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UNGARN WIRTSCHAFT

Zwischenzeugnis

IWF-Bericht als Aufgabenliste für die Regierung

Der IWF-Länderrapport zu Ungarn ist in diesem Jahr von besonderer Brisanz, liegen derzeit doch offizielle Verhandlungen über einen weiteren Notkredit/Sicherheitsnetz von bis 20 Mrd. EUR auf Eis, aus wirtschaftspolitischen Gründen, aber auch aus demokratiepolitischen Bedenken. Daher ist der Bericht auch als eine Art Kritik- und Erwartungskatalog zu interpretieren. Das offizielle Ungarn gibt sich jedoch weiter kämpferisch: man sei Mitinhaber des IWF, von dem man sich nichts aufnötigen lasse...

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Teurer Dezember

Aktuelle Wirtschaftsnachrichten

Defizit durch viele Einmaleffekte verzerrt und 2,5 fach über dem Ziel - Streit mit EU über Berechnung - Verlangt IWF doch Änderungen an der Flat Tax? - EU-Transferleistungen auf Rekordhoch - Handelskammern mit mehr Geld und Macht - Rücktritt im Landwirtschaftsministerium

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Klamme Patrioten

Tröpfelnde Einnahmen im Sonderfonds für Schuldentilgung

Entgegen anderslautender Transparente auf dem "Friedensmarsch für Ungarn" am Samstag, sind nach wie vor "die Staatschulden der Staatsfeind Nr. 1". Daher hat die Orbán-Regierung neben einem guten Dutzend neuer Steuern für alle und einer handvoll für "die Multis" auch einen Fonds eingerichtet, der "jedem Ungarn" die Möglichkeit gibt, seine persönliche Spende, sozusagen in tätiger Nächsten- wie Eigenliebe, abzuliefern. Die Begeisterung hält sich in Grenzen.

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Zurück in die Zukunft

Orbán als Ökokrieger - noch ein Entwicklungsplan für Ungarn

Ein Hohelied der heimatlichen Scholle: Ein 10-Jahres-Plan, der "wichtige Komponenten der nationalen Unabhängigkeit" enthält, soll gesunde Lebensmittel und ein gutes Auskommen bringen und das Land von "ausländischem Dreck" befreien. Gentech wird weiter abgelehnt und der Boden soll in ungarischen Händen bleiben. Richtige Problemstellungen und bewährte Modelle nachhaltiger Bewirtschaftung kollidieren mit Konzepten aus finsteren Jahrhunderten und einer überflüssigen Kriegsrhetorik.

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Chef des Haushaltrates zurückgetreten

Zsigmond Járai hat am heutigen Dienstag seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Der Fidesz-Mann begründet das offiziell mit der Mehrfachbelastung als Nationalbankaufsichtsrat und Unternehmer. Der Schritt ist aber als ein Zeichen der Kritik an der Regierungspolitik zu verstehen.

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Versteuert

Die "Flat tax" als Beispiel des Versagens der Regierung in Ungarn

Wen schon der Demokratieabbau in Ungarn nicht stört, sollte sich wenigstens von der Mathematik überzeugen lassen: die Regierung verzettelt sich mit ihrer sogenannten Flat tax immer mehr. Mit einem unsinnigen Kompensationsmodell und immer neuen Übergangsregelungen sollen die niedrigen Einkommensgruppen "entschädigt" werden, was das Sytem weder sozial gerechter noch einfacher macht. Doch die Regierung hält an ihrer kostspieligen Geisterfahrt fest, aus ideologischer Sturheit.

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Labyrinth Steuerrecht

Steuerliche und weitere gesetzliche Änderungen in Ungarn 2012

Zusätzlich zum Steuerberater, brauchen Unternehmen in Ungarn zukünftig noch gut ausgebildete Dschungelführer, am besten ein ganzes Team von Experten. Denn statt des angekündigten "vereinfachten" Steuerrechtes regiert das reine Chaos. Zukünftig können ad-hoc-Änderungen sogar noch schneller in Kraft treten. Einige steuerliche Änderungen für 2012 listen wir hier auf, für alles weitere fragen Sie besser Ihren Arzt oder Apotheker.

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Dicht wie ein Sieb

Regierung korrigiert Budget
und einigt sich mit Banken

Nun will sich der Staat doch an den Kosten der "Rettung" der vielen in Fremdwährung verschuldeten Bürger beteiligen und hofft, die Banken damit zu einer vermehrten Kreditvergabe an den Mittelstand zu motivieren. Doch die Gelder für die Hilfsaktion hat die Regierung gar nicht und reißt damit neue Löcher im gerade dürftig geflickten Budget auf.

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Aufschwung totreformiert

Verschlimmbesserungen für Unternehmen
in Ungarn

Nicht der "Sturm über Europa", sondern der Sturm im heimischen Wasserglas macht den Unternehmern am meisten zu schaffen. Jeder fünfte Arbeitgeber in Ungarn will 2012 Leute entlassen, kaum einer neue einstellen. Der viel gelobte Mittelstand verliert angesichts chaotischer Regierungsmaßnahmen die Lust am Unternehmertum. Ein Überblick über hausgemachte Fehlleistungen.

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Interpretationen ohne Spielraum

Ungarn bleibt beim "Jein" von Brüssel - Weiteres Gezerre ums Budget

Orbán verteidigte am Montag seinen Brüsseler Kurs vor dem Parlament mit einer Art Brandrede. Dabei stellte er die “Fremschuldthese” für die Probleme in Ungarn wieder ins Zentrum. Die anstehende Budget-Korrektur nennt er "Maßnahmen zum Schutz des Landes vor der Krise der Eurozone”, dabei sind die falschen Zahlen und Annahmen hausgemacht.

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Fiskale Geisterfahrt

Ungarn wird das Budget 2012 nun doch "vollständig" neu schreiben

Gerade wurde vom Parlament das Budget für 2012 zum Gesetz erhoben, nun "muss es vollständig revidiert werden...", gab Premier Orbán am Freitag zu. Der IWF lässt schön grüßen. Das Statsitikamt meldet indes deprimierende Zahlen, die fürchten lassen, dass auch die Neuplanungen schnell von der tristen Realität überholt werden könnten.

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Sonderbehandlung

Erste Bank Ungarn kündigt 450 Mitarbeiter und schließt weitere 43 Filialen

Die Erste Bank hat ein “klares Bekenntnis zur Region” abgelegt, Ungarn aber erneut die Rute ins Fenster gestellt. Wegen unbotmäßigen Verhaltens der Politik, wird das Ungarngeschäft zurückgefahren. Dabei bleibt der Bank eigentlich nichts anderes übrig als hart an der Erholung der Kunden mitzuarbeiten.

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An die Reserven

Ministerrücktritt wegen IWF-Verhandlungen - Reserven angezapft - Angst vor Downgrade der Eurozone

Ungarn will seine Währungsreserven anzapfen, um die Kreditklemme zu lösen und Wachstum anzukurbeln. Ein Minister tritt zurück, um sich ganz den ängstlich erwarteten IWF-Verhandlungen zu widmen. Nur der Wirtschaftsminister sieht wenig Handlungsbedarf. Dabei schlingert Ungarn schon wieder in gefährlichen Gewässern und Orbán schielt zitternd auf die Eurozone.

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Zugeführt

Frührente jetzt offiziell abgeschafft

Dass ein Land pleite geht, wenn nur die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitet, war allen in Ungarn klar. Dennoch schauten die Verantwortlichen jahrelang tatenlos dabei zu. Die Orbán-Regierung macht nun eine Kehrtwende und "führt alle Arbeitsfähigen dem Arbeitsmarkt zu", auch wenn es für die gar keine Arbeit gibt. Der Staat entzieht sich rückwirkend eingegangen Verpflichtungen und behandelt Bürger wie eine frei verschiebbare Masse.

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Unberechenbar

Herabgestuft: In Ungarn regiert der Realitätsverlust

Ungarn rangiert bei der Kreditwürdigkeit nur noch einen Wimpernschlag über "Ramsch". Die Regierung zieht angesichts des griechischen Szenarios jedoch die falschen Konsequenzen. Statt die fehlgeleitete Fiskalpolitik taktisch zu korrigieren und der Wirtschaft die Straßen freizuräumen, bastelt sie an ihren liebgewonnenen Feindbildern und spielt den Beleidigten - auf Kosten des Volkes. Im Hintergrund läuft bereits ein Notprogramm an, das in die nächste Sackgasse führt.

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Wenig Arbeit, wenig Geld

Lohnentwicklung hilft weder dem Volk, noch der Wirtschaft

Die Bruttolöhne in Ungarn stiegen im September um 5,2 % zum Vorjahr, doch das brachte den meisten Menschen in Ungarn nicht einen Forint mehr in die Tasche, im Gegenteil. Die Benachteiligungen der unteren Einkommensschichten werden immer mehr System. Auch die hochtrabenden Versprechungen für den Arbeitsmarkt werden durch aktuelle Zahlen erledigt.

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Mehr Arbeit für weniger Geld

Parlamentsdebatte über neues Arbeitsrecht

In der vergangenen Woche debattierte das ungarische Parlament über das neue Arbeitsrecht, das als eines der Kardinalsgesetze mit Verankerung in der Verfassung noch in diesem Jahr verabschiedet werden wird. Unabhängig von der Kritik an der Vielzahl von Einzelmaßnahmen des neuen Arbeitsgesetzbuches, einte die Opposition vor allem die Kritik an der mangelnden und selektiven Konsultation.

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Verlorene Zeit

KMU: wie die Regierung in Ungarn ihre größten Hoffnungsträger enttäuschte

Der ungarische Mittelstand sollte es eigentlich richten. Die "Besinnung auf die eigenen Kräfte" zur "Gesundung Ungarns" war eine der vernünftigsten Ansätze in der Wirtschaftspolitik der Fidesz-Regierung. Was ist aus dem "Neuen Széchenyi Plan" und den großen Ankündigungen geworden? Im Mittelstand herrscht Frust, es geht nichts vorwärts, beim Geld, den Aufträgen, den Arbeitskosten und dem Bürokratieabbau. Versprechungen überwiegen die Taten, auch die Vetternwirtschaft besteht weiter, nur die Verwandschaftsverhältnisse sind neu.

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Stehgreiftheater

Makroökonomische Pausenclowns traumwandeln durch Ungarns Krise

Der Chefberater des Regierungschefs räumt zwar ein, dass man alles “ein wenig optimistisch” sehe, aber ein paar Nachberechnungen würden als Korrektur schon genügen. Der Chef des Hauhsaltsrates findet den Budgetentwurf - trotz gegenteiliger Fakten - angemessen. Warten, beten und predigen scheint die Wirtschafts-Taktik dieser Regierung zu bleiben.

