft” CIB und Erste Ungarn >>> Ungarn strebt 2011 Defizit unter 3% an >>> Hohe Ausfälle bei Unternehmenssteuer >>> Zahl der Insolvenzen steigt weiter >>> Neue Forex-Kredite gegen Null >>>
Audi Ungarn eröffnet Besucherzentrum >>> Ermittlungen gegen Ex-Telekom-Manager >>> Finanzamt kündigt Kurswechsel an >>>
Geothermie-Projekt in Miskolc startet >>> Wetter verdarb Weinernte in Tokaj >>> Regierung storniert viele IT-Projekte >>>
Nichts dazugelernt?
Das Leasinggeschäft in Ungarn hat sich pulverisiert
Eine der Branchen, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise am stärksten getroffen
wurden, ist die Leasingbranche, weil sie sowohl durch die Verwerfungen auf dem Finanzmarkt als auch unmittelbar durch Investitions- und Konsumeinbruch berührt
wurde und wird. Dass sie daran nicht ganz unschuldig ist, sieht man allerdings nicht ein und strebt wieder eifrig nach dem "Vorkrisenniveau".
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IWF warnt vor Übermut
Finanzbedarf in Ungarn könnte 2011 wieder steigen, Märkte sind brutal
Der Missionsleiter für die
Aufsicht über die Notkredite für Ungarn beim Internationalen Währungsfonds (IWF), Christoph Rosenberg, hält den "Bruch" mit seiner Institution seitens der neuen ungarischen
Regierung für gar keinen guten Plan, dazu seien die Märkte zu wankelmütig und brutal. Nächstes Jahr braucht das Land aber mehr Geld.
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Das letzte Hemd
Kreditnehmer in Ungarn geraten wieder vermehrt in Not - OTP-Bank mit massivem Gewinneinbruch
Kleine Fortschritte der Geschäftsbanken beim Aussortieren fauler Kredite aus ihren Portfolios
sind erkennbar, doch die Zunahmeraten notleidender Kredite bei Privatkunden wie Kleinunternehmern sind beängstigend hoch und haben sich "nach" der Krise wieder
beschleunigt. Man hat die eigentliche Krise, also die Überschuldung der Bürger bei den letzten Bilanzpressekonferenzen wohl einfach weggelächelt.
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Das dicke Ende kommt noch
Notleidende Kredite nehmen in Ungarn wieder zu
Die neuesten Zahlen der ungarischen Finanzaufsichtsbehörde PSZÁF sind beunruhigend. Der "Turn around der
Kreditportfolios", also das Aussortieren fauler Kredite ist längst nicht beendet, die Zahl derjenigen, die mit ihren Raten in Rückstand geraten nimmt wieder deutlicher zu. Dabei
sind die neuesten Forinteinbrüche noch nichteinmal eingerechnet.
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Rätsel um die grüne Wiese
Audi Ungarn erwirbt ein naturgeschütztes Grundstück - wofür?
Audi scheint in Ungarn Großes vorzuhaben: Wie jetzt bekannt wurde, hat Audi Hungária
Ende Juni ein ca. 200 Hektar großes Landstück bei Győr gekauft. Das ehemalige Militärgelände steht allerdings eigentlich unter Naturschutz, soll aber bald umgewidmet
werden. Auf Anfrage verweigert das Unternehmen bisher jede Auskunft über die Pläne für das Areal.
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Széchenyi 2.0
Ein nationales Förder-Programm, gespeist aus EU-Mitteln, soll den Mittelstand in Ungarn beleben
Es ist gar nicht so leicht, eine "nationale Wirtschaftspoltik" zu betreiben und
gleichzeitig festzustellen, dass man für die hehren Pläne das Geld "fremder Mächte" wie hier EU, IWF etc. gerne tituliert werden, benötigt. Relativ unscharfe Details der
Mittelstandsförderung und die komplizierte Finanzarithmetik dazu wurden nun präsentiert.
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Geldhahn vorerst abgedreht
EU und IWF setzen Gespräche mit Ungarn aus
Wieder weilte eine IWF-EU-Delegation in Budapest, zum ersten Mal seit Ausreichung des
20 Mrd.-EUR-Notkredites 2008 mussten die Gläubiger des Landes aber unverrichteter Dinge abreisen. Von ungarischer Seite gab es neben unbefriedigenden Plänen und Daten
auch noch patzige Stellungnahmen. Damit ist der Geldhahn erstmal geschlossen und der Forint erneut in Absturzgefahr.
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Später Durst
Ungarische Brauereien haben wieder ein schwaches Jahr vor sich
Im Krisenjahr 2009 verloren die ungarischen Brauerein 12% Umsatz, doch auch 2010
begann nicht besser, das Frühjahr und der Frühsommer brachten weitere Verkaufseinbrüche von 7-8% im Vergleich zu den sowieso schon niedrigen Zahlen des
Vorjahres. Diesmal war es nicht die Krise, sondern das "für die Jahreszeit unüblich kühle Wetter", das weitere zweistellige Einbußen befürchten lässt.
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Verlängerung mit gelber Karte
Die ungarische Regierung im Clinch mit IWF, EU, EZB...
Die Verhandlungen der Regierung mit IWF und EU über die Stabilitätspolitik und den
Finanzbedarf des Landes scheinen in keinem besonders guten Klima zu verlaufen. Orbán vertreibt sich die Zeit lieber bei der Fußball-WM als mit seinen Gläubigern zu
reden, doch Europa droht ihm nun unverblümter. Auch mit der EZB und der EU-Wettbewerbsaufsicht gibt es Konflikte...
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Keine Diskussion
Regierungschef lehnt weitere Debatte zur Bankensteuer ab - Erste Bank Chef Treichl führt sie trotzdem
Am Donnerstag sprach Ministerpräsident Orbán zur heftig befehdeten Finanzsondersteuer ein
Machtwort. Mit Verstärkung durch den Chef der größten ungarischen Bank, OTP, erschien Orbán vor den Medien und brachte somit gleich das größte Opfer der auf zunächst drei
Jahre befristeten Abgabe mit, die jährlich rund 650 Mio EUR in den angeschlagenen Staatshaushalt spülen soll. Die Erste Bank exponiert sich im Widerstand gegen die Sondersteuer.
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Waghalsige Manöver
Regierung will Haushaltsregeln lockern und den Rest des IWF-Notkredits abrufen
Die wohlweislich nicht angetasteten 6 Milliarden EUR aus dem Notkredit von EU und
IWF sollen nun verschuldeten Familien Haus und Hof retten helfen. Um die Meinung der Märkte scheint man sich dabei wenig zu kümmern, was kürzlich schon einmal schief ging.
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Mehr Gelder für Energie-Sanierung >>> Wizz Air überholt Malév beim Umsatz >>>
Märklin-Werk in Ungarn wird gestärkt >>> Staatsgut Tokaj mit Umsatzeinbußen >>> Jeder Dritte hat finanzielle Sorgen >>> Einzelhandel sinkt wieder stärker >>> Slowakei beim BIP vor Ungarn >>>
Des Jammerns kein Ende
Finanzsondersteuer: nun befürchten auch Leasinggesellschaften den Kollaps
Die von Banken, Versicherungen und Leasinggesellschaften heftig bekämpfte Finanzsondersteuer wird,
zumindest was die Banken betrifft, auf Grundlage der Bilanzsumme berechnet. Das sagte Finanzstaatssekretär András Kálmán am Freitag. Der Widerstand der Unternehmen bleibt ungebrochen, der
Wille der Regierung aber auch.
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Staatlicher Banküberfall?
Banken und Versicherungen machen Front gegen Sondersteuer
Auch die in Ungarn tätigen multinationalen Banken, allen voran jene aus Österreich, sowie
die Versicherungen blasen jetzt zum Sturmangriff auf die Finanzsondersteuer der Regierung Orbán. Sie tun das, in dem sie alle Register, von Mitleid bis zur handfesten
Drohung ziehen - und im Unwissen um die Details. Der neuen ungarischen Regierung steht ein echter Kraftakt gegen die geballte Lobbymacht der Finanzwirtschaft bevor.
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Und Action!