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Nothaushalt Nr. 4

Budgetentwurf 2012:
Ungarn bleibt in Krisen gefesselt

In Zeiten wie diesen legt man nicht einfach einen Entwurf zum Staatshaushalt vor, es muss schon ein "Budget zum Schutz der Nation" sein, wie "Nationalwirtschaftsminister" György Matolcsy seine Skizze für 2012 nennt, die er dieser Tage Regierung, Parlament und Öffentlichkeit präsentierte. Die Mehrwertsteuer stellt einen Europarekord auf, die Löcher, die gestopft werden müssen, werden immer größer, die sozialen Ungerechtigkeiten ebenso. Zwar erkennt man mittlerweile die Realitäten halbwegs an, zieht aber weiter die falschen Schlüsse daraus.

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Ein Gespenst geht um...

Ungarn fordert mit seinem "Banküberfall" Österreich und das System heraus

Beim Abbau von Grundrechten und demokratischem Rechtsstaat in Ungarn hielt die Solidarität der europäischen Konservativen: beim Geld hört die Freundschaft defintiv auf. Österreich will eine einstweilige Verfügung auf europäischer Ebene gegen den Widerspenstigen in Budapest erwirken, dessen legislatives Dauerfeuer nichts als nakte Panik verrät. Orbán wickelt seine Befreiungsaktion von der Last der Fremdwährungskredite in einen Aktionsplan und ruft wieder einmal den ökonomischen Verteidigungsfall aus.

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Stellenmarkt als Ost-West-Drehscheibe

Der Pester Lloyd Stellenmarkt hat sich zu einer regelrechten Ost-West-Drehscheibe entwickelt. Derzeit werden Stellen in Ungarn, Deutschland, Tschechien, Österreich und der Slowakei angeboten.

Gesucht werden u.a. Führungskräfte, Verkaufsprofis, Personal für das Gesundheitswesen, Mitarbeiter für Hotellerie und Gastronomie, weiterhin Immobilienmanager, Lokführer, Techniker im Schiffsbau, Tischler, Maurer und viele andere Handwerker und Techniker. Hier gehts zum Stellenmarkt und seinen Angeboten.

Stellengesuche finden Sie auch in den Privatanzeigen. Annoncen können übrigens schon ab 35.- EUR für 30 Tage geschaltet werden, - auch im Immobilienmarkt, der ebenfalls wachsende Vermittlungszahlen aufweisen kann.

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Wochenüberblick

Nachrichten Wirtschaft

Steuererhöhungen und Prognoseabsenkungen - 35% Áfa auf Luxusgüter - Schwarzarbeit macht rund 1/4 zum BIP aus - Wettbewerbsamt deckt "Made in Hungary"-Lügen bei CBA auf - Audi Györ mit über 7000 Mitarbeitern - Indischer Zulieferer baut weiteres Werk + weitere Wirtschaftsnachrichten der Woche

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Armutszeugnis

Regierung plant "Reichensteuer"
und setzt Mindestlohn außer Kraft

Um neue Budgetlöcher zu stopfen, nicht um soziale Ungerechtigkeiten auszugleichen, will Ungarn Besserverdiende mit einer "Solidaritätssteuer" belegen. Gleichzeitig wurde per Dekret der Mindestlohn für die zwangsverpflichteten Teilnehmer an öffentlichen Beschäftigungsprogrammen außer Kraft gesetzt. Damit schafft das Land amtlich ein Prekariat und forciert soziale Spannungen. Das Grundproblem ungerechter Lastenverteilung durch zu wenig echte Arbeit bekommt sie so nicht in den Griff.

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"Was immer in der Welt passiert..."

Parolen statt Korrekturen in der Wirtschaftspolitik

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán stellt sein Land wieder einmal auf "harte Tage" ein. Weder die Krise des Euro noch die Wirtschaftsprobleme in Ungarn sind überwunden, stellt er richtig fest. Eigene Fehler oder zumindest Fehleinschätzungen gesteht man aber nicht ein. Dabei haben die schlechten Daten bei Wachstum, Arbeitsmarkt, Konsum und privaten wie öffentlichen Schulden die hochfliegenden Projektionen der Regierung längst wertlos gemacht.

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Warmer Regen,
kalte Duschen

Ökonomischer Pessimismus bleibt Leitkultur

Ende August dürfen sich viele Ungarn auf einen lauwarmen Geldregen freuen. Die enteigneten privaten Rentenversicherer schütten die Gewinne der letzten Jahre aus. Der Wirtschaft wird das nicht viel bringen, die Ungarn sind vorsichtig geworden, mögen die Versprechungen der Regierung noch so blumig klingen. An höhere Einkommen glaubt nur noch das obere Viertel und auch bei den Renten droht die kalte Dusche...

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VEB Strom und Gas

Ungarn will zum Big Player in der Energiewirtschaft werden

Der staatliche Stromkonzern MVM will das Gasgeschäft von E.ON in Ungarn übernehmen. Die Orbán-Regierung setzt so ihre Ankündigung um, der Staat möge in strategisch wichtigen Branchen der "Nationalwirtschaft" in Zukunft wieder eine größere Rolle spielen. Nach dem Kauf der MOL-Aktien will man mit MVM auch "in die Region" expandieren. Aber was soll das bringen? Im Kampf um mehr "nationale" Unabhängigkeit könnte sich die Regierung teuer verzetteln.

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Testfahrt im Ampera

Orbán zu Besuch bei Opel und der CDU

Der ungarische Regierungschef besuchte das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim sowie eine Konferenz der Adenauer-Stiftung in Hannover. Während man bei Opel über handfeste Kooperationen im Bereich Elektroautos sprach, erging sich die Schwesterpartei in den üblichen Lobhudeleien für das enfant terrible Mitteleuropas.

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NACHRICHTEN

Hilfspaket für Hypothekenschuldner ist Gesetz  >>>
Ungarn nimmt 735 Mio. EUR Kredit bei der EIB
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Steueramnestie Auslandsvermögen tröpfeln nur
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Leitzins und Machtkampf bei MNB unverändert
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Deutlicher Anstieg der Löhne, zumindest brutto
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"Billigarbeiterflut" in Österreich ausgeblieben
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Staat fördert kleine Pálinka-Brennereien
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Billionen für die Staatskasse

Rentenbeiträge drücken Ungarns Schuldenquote auf 77% des BIP

Die Beiträge aus der rückverstaatlichten, früher obligatorischen privaten Rentenversicherung, die in diesen Tagen an den Staat überwiesen worden sind, summieren sich auf 2,9 Billionen Forint, rund 11,4 Mrd. EUF, teilt die staatliche Finanzaufsicht PSZÁF mit. Damit wird der Staatshaushalt - zunächst - enorm entlastet. Nun will man im Eiltempo alles Eliminieren, was Schulden macht, ganz oben steht die Faulheit.

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Das Maß der Dinge

Die ungarische Wirtschaft ein Jahr nach dem Machtwechsel

Die Fidesz-Regierung ist ein Jahr an der Macht. Geht es den Menschen besser als zuvor? Ein Rundblick durch die aktuellen Statistiken zeigt den IST-Stand der ungarischen Wirtschaft auf dem mühsamen Weg aus Krise und Strukturschäden. An der weiteren Verarmung des unteren Drittels der Gesellschaft trägt diese Regierung eine Mitschuld, da nutzt auch der inszenierte Optimismus Orbáns nichts.

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Ungarn kauft MOL-Aktien von Russland zurück

Der ungarische Staat übernimmt ein Aktienpaket von 21,2% am Energiekonzern MOL vom russischen Konkurrenten Surgutneftegas. Damit ist ein langwieriger Streit über den Einstieg der Russen bei der MOL beendet, gleichzeitig sichert sich die Regierung wesentlichen Einfluss auf das für sie "strategisch wichtige" Unternehmen. Premier Orbán sprach davon, dass Ungarn einen wichtigen Schritt zur eigenen Stärkung unternommen habe.

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Scheitern verboten

Die Wirtschaft hört nicht auf Befehle, nicht mal im "neuen" Ungarn - Eine ökonomische Jahresbilanz

Die Orbán-Regierung ist ein Jahr im Amt, die Wirtschaftsreformen der Fidesz-Regierung sind tiefgreifend, mutig und bitter nötig. Doch sie leiden an unvernünftigem Übertreibungswahn. Wunschkennzahlen gehen an den Möglichkeiten vorbei, es ist fast wie damals in der Planwirtschaft. Aktuellstes Beispiel dafür ist die Reform der Invaliden- und die Abschaffung der Frührenten, die 150.000 Menschen dem Arbeitsmarkt zuführen soll, - nein wird!

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Große Pläne

Bosch feierte 125. Firmenjubiläum, davon 112 auch in Ungarn

Am vergangenen Donnerstag feierte die ungarische Bosch-Tochter mit einer großen Gala das 125-jähriges Bestehen der Robert Bosch GmbH und den 150. Geburtstag von Firmengründer Robert Bosch. Die Zahlen und Perspektiven in Ungarn machen die Firma zu einem der wichtigsten Arbeitgeber des Landes. Hunderte Neueinstellungen sind geplant, in Forschung-, Entwicklung und Produktion wird weiter investiert.

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Solang kein Flugzeug kommt...

Schmutzige Geheimnisse II:
Das Atomkraftwerk Paks und AGNES

Alles sicher, alles entspannt, Atomkraft wird in Ungarn eine lange Zukunft haben. Das ist die Kommunikationspolitik der Regierung. Dabei hatte Paks schon vor Jahren einen internen Stresstest durchlaufen. Die Ergebnisse davon sind wenig beruhigend, selbst leitende Ingenieure des Kraftwerks haben ihre Zweifel an der Standfestigkeit der Sicherheitssysteme. Einen Flugzeugabsturz hält es definitiv nicht aus, eine Flut vielleicht, bei Erdbeben wird Verwirrung gestiftet...

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Goldesel und Sorgenkinder

Minister erklärt Ende der Privatisierungen

Die Privatisierung ungarischen Eigentums sind vorerst beeendet, verkündete der Minister für Nationale Entwicklung auf einem Forum ungarischer "Business Leader". Dabei gibt es einige Staatsbetriebe, die man einfach nicht verkaufen kann, weil sie nur Schulden anhäufen und schlicht nicht funktionieren, andere wird man aus "strategischen Überlegungen" behalten.

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Diät im Freien

Was man wirklich braucht,
wird wirklich teuer

Die Teuerung in Ungarn nimmt an Fahrt auf und liegt übers Jahr schon bei 4,7%. Vor allem Wohnen und Essen sollten die Bürger in nächster Zukunft vermeiden, es ist einfach zu teuer. Das Inflationsziel von Zentralbank und Regierung hat sich damit erledigt. Wird der Staat gegensteuern, kann er es überhaupt oder kokettiert er gar mit etwas Geldabwertung?