Ungarische Regierung legt radikales Wirtschafts- und Steuerprogramm vor
Davon kann auch Deutschland noch lernen: Ungarn, gerade noch wegen der Panikmache
einiger seiner Profilierungsneurotiker international gescholten, will jetzt vormachen, wie man gleichzeitig massiv sparen UND die Steuern senken kann. Ein Aktionsplan von
Premier Viktor Orbán setzt Beamten und der Finanzwirtschaft zu, will aber gleichzeitig Familien und Mittelstand entlasten wie stimulieren. Ob die Rechnung dieses “New
Deal” aufgeht, bleibt aber aus vielen Gründen offen.
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Bumerang
Die ungarische Regierung hat sich verzockt
Wenn hinter den Ereignissen der letzten Tage ein höherer Plan der neuen Regierung gesteckt
haben soll, dann war es ein schlechter und verdammt teurer. Der "Wir-sind-fast-Griechenland"-Sager der führenden Wirtschaftspolitiker kam als
Bumerang ins Land zurück und richtet nun den Schaden an, den man herbeiunkte. Premier Orbán hat Märkte, EU und Medien unter-, seine Wirkmächtigkeit überschätzt. Zeit, von
Symbolpolitik Abschied zu nehmen.
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Den Pleiteteufel an die Wand gemalt
Kassandra-Rufe eines Fidesz-Politikers lassen Forint abstürzen
Lajos Kósa sprach davon, dass
"Ungarn nur eine kleine Chance hat, dem Schicksal Griechenlands zu entrinnen." und die Märkte fragten sich darauf, was wohl in ihn gefahren sein könnte. Der
Forint brach deutlich ein und es stockte sogar kurzzeitg der Markt für ungarische Staatsanleihen. Bei der Regierungspartei tobt derzeit ein Richtungskampf um die Wirtschaftspolitik.
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Sparen lohnt sich nicht
Auch die ungarischen Banken geizen bei Guthabenzinsen
Die Nationalbank veröffentliche die akutellesten Daten über das Kredit- und
Spargebahren von Banken, Konsumenten und Unternehmen. Darin sind einige Verschiebungen zwischen Forex- und Forintsegmenten zu erkennen und dass Firmen lieber zurückzahlen, während Konsumenten
weiter borgen.
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Spekulation um 20%ige Gaspreiserhöhung >>> Malév beschließt 3-Jahres-Plan >>>
Zinspause
Ungarische Nationalbank senkt den Leitzins demonstrativ nicht
Die Ungarische Nationalbank (MNB) behält den derzeitigen Leitzinssatz von 5,25% bei.
Angeblich spielen Inflationsängste und Risikoeinschätzungen die Hauptrolle bei der Entscheidung, im Hintergrund geht es aber um einen erbitterten Machtkampf.
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Manager kalkulieren Betrug mit ein >>> Ungarn-Diskussion an der WU Wien >>>
Warum ist der Sprit so teuer?
Ungarische Wettbewerbsaufsicht nimmt Preispolitik von MOL unter die Lupe
Ist es wirklich Zufall, dass Marktführer MOL ausgerechnet jetzt, zum ersten Mal seit vier
Monaten, die Preise an den Zapfsäulen senkt? Oder will der staatlich protektionierte Konzern mildernd auf die bei der Wettbewerbsaufsicht GVH eingeleitete Untersuchung auf
"Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung" einwirken?
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Kassensturz
Neue Regierung in Ungarn findet "erste Leichen im Keller"
Mihály Varga, Sonderbeauftragter der Regierungspartei Fidesz für den Kassensturz
der Staatskasse, hat bisher 170 Milliarden Forint (ca. 610 Mio EUR) als "Leichen im Keller" der Vorgängerregierung ausgemacht und glaubt, noch mehr zu finden.
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Kein Griechen-Problem
Die OTP-Bank bleibt ein Faktor der Stabilität für Ungarn
Es ist kein neues, aber immer wieder ein erstaunliches Phänomen, dass Banken überall
gut gedeihen, auch in Ländern, in denen die Krise besonders hart zugeschlagen hat und die Zahl der in Nöten geratenen Kreditnehmer bald 8% der Gesamtbevölkerung erreicht sowie
ein Heer von ächzenden Mittelständlern und Kleinunternehmen nach Luft und Krediten schnappt.