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Baubeginn für Eurovegas erst im Sommer >>>
OTP-Bank geht nach Rumänien auf Einkaufstour
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50% weniger Genehmigungen für Wohnungen
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Gericht stoppt Zeppelin"-Center in Budapest
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Angst vor dem “billigen” Nachbarn

Die "Ost-Öffnung" der Arbeitsmärkte zwischen Vernunft und Politik

Am 1. Mai entfallen die letzten Schranken der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Werden Arbeitssuchende aus Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Polen, Slowenien und dem Baltikum dann den Westen, vor allem Österreich und Deutschland fluten und mit ihren Dumpinglöhnen soziale Unruhe stiften? Glaubt man manchen Politikern und der Angst der Bürger, dann ja. Rechnet und denkt man nach, haben die Beitrittsländer bald das größere Problem.

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Sachdienliche Hinweise erbeten

Wieder große Ankündigungen über Bürokratieabbau in Ungarn

So ambitioniert die Zahlen, so unkonkret bleiben seit einem Jahr die Pläne. Nun sollen "im Sommer" konkrete Vorlagen geliefert werden, wie Milliarden in der bürokratie gespart werden können - für Staat und Unternehmen. Das erklärt zumindest einmal mehr der Nationalwirtschaftsminister. Wir wollen ihm helfen und bitten unsere Leser um Beispiele und Vorschläge.

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Deichmann Ungarn mit großem Wachstum >>>
Staatsdefizit "planmäßig" bei 108% 
>>>
Audi: Entscheidung über Staatsbeihilfen
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Fidesz will neues Zentralbankgesetz
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Weizen 140% teurer als vor einem Jahr
>>>
50 Mio EUR für Plattenbausanierung
>>>
Neues Gesetz zum Umgang mit Giftstoffen
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Soll und Haben,
Können und Wollen

Ungarn zwischen den Fronten "gemeinsamer" EU-Wirtschaftspolitik

Fragen von Krieg und Frieden, Soll und Haben und für manche nicht weniger als die "Zukunft Europas" stehen auf dem Spiel. In Brüssel findet am 24. und 25. März der Gipfel des Europäischen Rates statt. Dieser markiert auch die Halbzeit der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft. Außenminister János Martonyi misst dem Treffen eine "historische Bedeutung" bei und erklärt, wo Ungarn die Schwer- und Knackpunkte auf den vielen derzeitigen Großbaustellen der Gemeinschaft ausmacht.

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Düster strahlende Zukunft

Ungarn baut voll auf Atomenergie, trotz der Katastrophe in Japan

Angesichts der Ereignisse in Japan verstärkt sich in Europa wieder die Debatte über Sicherheit und Notwendigkeit atomarer Energieerzeugung. Überall in Europa? Nein, für ein kleines Land an der Donau spielen die Ereignisse in Japan keine Rolle, eine Debatte findet nicht statt, da die Regierung mit der Atomlobby praktisch identisch ist. Das einzige Atomkraftwerk wird ausgebaut und bald das halbe Land allein mit Strom versorgen. Erneuerbare Energien werden weiter an den Rand gedrängt.

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Verrechnet

Ungarn will Unternehmen die Löhne diktieren

Eine Flat tax, den Fetisch des Neoliberalismus, zu benutzen, um die Planwirtschaft wieder einzuführen, dieses nationalökonomische Kunststückchen muss man erstmal schaffen. Ungarn schafft das. Weil die Steuerreform - völlig überraschend - untere Einkommensgruppen ärmer statt reicher macht, will die Regierung Kompensationen zahlen und Unternehmen per Gesetz zu Lohnerhöhungen zwingen...

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Krieg der Schuldenkrake

Befreiungsschlag, Teil 2: Ungarn schnürt weiteres Reformpaket

900 Milliarden jährlich soll das neue Paket einbringen, das am Dienstag in Budapest präsentiert wurde. So soll die Schuldenrate des Staates von derzeit 80% auf 65% gedrückt werden und das Land endlich gesunden. Kein Lebensbereich bleibt ausgespart, diesmal gibt es auch fürs Volk unangenehme Kürzungen und Kosten, nur mit Robin-Hood-Steuern ging es eben doch nicht. Die Fachwelt ist auch nicht sonderlich zufrieden.

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Ist Ungarn zu sozial?

Der Wirtschaftsminister bereitet Ungarn auf Sozialreformen vor

Der ungarische Staatshaushalt ist überdimensioniert, stellt eine Analyse des Nationalwirtschaftsministers György Matolcsys fest. Die Staatsfinanzen machten im Verhältnis zum BIP rund 6% mehr aus als in Ländern wie Polen, Tschechien oder der Slowakei. Viel davon geht auf den höheren Schuldendienst zurück, doch auch die Ausgaben für die "soziale Sicherheit" liegen in Ungarn anteilsmäßig deutlich zu hoch.

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Ratlos

Die Abschaffung des ungarischen Haushaltsrates ist vollendet

Der ungarische Staatspräsident Pál Schmitt hat am Freitag den ehemaligen Zentralbankchef Zsigmond Járai zum Vorsitzenden des zur Bedeutungslosigkeit degradierten Haushaltsrates ernannt. Járai kritisierte noch kürzlich die Wirtschaftspolitik der Regierung, nun schwenkte er zurück auf Linie. Das ganze ist eine einzige Posse, die aber mit staatstragendem Ernst vorgetragen wird.

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Kein klarer Trend

Ökonomische Daten für Ungarn zeigen keinen geraden Weg aus der Krise

Die gesamtwirtschaftliche Erholung steht relativ auf der Stelle, Branchen und Staat sind weiter krisengezeichnet. Allmählich ist es keine Beruhigung mehr, dass es "wenigstens" nicht mehr schlechter wird. Solange die Strukturen nicht reformiert sind, kann man kaum auf substantiellen Aufschwung hoffen.

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Schulden hemmen Aufschwung

Kommen Orbáns radikale Reformen ins stocken?

Der ungarische Premier hat zum Auftakt der Frühlingssitzungsperiode des ungarischen Parlamentes nicht die erwarteten, konkreten Strukturreformen zur Gesundung von Ökonomie und Staatsfinanzen verkündet, sondern lediglich wieder ein pessimistisches Bild der wirtschaftlichen Lage des Landes gezeichnet. Ob die Hamburgersteuer kommt und es eine allgemeine Straßennutzungsgebühr geben wird, darf also weiter spekuliert werden.

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Ungarn reduziert Invest-Beihilfen für Multis >>>
Haushaltsdefizit 123 Mrd. Forint im Januar
>>>
MVM mit Gewinneinbruch, Expansionen
>>>
Staat will Internet auf dem Land ausbauen
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Russisches Lebensmittellabor in HU geplant
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Projekte müssen EU-Mittel zurückgeben
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UNESCO gegen Biomassekraftwerk in Tokaj
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Direktflüge Budapest-New York ab April
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Zimmer mit bescheidenen Aussichten

Die Tourismusbranche in Ungarn kämpft noch immer mit der Krise

Vor allem die Inlandsnachfrage und der Balatontourismus schwächeln nach wie vor, nicht nur aus konjunkturellen, sondern auch aus qualitativen Gründen. Etwas besser geht es gehobeneren Hotels in der Hauptsadt, doch auch hier wächst der Konkurrenz- und Preisdruck weiter. Die Welle der Wellnesshotels in der Provinz könnte weiter wogen, weil dafür auch von der EU Fördergelder fließen.

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Rettung oder Diebstahl?

Orbán feiert: "Die Renten sind gerettet!"

Mit diesem überschwänglichen Ausruf begrüßte Premier Orbán den Vollzug der Rückverstaatlichung der privaten Rentenversicherung. Doch die Effekte des einmaligen Geldregens werden bald verpuffen und die damit gestopften Löcher wieder aufreißen. Opposition und Versicherer drohen mit Klagen und sehen in dem Vorgang eine Erpressung und Enteignung sowie einen gefährlichen Präzedenzfall.

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Einzelhandelsumsatz niedriger als 2009 >>>
Leitzins steigt nochmals, jetzt auf 6% >>>
Mahnfristen für Gasrechnungen sinken
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Ausschreibungen über 400 Mio EUR bis März
>>>
E.ON-Chef will Krisensteuer nachverhandeln
>>>
Umweltamt genehmigt MAL-Betrieb bis 2018
>>>
Gesundheitsamt rügt Lidl wegen Bleifiguren
>>>
230 Mio EUR für Superlaser in Szeged
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Vagabundierende Löcher

Mut- und Übermut in der Wirtschafts- und Haushaltspolitik. Ein neuer Széchenyi-Plan soll es nun richten.

Als "Minenfeld" und ”schwarze Löcher” beschreibt der Minister für “Nationalwirtschaft”, was die Sozialisten ihm hinterlassen haben und feiert die Erfolge der neuen Regierung. "Das 500 Milliarden-Problem" habe man korrigiert, ob das auch in Zukunft gelingt, bleibt indes fraglich, denn schwarze Löcher haben die Angewohnheit zu vagabundieren und die Regierung steht sich bei allem Tatendrang oft selbst im Weg.

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Abgedreht

Lizenzentzug für Gasversorger Emfesz

Ungarische Behörden haben Ermittlungen gegen das Gasversorgungsunternehmen Emfesz eingeleitet. Ungarns führender Mineralölkonzern MOL hat inzwischen seine Verträge mit der Firma gekündigt, durch die insgesamt 350.000 Endkunden mit Gas versorgt wurden. Die Aktion hat eine lange und finstere Vorgeschichte.

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Drei Jahre Aufschub

EU verlängert ungarisches Landkaufmoratorium für Ausländer

Die EU hat Ungarn eine Verlängerung des Moratoriums über den Erwerb von landwirtschaftlicher Nutzfläche durch Ausländer um weitere drei Jahre genehmigt. Damit kann die Regierung ein zentrales Wahlversprechen umsetzen, auch wenn die Realtität längst eine andere Sprache spricht.

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Barfuß oder Lackschuh?

Ungarn und seine 50:50-Chance

Die Eckdaten des Haushaltes 2011 sind nun beschlossen, doch viele Fragen bleiben offen. Die Regierung verteidigt ihren "unkonventionellen" Weg bei der Sanierung der ungarischen Wirtschaft und weist die Herabstufung der Kreditwürdigkeit als “kurzsichtig und unnötig” zurück. Doch das Budget 2011 ist hochriskant und die mittelfristige Finanzplanung zumindest fraglich. Was aber wären die Alternativen?

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Malen nach Zahlen

Arbeitsmarkt und Pharmabranche in Ungarn sollen Milliarden sparen

Großartige Zahlen hat einmal mehr der ungarische Minister für Nationalwirtschaft, György Matolcsy, parat. Noch bevor die Art und Weise der lange erwarteten Strukturreformen bekannt wird, liegen schon die Ergebnisse vor. Danach würden sie wenigstens 600 bis 800 Milliarden Forint (2,2-2,9 Mrd. EUR) an jährlichen Einsparungen für den Staatshaushalt erbringen.

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Rat und Verrat

Der Haushaltsrat wird aufgelöst - wegen Majestätsbeleidigung

Unmittelbar nach der Rede des ehrwürdigen Ministerpräsidenten zum Haushaltsgesetz 2011 an gleicher Stelle Kritik an selbigem zu üben, ist heutzutage eine Unart und wird direkt mit einer Strafaktion geahndet. Der Haushaltsrat, einer der letzten unabhängigen Mahner steht vor dem Aus, auch weil ihr Protagonist ein IWF- und Nationalbankmann ist. Dabei bedient man sich Ulbrichtscher Methoden.

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Surgut ante portas

Putin fordert von Ungarn Rechtsstaatlichkeit

Der Streit um die Verweigerung der Aktionärsrechte für den MOL-Anteilseigner Surgutneftegas, rief nun auch den russischen Ministerpräsidenten auf den Plan. In Berlin zieh er Ungarn des Rechtsbruches und erinnerte an "europäische Regeln". Kommende Woche treffen sich Putin und Orbán in Moskau, um das Problem endlich zu lösen.

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Klötze am Staatsbein

Staatsbetriebe bleiben großer Kostenfaktor

Die staatseigenen Betrieben werden im kommenden Jahr lediglich Gewinne in Höhe von knapp 23 Mrd. Forint, ca. 84 Mio EUR abführen und damit deutlich weniger als in den letzten Jahren. Die Kosten für marode "Kombinate" liegen weit höher, größere Privatisierungen lehnt man aber aus ideologischen Gründen ab und denkt eher an weitere Verstaatlichungen.

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Am laufenden Band

Quartalsergebnisse und Nachrichten aus Unternehmen in Ungarn

FHB: Bankensteuer frisst Gewinn - MOL: Gewinn versiebenfacht - Rába: Investitionen trotz Verlusten - Synergon: schwieriges Jahr - Danubius Hotels: Finanzgeschäft rettet Ergebnis - Siemens: beständiges Wachstum und mehr ungarische Lieferanten - Borsodi: Biermarkt bricht weiter ein und weitere Unternehmensnachrichten

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Praktiker ist barrierefrei

Die Baumarktkette Praktiker stellt in seinen Baumärkten in Ungarn landesweit Begleitpersonen für Sehbehinderte zur Verfügung. - ADVERTORIAL -

Diesen Service führte man vor zwei Jahren, am "Tag des Weißen Stockes" ein. Leben und Einkauf soll so für bis zu 36.000 Menschen mit Sehbehinderungen erleichtert werden, andere Handelsketten haben sich der Initiative aber bis jetzt noch nicht angeschlossen.         ZUM BEITRAG

 

Multis melken

Sondersteuern werden zur Regel

Multis melken ist neuer Nationalsport in Ungarn. Ab 2012 heißen die Krisensteuern nicht mehr Krisensteuern, weil es keine Krise mehr gibt. Man nennt es dann "neues System" (Arbeitstitel). Die Unternehmen fluchen, doch bleibt ihnen kaum etwas anderes übrig als zu zahlen.

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Milliardenwechsel
auf die Zukunft

Details und Reaktionen zur neuen Krisensteuer in Ungarn

Nun steht fest, wer bei der neuen “Krisensteuer” wieviel und wovon zu zahlen hat. Vorerst auf drei Jahre befristet wird diese Sondersteuer für Unternehmen der Telekombranche, des Energiesektors und den Einzelhandel erhoben, die bereits in dieser Woche beschlossen und noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll. Die Fachverbände protestieren eher zurückhaltend.

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High-Tech-Sklaven

Chinesische Zustände bei IT-Fabriken in Osteuropa

In einer Studie wird nachgewiesen, dass viele Angestellte in den Hightech-Branchen in Osteuropa nicht von ihrem Lohn leben können und zusätzlich auf Nebenerwerb und Selbstversorgung angewiesen sind. Außerdem werden sie von Schlepper-Agenturen ausgenommen. Die Macher der Studie ziehen Parallellen zu China und fordern dringend Änderungen.

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Bluff, Verbrechen, Segen?

Debatte um die neue Einkommenssteuer-Flat-Tax

Heute wird im ungarischen Parlament neben der neuen Krisensteuer auch die Flat Tax zur Einkommenssteuer zum Gesetz erhoben. Die Kritik daran wächst noch einmal zu einem kräftigen Chor an. Opposition und Gewerkschaften bezichtigen die Regierung einer einseitigen Bevorzugung der Besserverdienenden. Unternehmer freuen sich auf eine staatlich finanzierte Lohnerhöhung.

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Die rechte
und die linke Hand...

Welche Kräfte sägen am Stuhl des Wirtschaftsministers?

Ministerpräsident Orbán sah sich genötigt, öffentlich seine Treue zu Wirtschaftsminister Matolcsy zu bekunden. Ausgerechnet im Haus- und Hofblatt der Regierungspartei wurde kolportiert, dass Matolcsy kurz vor der Ablösung steht, u.a. weil er sich mit Kabinettsmitgliedern überwarf und auch fachlich keine besondere Hilfe ist. Über Verschwörungstheorien und höhere Machtarithmetik...

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Arbeitslosenzahlen: Stagnation im Keller >>>
Lehrer fordern 50% mehr Gehalt
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Rumänien vor Exodus von Ärzten
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Slowakei erhöht die Mehrwertsteuer
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Tourismus soll mehr auf Qualität achten
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Hotels für 450 Mio EUR am Balaton geplant
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Automobilgroßmacht

Audi investiert 900 Millionen EUR in ein neues Werk in Ungarn

Zwei Tage nach dem General Motors angekündigt hat, 500 Mio EUR in den Ausbau seines Werkes in Szentgotthárd zu investieren, lüftete am Donnerstag auch Audi das Geheimnis, was man mit den über 200 Hektar Land, die man vor einigen Monaten in der Nähe von Győr für rund 23 Millionen erworben hat, plant: eine Autofabrik für jährlich 1,5 Millionen Fahrzeuge!

ZUM BEITRAG

 

Bauern erhalten EU-Subventionen früher >>>
Erstes Plus im Einzelhandel seit 4 Jahren
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Baufirmen klagen gegen Kartellstrafe
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Neuausschreibung für Tram in Miskolc
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Ungarn will EU-Gelder für KMU umleiten
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Zentralbank will auch Banken schützen
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Rücktrittsgerüchte um MOL-Chef Hernádi
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Co-op hält Vorjahresumsätze knapp
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Hacker-Konferenz in Budapest
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Pläne, Schulden
und gefallene Engel

Ungarn und der Kampf gegen die Staatsschulden

Während die ungarische Regierung zumindest in Finanzfragen allmählich von Wahlkampf auf Vernunft und Pragmatik umschaltet, die Staatschulden in Ruhe managen will und der EU wie dem IWF Signale der Kooperation und Entspannung sendet, fallen ihr wieder Analysten in den Rücken, die Ungarn mehr oder weniger abschreiben und mit Rumänien und Griechenland auf eine Stufe stellen.

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PSZÁF “bestraft” CIB und Erste Ungarn >>>
Ungarn strebt 2011 Defizit unter 3% an
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Hohe Ausfälle bei Unternehmenssteuer
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Zahl der Insolvenzen steigt weiter
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Neue Forex-Kredite gegen Null
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Audi Ungarn eröffnet Besucherzentrum
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Ermittlungen gegen Ex-Telekom-Manager
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Finanzamt kündigt Kurswechsel an
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Geothermie-Projekt in Miskolc startet
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Wetter verdarb Weinernte in Tokaj
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Regierung storniert viele IT-Projekte
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Nichts dazugelernt?

Das Leasinggeschäft in Ungarn hat sich pulverisiert

Eine der Branchen, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise am stärksten getroffen wurden, ist die Leasingbranche, weil sie sowohl durch die Verwerfungen auf dem Finanzmarkt als auch unmittelbar durch Investitions- und Konsumeinbruch berührt wurde und wird. Dass sie daran nicht ganz unschuldig ist, sieht man allerdings nicht ein und strebt wieder eifrig nach dem "Vorkrisenniveau".

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IWF warnt vor Übermut

Finanzbedarf in Ungarn könnte 2011 wieder steigen, Märkte sind brutal

Der Missionsleiter für die Aufsicht über die Notkredite für Ungarn beim Internationalen Währungsfonds (IWF), Christoph Rosenberg, hält den "Bruch" mit seiner Institution seitens der neuen ungarischen Regierung für gar keinen guten Plan, dazu seien die Märkte zu wankelmütig und brutal. Nächstes Jahr braucht das Land aber mehr Geld.

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Das letzte Hemd

Kreditnehmer in Ungarn geraten wieder vermehrt in Not - OTP-Bank mit massivem Gewinneinbruch

Kleine Fortschritte der Geschäftsbanken beim Aussortieren fauler Kredite aus ihren Portfolios sind erkennbar, doch die Zunahmeraten notleidender Kredite bei Privatkunden wie Kleinunternehmern sind beängstigend hoch und haben sich "nach" der Krise wieder beschleunigt. Man hat die eigentliche Krise, also die Überschuldung der Bürger bei den letzten Bilanzpressekonferenzen wohl einfach weggelächelt.

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Das dicke Ende kommt noch

Notleidende Kredite nehmen in Ungarn wieder zu

Die neuesten Zahlen der ungarischen Finanzaufsichtsbehörde PSZÁF sind beunruhigend. Der "Turn around der Kreditportfolios", also das Aussortieren fauler Kredite ist längst nicht beendet, die Zahl derjenigen, die mit ihren Raten in Rückstand geraten nimmt wieder deutlicher zu. Dabei sind die neuesten Forinteinbrüche noch nichteinmal eingerechnet.

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Rätsel um die grüne Wiese

Audi Ungarn erwirbt ein naturgeschütztes Grundstück - wofür?

Audi scheint in Ungarn Großes vorzuhaben: Wie jetzt bekannt wurde, hat Audi Hungária Ende Juni ein ca. 200 Hektar großes Landstück bei Győr gekauft. Das ehemalige Militärgelände steht allerdings eigentlich unter Naturschutz, soll aber bald umgewidmet werden. Auf Anfrage verweigert das Unternehmen bisher jede Auskunft über die Pläne für das Areal.

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Széchenyi 2.0

Ein nationales Förder-Programm, gespeist aus EU-Mitteln, soll den Mittelstand in Ungarn beleben

Es ist gar nicht so leicht, eine "nationale Wirtschaftspoltik" zu betreiben und gleichzeitig festzustellen, dass man für die hehren Pläne das Geld "fremder Mächte" wie hier EU, IWF etc. gerne tituliert werden, benötigt. Relativ unscharfe Details der Mittelstandsförderung und die komplizierte Finanzarithmetik dazu wurden nun präsentiert.

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Geldhahn
vorerst abgedreht

EU und IWF setzen Gespräche mit Ungarn aus

Wieder weilte eine IWF-EU-Delegation in Budapest, zum ersten Mal seit Ausreichung des 20 Mrd.-EUR-Notkredites 2008 mussten die Gläubiger des Landes aber unverrichteter Dinge abreisen. Von ungarischer Seite gab es neben unbefriedigenden Plänen und Daten auch noch patzige Stellungnahmen. Damit ist der Geldhahn erstmal geschlossen und der Forint erneut in Absturzgefahr.