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Sturmwarnung
Der Forint verbreitet wieder Panik
"Ein riesiger Sturm kommt über die Welt", mit diesem nicht eben beruhigenden, sondern
apokalyptischen Szenario kündigt der künftige Wirtschafts- und Finanzminister von Ungarn, György Matolcsy, einen sehr kurzfristig formulierten Rettungsplan für ungarische Privathaushalte an.
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Schwarzbrennerei
Softwarepiraterie in Ungarn und Mittelosteuropa 2009 leicht rückläufig
Befürchtungen der Business
Software Alliance (BSA), dass sich die unerlaubte Vervielfältigung von Software durch die weltweite Wirtschaftskrise verstärken würde, haben sich zumindest für
das Jahr 2009 nicht bewahrheitet. Studie.
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Dispo bis zum Anschlag?
Der private Kreditmarkt kommt wieder beängstigend in Bewegung
"Der Wert der neu vergebenen Konsumentenkredite erreichte im März das
höchste Niveau seit Beginn der Krise." Diese Nachricht gab die ungarische Zentralbank, MNB, in ihrem neuesten Monatsbericht heraus, so als sei das ein Erfolg. Dabei müssten die
Alarmglocken angehen... Moderater geht es bei Hypotheken zu, manche Unternehmen kommen langsam wieder an mehr Kapital.
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Steuersenkungen doch noch 2010? >>> 170.000 verloren seit der Krise ihren Job >>> Gute Jahreszahlen der Budapest Bank >>> Budapest erhält modernes Kongresszentrum >>> Tokajer als Diskont-Ware bei Walmart? >>>
Sopron führt den Franken ein >>>
Hauptversammlung ohne Störenfriede
MOL zahlt wieder keine Dividende, investiert aber kräftig
Die 2009 bei der MOL erwirtschafteten Gewinne werden, wie 2008, in eine interne
Reserve einfließen. Das beschloss die Jahreshauptversammlung des Konzerns am Donnerstag in Budapest. Thema war natürlich auch der Ausschluss des “feindlichen”
Großaktionärs aus Russland und die Perspektiven für die Zukunft.
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Budapest: +++ cancelled +++
Ryanair kündigt zu Ende Oktober alle Flüge von und nach Budapest
"Der Flughafen Budapest lehnt es ab, seine besonders hohen Gebühren im Tausch für
garantiertes Wachstum zu senken." So begründet das Management der Billigariline Ryanair in der Hauptsache ihren Beschluss mit Ende Oktober den Flugbetrieb von und nach
Budapest einzustellen. Wie endgültig ein solcher Schachzug ist, bleibt offen. In der Vergangenheit pokerten die Iren schon öfters hoch.
Kredite für Wohneigentum -62% >>> PSZÁF schließt MOL-Surgut-Fall ab >>> OTP-Bank will in Rumänien zukaufen >>>
вход воспрещён
Eintritt verboten - Surgutneftegas bleibt bei MOL vor der Tür
Der russische Gaskonzern Surgutneftegas hält zwar seit mehr als einem Jahr einen 21%igen Anteil an der
ungarischen MOL, wird aber zum zweiten Male nicht an der Hauptversammlung des Unternehmens teilnehmen dürfen. Diese Auskunft gibt die ungarische Finanzaufsicht
PSZÁF, mit einer Begründung, die protektionistische Kungelei offenbart.
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Finanzaufsicht bestraft Deutsche Bank >>> Tesco führender Lebensmittelhändler >>>
Wettbewerbsstrafe gegen Vodafone >>> Nordsee eröffnet 2. Standort in Budapest >>> Honigproduktion in Ungarn rückläufig >>>
Vage Zahlen zur Lohnentwicklung >>> 20% Ackerland in ausländischen Händen >>> Extra-EU-Milliarde für CZ, SK und PL >>> Osteuropa-Immobilienmesse in Wien >>> Biomasse-Symposium in Bratislava >>>
Kaum noch Inflation in der Slowakei >>>
EVA und EKHO-Steuer bleiben erhalten >>> Genehmigungspflicht bei Versteigerung >>> 17.000 Liter Diesel aus Pipeline gestohlen >>> Schlechtes Jahr für die Bierindustrie >>> Pannon GSM gibt Mobiles TV auf >>> Neuer Venture Capital Fonds gestartet >>>
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