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Später Durst

Ungarische Brauereien haben wieder ein schwaches Jahr vor sich

Im Krisenjahr 2009 verloren die ungarischen Brauerein 12% Umsatz, doch auch 2010 begann nicht besser, das Frühjahr und der Frühsommer brachten weitere Verkaufseinbrüche von 7-8% im Vergleich zu den sowieso schon niedrigen Zahlen des Vorjahres. Diesmal war es nicht die Krise, sondern das "für die Jahreszeit unüblich kühle Wetter", das weitere zweistellige Einbußen befürchten lässt.

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Verlängerung mit gelber Karte

Die ungarische Regierung im Clinch mit IWF, EU, EZB...

Die Verhandlungen der Regierung mit IWF und EU über die Stabilitätspolitik und den Finanzbedarf des Landes scheinen in keinem besonders guten Klima zu verlaufen. Orbán vertreibt sich die Zeit lieber bei der Fußball-WM als mit seinen Gläubigern zu reden, doch Europa droht ihm nun unverblümter. Auch mit der EZB und der EU-Wettbewerbsaufsicht gibt es Konflikte...

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Keine Diskussion

Regierungschef lehnt weitere Debatte zur Bankensteuer ab - Erste Bank Chef Treichl führt sie trotzdem

Am Donnerstag sprach Ministerpräsident Orbán zur heftig befehdeten Finanzsondersteuer ein Machtwort. Mit Verstärkung durch den Chef der größten ungarischen Bank, OTP, erschien Orbán vor den Medien und brachte somit gleich das größte Opfer der auf zunächst drei Jahre befristeten Abgabe mit, die jährlich rund 650 Mio EUR in den angeschlagenen Staatshaushalt spülen soll. Die Erste Bank exponiert sich im Widerstand gegen die Sondersteuer.

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Waghalsige Manöver

Regierung will Haushaltsregeln lockern und den Rest des IWF-Notkredits abrufen

Die wohlweislich nicht angetasteten 6 Milliarden EUR aus dem Notkredit von EU und IWF sollen nun verschuldeten Familien Haus und Hof retten helfen. Um die Meinung der Märkte scheint man sich dabei wenig zu kümmern, was kürzlich schon einmal schief ging.

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Mehr Gelder für Energie-Sanierung >>>
Wizz Air überholt Malév beim Umsatz
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Märklin-Werk in Ungarn wird gestärkt
>>>
Staatsgut Tokaj mit Umsatzeinbußen
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Jeder Dritte hat finanzielle Sorgen
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Einzelhandel sinkt wieder stärker
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Slowakei beim BIP vor Ungarn
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Des Jammerns kein Ende

Finanzsondersteuer: nun befürchten auch Leasinggesellschaften den Kollaps

Die von Banken, Versicherungen und Leasinggesellschaften heftig bekämpfte Finanzsondersteuer wird, zumindest was die Banken betrifft, auf Grundlage der Bilanzsumme berechnet. Das sagte Finanzstaatssekretär András Kálmán am Freitag. Der Widerstand der Unternehmen bleibt ungebrochen, der Wille der Regierung aber auch.

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Staatlicher Banküberfall?

Banken und Versicherungen machen Front gegen Sondersteuer

Auch die in Ungarn tätigen multinationalen Banken, allen voran jene aus Österreich, sowie die Versicherungen blasen jetzt zum Sturmangriff auf die Finanzsondersteuer der Regierung Orbán. Sie tun das, in dem sie alle Register, von Mitleid bis zur handfesten Drohung ziehen - und im Unwissen um die Details. Der neuen ungarischen Regierung steht ein echter Kraftakt gegen die geballte Lobbymacht der Finanzwirtschaft bevor.

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Und Action!

Ungarische Regierung legt radikales Wirtschafts- und Steuerprogramm vor

Davon kann auch Deutschland noch lernen: Ungarn, gerade noch wegen der Panikmache einiger seiner Profilierungsneurotiker international gescholten, will jetzt vormachen, wie man gleichzeitig massiv sparen UND die Steuern senken kann. Ein Aktionsplan von Premier Viktor Orbán setzt Beamten und der Finanzwirtschaft zu, will aber gleichzeitig Familien und Mittelstand entlasten wie stimulieren. Ob die Rechnung dieses “New Deal” aufgeht, bleibt aber aus vielen Gründen offen.

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Bumerang

Die ungarische Regierung hat sich verzockt

Wenn hinter den Ereignissen der letzten Tage ein höherer Plan der neuen Regierung gesteckt haben soll, dann war es ein schlechter und verdammt teurer. Der "Wir-sind-fast-Griechenland"-Sager der führenden Wirtschaftspolitiker kam als Bumerang ins Land zurück und richtet nun den Schaden an, den man herbeiunkte. Premier Orbán hat Märkte, EU und Medien unter-, seine Wirkmächtigkeit überschätzt. Zeit, von Symbolpolitik Abschied zu nehmen.

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Den Pleiteteufel
an die Wand gemalt

Kassandra-Rufe eines Fidesz-Politikers lassen Forint abstürzen

Lajos Kósa sprach davon, dass "Ungarn nur eine kleine Chance hat, dem Schicksal Griechenlands zu entrinnen." und die Märkte fragten sich darauf, was wohl in ihn gefahren sein könnte. Der Forint brach deutlich ein und es stockte sogar kurzzeitg der Markt für ungarische Staatsanleihen. Bei der Regierungspartei tobt derzeit ein Richtungskampf um die Wirtschaftspolitik.

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Sparen lohnt sich nicht

Auch die ungarischen Banken geizen bei Guthabenzinsen

Die Nationalbank veröffentliche die akutellesten Daten über das Kredit- und Spargebahren von Banken, Konsumenten und Unternehmen. Darin sind einige Verschiebungen zwischen Forex- und Forintsegmenten zu erkennen und dass Firmen lieber zurückzahlen, während Konsumenten weiter borgen.

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Spekulation um 20%ige Gaspreiserhöhung >>>
Malév beschließt 3-Jahres-Plan
>>>

Zinspause

Ungarische Nationalbank senkt den Leitzins demonstrativ nicht

Die Ungarische Nationalbank (MNB) behält den derzeitigen Leitzinssatz von 5,25% bei. Angeblich spielen Inflationsängste und Risikoeinschätzungen die Hauptrolle bei der Entscheidung, im Hintergrund geht es aber um einen erbitterten Machtkampf.

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Manager kalkulieren Betrug mit ein >>>
Ungarn-Diskussion an der WU Wien
>>>

Warum ist der Sprit so teuer?

Ungarische Wettbewerbsaufsicht nimmt Preispolitik von MOL unter die Lupe

Ist es wirklich Zufall, dass Marktführer MOL ausgerechnet jetzt, zum ersten Mal seit vier Monaten, die Preise an den Zapfsäulen senkt? Oder will der staatlich protektionierte Konzern mildernd auf die bei der Wettbewerbsaufsicht GVH eingeleitete Untersuchung auf "Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung" einwirken?

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Kassensturz

Neue Regierung in Ungarn findet "erste Leichen im Keller"

Mihály Varga, Sonderbeauftragter der Regierungspartei Fidesz für den Kassensturz der Staatskasse, hat bisher 170 Milliarden Forint (ca. 610 Mio EUR) als "Leichen im Keller" der Vorgängerregierung ausgemacht und glaubt, noch mehr zu finden.

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Kein Griechen-Problem

Die OTP-Bank bleibt ein Faktor der Stabilität für Ungarn

Es ist kein neues, aber immer wieder ein erstaunliches Phänomen, dass Banken überall gut gedeihen, auch in Ländern, in denen die Krise besonders hart zugeschlagen hat und die Zahl der in Nöten geratenen Kreditnehmer bald 8% der Gesamtbevölkerung erreicht sowie ein Heer von ächzenden Mittelständlern und Kleinunternehmen nach Luft und Krediten schnappt.

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Sturmwarnung

Der Forint verbreitet wieder Panik

"Ein riesiger Sturm kommt über die Welt", mit diesem nicht eben beruhigenden, sondern apokalyptischen Szenario kündigt der künftige Wirtschafts- und Finanzminister von Ungarn, György Matolcsy, einen sehr kurzfristig formulierten Rettungsplan für ungarische Privathaushalte an.

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Schwarzbrennerei

Softwarepiraterie in Ungarn und Mittelosteuropa 2009 leicht rückläufig

Befürchtungen der Business Software Alliance (BSA), dass sich die unerlaubte Vervielfältigung von Software durch die weltweite Wirtschaftskrise verstärken würde, haben sich zumindest für das Jahr 2009 nicht bewahrheitet. Studie.

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Dispo bis zum Anschlag?

Der private Kreditmarkt kommt wieder beängstigend in Bewegung

"Der Wert der neu vergebenen Konsumentenkredite erreichte im März das höchste Niveau seit Beginn der Krise." Diese Nachricht gab die ungarische Zentralbank, MNB, in ihrem neuesten Monatsbericht heraus, so als sei das ein Erfolg. Dabei müssten die Alarmglocken angehen... Moderater geht es bei Hypotheken zu, manche Unternehmen kommen langsam wieder an mehr Kapital.

ZUM BEITRAG

 

Steuersenkungen doch noch 2010? >>>
170.000 verloren seit der Krise ihren Job
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Gute Jahreszahlen der Budapest Bank
>>>
Budapest erhält modernes Kongresszentrum
>>>
Tokajer als Diskont-Ware bei Walmart?
>>>
Sopron führt den Franken ein
>>>
 

Hauptversammlung ohne Störenfriede

MOL zahlt wieder keine Dividende, investiert aber kräftig

Die 2009 bei der MOL erwirtschafteten Gewinne werden, wie 2008, in eine interne Reserve einfließen. Das beschloss die Jahreshauptversammlung des Konzerns am Donnerstag in Budapest. Thema war natürlich auch der Ausschluss des “feindlichen” Großaktionärs aus Russland und die Perspektiven für die Zukunft.

ZUM BEITRAG

 

Budapest: +++ cancelled +++

Ryanair kündigt zu Ende Oktober alle Flüge von und nach Budapest

"Der Flughafen Budapest lehnt es ab, seine besonders hohen Gebühren im Tausch für garantiertes Wachstum zu senken." So begründet das Management der Billigariline Ryanair in der Hauptsache ihren Beschluss mit Ende Oktober den Flugbetrieb von und nach Budapest einzustellen. Wie endgültig ein solcher Schachzug ist, bleibt offen. In der Vergangenheit pokerten die Iren schon öfters hoch.

 

Kredite für Wohneigentum -62% >>>
PSZÁF schließt MOL-Surgut-Fall ab
>>>
OTP-Bank will in Rumänien zukaufen
>>>

вход воспрещён

Eintritt verboten - Surgutneftegas bleibt bei MOL vor der Tür

Der russische Gaskonzern Surgutneftegas hält zwar seit mehr als einem Jahr einen 21%igen Anteil an der ungarischen MOL, wird aber zum zweiten Male nicht an der Hauptversammlung des Unternehmens teilnehmen dürfen. Diese Auskunft gibt die ungarische Finanzaufsicht PSZÁF, mit einer Begründung, die protektionistische Kungelei offenbart.

ZUM BEITRAG

Finanzaufsicht bestraft Deutsche Bank >>>
Tesco führender Lebensmittelhändler
>>>
Wettbewerbsstrafe gegen Vodafone
>>>
Nordsee eröffnet 2. Standort in Budapest
>>>
Honigproduktion in Ungarn rückläufig
>>>

Vage Zahlen zur Lohnentwicklung >>>
20% Ackerland in ausländischen Händen
>>>
Extra-EU-Milliarde für CZ, SK und PL
>>>
Osteuropa-Immobilienmesse in Wien
>>>
Biomasse-Symposium in Bratislava
>>>
Kaum noch Inflation in der Slowakei
>>>

EVA und EKHO-Steuer bleiben erhalten >>>
Genehmigungspflicht bei Versteigerung
>>>
17.000 Liter Diesel aus Pipeline gestohlen
>>>
Schlechtes Jahr für die Bierindustrie
>>>
Pannon GSM gibt Mobiles TV auf
>>>
Neuer Venture Capital Fonds gestartet
>>>

 

 

 

IMPRESSUM

 

Minister: Flat tax erhöhte Geburtenrate! >>>
EU-Verbot von Käfighaltung wird ignoriert
>>>
Teure Neuerung für Ungarns Autofahrer
>>>
Stadt beschließt 15 Mrd. Nothilfe für BKV
>>>
Einzelhandelsumsätze im Dezember gestiegen
>>>
 

Aktuelle Wirtschaftsnachrichten

IWF-Deal nicht vor Ende März - Kreditausfall- Versicherunen werden billiger, Forint stabilisert - Lohnsteigerungen verlangsamt, 45% beziehen Flat-Tax-Kompensation - Getreideernte wuchs 2011 um 12 % - Frisches Venture-Capital aus EU-Mitteln - Airport Budapest rechnet mit Zuwachs - Geschäftsklima fast auf Rekordtief - Weniger Büroleerstand in Budapest - Ikea steigert Umsatz - Neues Thermalbad in Makó - 600 Mio. für Weinmarketing - Mobilfunklizenzen für alle, Staat mischt mit

ZUM BEITRAG

 

Es geht um die Wurst

Staat will notleidende Lebensmittelhersteller mit Steuergeld retten

Landwirtschaftsminister Sándor Fazekas begründete die "Direkthilfen für in Not geratene ungarische Produzenten" damit, dass ihre "Tätigkeit wichtig für die Lebensmittel- und Versorgungssicherheit" des Landes sei. Doch das Vorgehen wirft die Frage nach wettbewerbsverzerrenden Subventionen auf.

ZUM BEITRAG

 

IWF wartet auf O.K. der EU vor Verhandlungen >>>
Budapester Finanzstadtrat erklärt Rücktritt
>>>
Jobzuwachs durch “kommunale Beschäftigung”
>>>

Regierungsnahe Unternehmen haben Vorteile >>>
Lego baut neues Werk in Nyíregyháza
>>>
Regierung behauptet Besserung am Arbeitsmarkt
>>>
910.000 mit Kreditrückzahlungen im Rückstand
>>>
8.000 ung. Frührentner klagen bei EU-Gericht
>>>

Ersatzbank

Regierung will Banken wegen Forex-Ablöse noch mehr bluten lassen

Die ungarische Regierung will ihre Pläne, die Angestellten des öffentlichen Dienstes bei der bevorzugten Rückzahlung ihrer Fremdwährungsschulden durch staatliche Sonderkredite zu unterstützen, nun bald umsetzen. Damit könnten erhebliche weitere Belastungen auf in Ungarn tätige Banken zukommen, die Maßnahme kommt außerdem zu einem nicht so günstigen Zeitpunkt.

ZUM BEITRAG

 

Staat kündigt fast 7000 Beamte bis Monatsende >>>
Ermittlungen wegen Malév-Missmanagement
>>>
Sarkozy intervenierte bei Orbán
>>>
Haushaltsdefizit 2011 bei 110% der Zielvorgabe
>>>
Treffen Orbán-Simor ohne Ergebnisse
>>>
Knapp 95.000 nutzen Forex-Kreditablöse
>>>

 

Teures Hobby

Staatshilfen für Malév illegal, doch Regierung hält an "nationaler Fluglinie" fest

Am Montag verkündete die Europäische Kommission, dass die Zahlungen des ungarischen Staates an die Fluggesellschaft Malév im Zeitraum 2007-2010 unzulässig waren und diese von der Malév zurückgezahlt werden müssen. Das würde eigentlich das Aus für die Pleite-Airline bedeuten, doch der Staat will aus "nationalem Interesse" an einem "nationalen Carrier" festhalten. Ein teures Hobby und eine neue Aufgabe für den Sonderkomissar.

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Vorboten des Scheiterns

Die EU verliert allmählich die Geduld
mit Ungarn

Der Schlagabtausch zwischen Ungarn und der EU ging auch über die Feiertage weiter, der Ton wurde verschärft, die Atmosphäre ist eisiger als das Wetter. Wo früher direkt gesprochen wurde, werden heute nur noch Depeschen ausgetauscht. Derweil sackt der Forint, steigen die Staatsschulden, verteuern sich Staatsanleihen. Auch Brüssel zweifelt allmählich am Realitätssinn der Regierung in Budapest. Beide Seiten spielen bereits Notszenarien durch, die Bürger auch.

ZUM BEITRAG

 

Pest gegen Cholera

Ungarn und IWF spielen griechische Tragödie
- EINE POLEMIK ALS JAHRESRÜCKBLICK

Die IWF-Delegation, die am Freitag überstürzt und nicht sehr erbaut aus Budapest abreiste, hätte es eigentlich wissen müssen. Schon seit eineinhalb Jahren bietet Premier Orbán seinem Land und Europa ein sehr eigensinniges "Nationaltheater", bei dem alle um ihn als Statisten eingekleidet werden und Demokratie wie Rechtsstaat nur noch als potëmkinsche Kulisse dienen. Doch die charakterlichen Absonderlichkeiten ihres Premiers werden das Land bald sehr teuer zu stehen kommen. Zeit zu handeln, sonst erwacht womöglich noch das Volk.

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Die Stellvertreter

Die Regierungspartei rüstet zum Sturm auf die Zentralbank

Wie erwartet, hat die ungarische Zentralbank, MNB, am Dienstag den Leitzins ein weiteres mal um 50 Basispunkte, auf nun 7% angehoben, die Inflationsprognose wurde auf 5% gesteigert. Die Regierung nennt den Schritt wachstumsfeindlich und kündigte weitere Maßnahmen an, die das baldige Ende der Unabhängigkeit der Zentralbank bedeuten. Ziel ist die Entmachtung von Erzfeind Simor und der Zugriff auf die Devisenreserven.

ZUM BEITRAG

 

Orbán: Devisenreserven
statt IWF-Kredit

Auf einer Krisensitzung seiner Fraktion gab sich der Premier weiter kämpferisch und ignorierte sogar einen herzlichen Brief von EU-Kommissionspräsident Barroso. Offenbar geht man in Budapest schon vom Scheitern der Verhandlungen mit dem IWF aus.

ZUM BEITRAG

 

Chef der Zentralbank wird entmachtet >>>
Raiffeisen baut Filialen und Mitarbeiter ab
>>>
Staat übernimmt Mehrheit bei Rába Werken
>>>
Gewinner und Verlierer der Chipssteuer
>>>

IWF: wieder bis zu 20 Milliarden Nothilfe >>>
Neues Arbeitsgesetz ab 1.7. beschlossen
>>>
MNB zweifelt Defizitziel der Regierung an
>>>
Eigenkapital der Banken soll auf 9% steigen
>>>
Audi schuf 900 neue Arbeitsplätze
>>>
Massiver Steuerbetrug in der Landwirtschaft
>>>
Budapest erhöht Gewerbesteuer um 25%
>>>

 

Forex-Kreditablöse bisher unter Erwartungen >>>
Forex-Kreditablöse flutet Immobilienmarkt
>>>
Autobahn-Vignette nur noch ab 10 Tage
>>>
Nestlé Ungarn halbiert Gewinne 
>>>
Arzenál gegen Reál im Lebensmittelhandel
>>>
Staatsfirmen: drängen auf Mobilfunkmarkt
>>>
Regierung will Stromabschaltungen verbieten
>>>

Kedves Wolfgang!

Ein Hauch Kritik: Schäuble sprach in Ungarn über Euro-Krise und nationalen Egoismus

Es ist gar nicht so einfach, Werbung für eine Fiskalunion ausgerechnet in einem Land zu machen, das gerade alle Geister für seinen Sonderweg beschwört. Der deutsche Finanzminister versuchte es trotzdem und nutzte den Nimbus der ihm in Budapest verliehenen Ehrendoktorwürde, um den Ungarn den tieferen Sinn von Europa und Gemeinschaft zu erläutern. Seine Gastgeber demonstrierten, dass solche Mühen wohl vergebens sind.

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Luftschloss
an der Bernsteinstraße

Wieder einen "Plan für Wachstum”

Hatte wirklich noch ein Beweis für die Unfähigkeit der "rechten Hand" Orbáns, Wirtschaftsminister Matolcsys gefehlt? Seit Freitag liegt er vor. Der neue "Plan für Wachstum" zeigt, in welcher Schein- und Parallelwelt der oberste Politökonom des Landes schwebt. Auf Befehl von Orbán hat der Minister ein Sammelsurium von vagen Hoffnungen und Progonsen zusammengeschustert, deren Basis wieder nur Wünsche, kaum Realitäten sind. Wozu?

ZUM BEITRAG

 

Leitzins steigt erstmals seit 10 Monaten >>>
Haushaltsgesetz 2012 beschlossen 
>>>
Banken sauer über Wortbruch der Regierung
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Finanzaufsicht straft AXA Ungarn ab
>>>
Hälfte der Ungarn sind verschuldet
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Weitere Haushaltssperre für Budgetrettung
>>>
Auch OECD prognostiziert Rezession
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Arbeitslosenquote bleibt unverändert hoch
>>>
TriGránit investiert 2012 nicht in Ungarn
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Zündelnder Nero

Nach der Herabstufung: Regierung in Ungarn legt nach - MIT KOMMENTAR

Nachdem sich im offiziellen Ungarn die erste, zum Teil schlecht gespielte Empörung über die Herabstufung der Kreditwürdigkeit gelegt hat, werden auch Stimmen laut, die versuchen, die Optionen des Landes zu wägen. Doch da bleibt nicht viel Interpretationsspielraum, denn Orbán legte gleich noch einen drauf: die Nationalbank wird gleichgeschaltet und steuerfreie Arbeitgeberkredite sollen die Banken ärgern und aus Angestellten Leibeigene machen...

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Erwarteter Schock

Ungarn auf “Ramsch” gestuft

Moody´s stuft Ungarn auf “Ramsch”, die Regierung spricht von einem “Angriff gegen das Land”. Der Forint stürtzt ab, Staatsanleihen werden noch schwerer verkäuflich. Was die Ratingagentur dem Land sagen will und wie es reagiert.

ZUM BEITRAG

Untersuchung von Kartellbildung eingeleitet >>>
Steuerrückzahlung wird für den Staat teurer
>>>
Stagnation im Einzelhandel setzt sich fort
>>>
Raiffeisen: Ungarn wird zum Fass ohne Boden
>>>
Busfirma Orangeways deckt Betrugsserie auf
>>>
Balaton Airport wieder unter Liquidation
>>>
Denkpause gegen den Shopping-Wahn
>>>
Elektronische Straßenmaut verzögert sich
>>>

 

Letzte Bastion

Regierung plant finalen Angriff auf Nationalbank

András Simor ist der letzte in Amt und Macht verbliebene Player der Vorgängerära, ein Status, von dem er durch "unabhängige" Entscheidungen auch ausreichend Gebrauch machte. Damit soll ab Januar Schluss sein, allerdings könnte Ungarn für diesen Schachzug einen hohen politischen und ökonomischen Preis zahlen.

ZUM BEITRAG

Nach IWF-PR-Desaster: Fidesz schließt Reihen >>>
Steuergesetze für 2012 verabschiedet
>>>
Off-Shore-Amnestie bringt Milliarden
>>>
MÁV: Regierung übernimmt doch Teilschulden
>>>
Mehr Geld für staatliche Entwicklungsbank
>>>
Finanzamt verscherbelt div. Immobilien
>>>
OTP-Bank trotz Forex-Malaise mit dickem Plus
>>>
Versicherer: Rückgang bei Prämieneinnahmen
>>>

Ungarn verhandelt doch wieder mit IWF >>>
"Kompromiss" bei Pauschalsteuer EVA
>>>
Investitionen: Mülldeponien und Jagdmuseum
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Mehr Rückforderungen als Steuerzahler
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KMU haben schlechten Zugang zu Krediten
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BayernLB-Tochter MKB wieder mit Verlust
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Danubius beklagt sich über geizige Gäste >>>
Rába hofft auf starken LkW-Markt 2012
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Budapest genehmigt Metrozüge von Alstom
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CDS-Aufschläge auf Rekordniveau
>>>
Wirtschaftsminister: "Reserven ausreichend"
>>>
Budapest genehmigt Metrozüge von Alstom
>>>
Konjunkturschwein: Mangalica-Konferenz
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Neues Gesetz zur Bankenregulierung geplant >>>
Pauschalsteuer EVA wird abgeschafft >>>
Änderungen an "Chipssteuer" geplant >>>
GVH verurteilt Aldi wegen Etikettenschwindels
>>>

Széchenyi würde auswandern

Chaos als einzige Konstante in der ungarischen Wirtschaftspolitik

Den Zahlenspielen der Regierung kann niemand mehr so recht folgen, nicht einmal sie selbst. Tag für Tag wechseln sich Hiobsbotschaften mit Hurra-Meldungen ab, werden Kennziffern verschoben und verbogen, dass die staatlichen Wirtschaftsprüfer massenhaft in Depressionen fallen müssen. Das Budget 2012 sei "riskant, aber machbar", meint allen Ernstes Haushaltsratschef Járai, "Ramschstatus ist möglich", fürchtet sogar der Nationalwirtschaftsminister, der muss es ja wissen...

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100 Fragen an...

Regierung korrigiert doch noch
die eigenen Erwartungen

Es hat lange gedauert bis das Finanzministerium doch noch einige leichte Korrekturen an den makroökonomischen Vorhersagen für 2012, auf denen auch der Haushaltsentwurf fußt, vorgenommen hat. Doch auch diese sind zu optimistisch, damit bleibt das Budget riskant. Die MSZP stellt 100 Fragen an den Minister, vergisst aber die wichtigste.

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Knausriger Wohltäter

Die Wiedereinführung der Eigenheimzulage fällt mager aus

Der ungarische Regierungschef kündigte an, die vor Jahren abgeschaffte Eigenheimzulage wieder einzuführen. Man wolle damit Familien mit Kindern fördern, rund 4.000 von ihnen sollen jährlich in den Genuss nicht unbeträchtlicher Zuzahlungen für den Kauf eines Heims kommen. Die Maßnahme birgt eine Reihe sozialer und ökonomischer Risiken und hinerläßt eine schiefe Optik.

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Gegen die Wand

Das Budget 2012 meandert
durchs Parlament

Selbst Wirtschafts- und Finanzminister György Matolcsy mochte nicht mehr so recht an sein eigenes Werk glauben, als er am Freitag dem Parlament den Haushaltsentwurf 2012 zur "Beratung" übergab. Er sagte, der Entwurf basiere auf "gefährdeten Annahmen", versuche aber Reserven aufzubauen und die Staatsfinanzen zu schützen. Die Verteidigung eines aufgrund seiner falschen Annahmen zum Scheitern verurteilten Budgetentwurfes wird immer absurder.

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"Wir haben keine neue IWF-Hilfe nötig..." >>>
Airport-Privatisierung kommt vor Gericht >>>
Auftragsvermehrung bei ehem. Pintér-Firmen >>>
Kopint-Tarki korrigiert Wachstumsprognosen >>>
Medienrat bewilligt RTL Übernahme >>>
Fidesz sieht illegale Absprachen bei Banken
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Verfassungsgericht weist Steuerbeschwerden ab >>>
Forint durchbricht 300er Marke zum Euro
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Kreditablöse: mehr Kredite bei Schwäbisch Hall >>>
Finanzamt knöpft sich Call-in-Shows im TV vor >>>
UNIQA wächst bei Lebensversicherungen >>>

Tosende Büffelherden

Rutscht Ungarn 2012 wieder in die Rezession?

Ziemlich überraschend, doch dann auch wieder nicht, korrigierte das "oppositionelle" Institut GKI die BIP-Prognose für Ungarn 2012 auf -1%, das Land könnte also wieder in eine Rezession fallen. Dabei wollte die Regierung heute den Haushalt 2012 festzurren und erfand dabei noch schnell eine Weltneuheit, die erste mehrstufige Flat Tax. Doch Spaß beiseite: die Heilungsversuche der Regierung an einem System, das schon bei seiner Einführung krank war, sind dilletantisch.

ZUM BEITRAG

 

Krokodilstränen am Pokertisch

Österreichische Banken beschweren sich über das böse Ungarn

Trotzig, rechthaberisch, ohne einen Funken Selbstkritik fallen die Reaktionen der zwei großen österreichischen Kreditgeber in Ungarn, Erste Bank und Raiffeisen, auf das Kreditablösesegesetz aus. Zwar werde man "sich nicht vertreiben lassen", doch Investoren werden ausbleiben und sich in anderen Märkten umsehen. Kein Wort aus Wien darüber, dass man sich, durch Gier und Fehlkalkulation, auch selbst in diese Situation hineinmanövriert haben könnte. Es geht nur um die angestammte, von zu Hause gewohnte Macht.

ZUM BEITRAG

 

Nachrichtenüberblick Wirtschaft

Regierung dividiert Gewerkschaften auseinander - Nationalbank schätzt Kreditablöse auf höchstens 3,6 Mrd. EUR - Leitzins bleibt - Neuer Mindestlohn und neue Verwirrung durch Matolcsy - Mehrwertsteuerrückerstattung kann beantragt werden - Steuerfahnder lassen die Champagnerkorken knallen - Schwarze Liste bekommt weiße Schwester

ZUM BEITRAG

 

Zahlungsbefehl

Regierung stürzt Banken in neue Krise

Es kam einem mittleren Erdbeben gleich, als der Fidesz-Fraktionschef sowie ein Orbán-Sprecher am Freitag vor die Presse traten und verkündeten, dass man "den Ungarn und den ungarischen Familien mehr Freiheit gewähren" wird. In der Folge rauschte die Aktie der größten ungarischen Bank, OTP, um 10% herunter, wurde vom Handel ausgesetzt und jagte nochmals 5% bergab als man sie wieder freigab. Die Regierung kündigte nicht weniger als ihre Teilenteignung an. Was war geschehen?

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Volksanleihe im Hinterstübchen?

Orbán schielt auf die Sparguthaben

Ministerpräsident Orbán kündigte am Mittwoch in einer Radiosendung baldige weitere Schritte zur Reduzierung der Staatsschulden an, "die, die Schuldenquote des Staates um mehrere Prozentpunkte senken werden." Neben Wiederholungen früherer Statements deutete Orbán auch an, dass man die Sparguthaben der Bevölkerung gerne "in die Staatsfinanzen einbeziehen" würde, wenn es weiter den Konsum verweigert. Das sollte hellhörig machen.

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Vorgeführt

Banken fürchten weitere Bürden

Die ungarischen Banker zeigten sich bass erstaunt über die gestrigen Bemerkungen des Regierungschefs, der eine Teilung der Kosten für die Rettung von in Not geratenen Schuldnern von Fremdwährungskrediten einfordert und für den Herbst entsprechende Maßnahmen als "Top-Priorität" angekündigt hat. Man zahle schon für alles und jeden, hieß es von den Banken und zeigte sich genervt davon, wieder erst durch die Medien von neuen Plänen der Regierung zu erfahren.

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Vorsichtige Sparkasse

Die OTP-Bank Ungarn macht Gewinne - im Ausland

Die größte ungarische Bank, OTP, hat Ende letzter Woche ihre Zahlen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr vorgelegt, immer auch ein wichtiger Indikator für den finanziellen Gesamtzustand von Land und Leuten. Dabei kommt heraus, dass die Bank zwar solide operiert, Gewinne macht, doch die Rücklagen für faule Kredite nicht senken kann. Der Bank geht es gut, den Kunden weniger.

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NACHRICHTEN

400 Hektar genmanipulierter Mais vernichtet >>>
GKI sieht Wachstum bei max. 2,5%
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Ausstieg aus 100 PPP-Projekten geplant
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Neue Regulierungsbehörde für Hypermärkte
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Regierung will Privatisierungen überprüfen
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Verdacht auf betrüg. Bankrott bei Baufirma
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Lidl Ungarn für "beste Preise" bestraft
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Praktiker mit weiterem Umsatzrückgang
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Konsolidierungen

OTP-Bank stressfrei
Volksbank geht an Russland

Die OTP-Bank, mit rund 20% Marktanteil das größte Finanzinstitut in Ungarn und mit Tochterbanken in acht osteuropäischen Ländern vertreten, sieht seine äußerst solide Position durch den EU-Stresstest für 91 Banken, die rund 65% der Aktiva in der Union abdecken, bestätigt. Die Volksbank zieht sich ganz aus Ungarn und Osteuropa zurück, durch Verkauf an eine russische Staatsbank.

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Nur die Mauer fehlt noch...

Wen Jabao in Budapest: Warum sich China in Ungarn wie zu Hause fühlen kann

Die ungarische Regierung plant, ein Riesenheer staatlicher "Wanderarbeiter" unter Aufsicht des Innenministers zu schaffen und Sozialhilfeempfänger zur Arbeit zu zwingen. Wächst so zusammen, was zusammen gehört? Orbán meint jedenfalls, dass zwischen seinem Land und dem Reich der Mitte Kooperationen von "historischen Ausmaßen" anstehen. Politische Bedenken hat Orbán nicht, im Gegenteil, "er zieht seinen Hut" vor der "fantastischen Politik"...

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In die Magengrube

Exemplarisch absurd: die neue "Hamburger-Steuer" in Ungarn

Mit Sanktionen und Verboten hat man noch kein Volk gesund bekommen, diese Regierung versucht es trotzdem nochmal. Mit der Strafsteuer auf "ungesunde Lebensmittel" hat man ein Oxymoron erster Güte und ein Gesetz zur "Hebung der Volksgesundheit" von exemplarischer Absurdität geschaffen. Ein kleiner Rundgang durch den Supermarkt der beratungsresistenten Legislative.

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Gesetz zur Frührente unterzeichnet >>>
Staat verkauft Anteil an Airport Budapest
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Budapest bekommt Alstom-Gelder zurück
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Regierung dementiert Enteignung von Konten
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Steuer auf "ungesunde" Lebensmittel kommt >>>
Minister legen Steuererklärungen offen
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EU fordert längerfristig stabile Finanzpolitik
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"Gesundheitsauflagen" für McDonalds & Co.
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Frührentner werden zu Sozialhilfeempfängern >>>
Millionenschäden für Gurkenbauern durch EHEC
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Hunderte Mieter in Bp. vor Zwangsräumung
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Stadtplanung: Südbahnhof vor Schließung 
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Paradoxe Energiezukunft

Weil Deutschland aussteigt, baut Ungarn die Atomkraft aus

Der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie liefert Ungarn ein weiteres Argument für den Ausbau seines Atomkraftwerks in Paks, das bald auch Strom exportieren könnte. Der staatliche Energiekonzern MVM will außerdem ins Gasgeschäft und auf dem Balkan expandieren, wobei er mit der nun teilstaatlichen MOL in Konkurrenz tritt - oder bald gemeinsam marschiert.

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Friede den Hütten...

Ungarn will mit dem "Hausrettungsplan" eine soziale Zeitbombe entschärfen

Premier Viktor Orbán verkündete das mehrfach verschobene neue Hilfspaket für in Not geratene Hypothekenkreditnehmer, den "Hausrettungsplan". Damit wird eine langwierige und teure Aufräumarbeit für eine Phase übermütiger Verschwendung geleistet, deren Folgen sich zum sozialen Bumerang entwickeln würden. Die Banken werden dafür langfristig mit einer Strafsteuer belegt.

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Glücksbringer

Wirtschaftsnachrichten aus Ungarn

Orbán gegen Harmonisierung von Steuern in der EU: "unsere Angelgenheit" - Staat wird Mindestlohn künftig ohne Verhandlungen festsetzen - Running Gag: neues Gesetz zur öffentlichen Beschaffung kommt in diesem Monat - PPP-Projekte vor Gericht - Transfer der Rentenmilliarden beginnt - Nachrichten von Allianz, CIG Pannónia, Émász und einer neuen Schokladenfrabrik

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Alles auf Zucker

Was von der Woche übrig blieb: Wirtschaftsnachrichten aus Ungarn

Nachlese zum großen Coup: Geheime Absprachen zwischen Ungarn und Russland beim MOL-Deal? - Malév sammelt Schulden wie andere Vielfliegerpunkte - Hollóházer Porzellan quasi insolvent, Staat will Teile retten - Zuckerrüben-Anbau wird subventioniert - Miskolc freut sich über LED-Fabrik aus China - Weitere Metros in Budapest vor dem Aus, Ersatz gesucht

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Leben retten
für einen Hungerlohn

Ärzte stellen der Regierung ein Ultimatum

Ungarn verlangt von seinen Jungärzten für 1,18 EUR in der Stunde nicht nur die Heilung von Kranken und die Rettung von Leben, sondern auch noch Patriotismus. Den Medizinern platzt daher allmählich der Kragen. Jeden Tag verlassen drei Kollegen das Land gen Westen. Die Standesvertreter fordern nun ultimativ ein menschenwürdiges Gehalt, sonst gehen sie massenweise. Die Regierung beschwichtigt, taktiert und beleidigt.

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150.000 Frührentner sollen arbeiten gehen >>>
Komitat Heves ist offiziell zahlungsunfähig
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Finanzamt treibt weniger offene Steuern ein
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Beschäftigungsanstieg in Privatwirtschaft
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Einkommen: Superbrutto bleibt auch 2012
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Realeinkommen in Ungarn wieder gesunken
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Tourismusamt bekommt 50% mehr Budget >>>
Staat holt sich 25% an Herend zurück
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Bosch Ungarn mit Umsatzplus von 27%
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Simor: 3% Inflation auch ohne Zinsschraube
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Leitzins bleibt unverändert bei 6%
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MFB stockt Kredite um 125 Mio. EUR auf
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Wettbewerbsaufsicht prüft Telekoms >>>
Expansionsbremsen für Aldi und Co.
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Erste Bank Ungarn mit neuem Chef
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Leichtes Plus im ungarischen Tourismus
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Ungarn öffnet Zuckerlager zur Preissenkung
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Unerwünschte Nebenwirkungen

Die Pharmabranche droht dem Staat

Folgt man den Argumenten der Pharmalobby, hängt das Wohl der ungarischen Volksgesundheit direkt an den Gewinnmargen der Medikamentenhersteller. Die schäumende Wut des Verbandes der Gesundheitswirtschaft zeigt, dass man mit den Sparplänen die richtigen getroffen hat. Deren Vorwurf, dass eine nachhaltige Gesundheitsreform noch aussteht, stimmt, ist aber im Lichte der Interessenslage Heuchelei.

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Vorbild mit Todesfolge

Schmutzige Geheimnisse I: Rotschlammbecken in Ajka als Referenz
für EU-Standards

Ein EU-Dokument bewertete den Bau des geborstenen Rotschlammbeckens in Ajka und die Behandlung der Abfälle als "best available technology". Noch dazu ist die verbaute Flugasche mit so viel radioaktivem Uran belastet, dass eine Firma aus Australien die Aufbereitung für sehr lohnend erachtete und die US-Gesundheitsbehörde schon hellhörig wurde. 11 Mio. qm (f)liegen noch herum, einiges wurde sogar verbaut...

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Jahrmarktwirtschaft

Defizit und Wirtschaftspolitik fahren Achterbahn

Im März erreichte das Budgetdefizit bereits 144% des Jahresziels, im April sank es wieder auf 97%. Die waghalsige Achterbahnfahrt wird auch in den nächsten Monaten weitergehen, was keine guten Signale aussendet. Zuviel wird angekündigt, zu wenig konkretes geschieht bisher noch. Für die nachhaltige Reformierung der Ökonomie und des Haushalts braucht es Zeit, die sich die so mutige wie übermütige Regierung selbst nicht geben will.

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Regionaloligarchie

Viele Neuzugänge auf der Liste der 100 reichsten Ungarn

Zur Gaudi und zum Neid des Volkes veröffentlicht die Wirtschaftszeitung "Napi Gazdaság" jedes Jahr eine Liste der "100 reichsten Ungarn". Der Reichtum der “Lesitungsträger” vermehrt sich in atemberaubendem Tempo, scheinbar unabhängig vom Weltmarkt und noch unabhängiger vom Einkommen der restlichen Einwohner.

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Konzepte von Gestern

Grüne protestieren gegen Energiepolitik

"In der Energiepolitik läuft alles nach Plan", tat Minister Fellegi beim Ministertreffen zum Thema am 2. und 3. Mai kund. Wie diese Pläne aussehen, daran lässt die ungarische Regierung keine Zweifel. Der bessere Zugang zu Erdgas und der Ausbau der Atomkraft sind die Hauptsäulen der ungarischen Energiezukunft, Erneubare Energien und Energieeffizienz nur Randthemen.

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Kommunen vor der Pleite

Spezialisten des Wirtschaftsberatungsdienstes PricewaterhouseCoopers in Ungarn haben ein dramatisches Bild der Finanzlage der Kommunen des Landes gezeichnet. Auf einer Pressekonfrenz am Donnerstag in Budapest bezifferte einer der Direktoren von PWC den Gesamtschuldenstand aller ungarischen Gemeinden auf 1,46 Billionen Forint, ca. 5,53 Mrd. EUR bzw. rund 5% des BIP.

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Tesco legte Jahresergebnisse vor >>>
Neuer Chef der Ungarischen Bankenvereinigung
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Umweltschutz für Audi-Grundstück aufgehoben
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Sonntags-Shopping-Verbot vom Tisch
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Minimalinvasiv

Auch die Pharmabranche in Ungarn soll Krisensteuern zahlen

Insgesamt sollen durch ein Aktionspaket  dem Staat jährlich rund 100 Mio EUR mehr zur Verfügung stehen. Die Maßnahmen sind jedoch erstaunlich sanft ausgefallen. Das Grundproblem Gesundheit ist nicht Teil des Pakets, auch das Großhandelssystem lässt man weitgehend ungeschoren. Wir haben außerdem noch einen heißen Insidertipp...

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Schöne neue Arbeitswelt

Einige Details zum ungarischen Reformprogramm

Wirtschaftsminister Matolcsy will nur noch drei, statt bisher neun Monate Arbeitslosengeld zulassen, schwindelnde Invalidenrentner in Arbeit bringen und die Frührente weitgehend abschaffen. Der Mann ist im Stress, denn er soll in zehn Jahren 1 Million neue Arbeitsplätze schaffen. Weitere Infos zu Einsparungen bei Medikamenten und bei der Staatsbahn.

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Medienrat verbietet Fusion Springer-Ringier >>>
Fidesz: Atomstrom wird noch lange bleiben
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Grundsteinlegung für Ausbau von Opel
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Inflation in Ungarn schon bei 4,5%
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Hauptversammlung der Magyar Telekom
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Nationale Sauerei

Ungarische Salami nicht koscher genug?

Ein Staatssekretär klagt, dass die berühmte Pick Salami nicht dem nationalen Reinheitsgebot entspricht, womöglich enthält das "Hungaricum" sogar rumänische und slowakische Schweine. Der Fabrikbesitzer - nicht irgendwer, sondern Großbanker, Magnat und Orbán-Freund Csányi - kontert, dass das Ministerium erstmal seine Hausaufgaben machen sollte, bevor es rot-weiß-grüne Sprüche klopft.

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Budapest hinkt leicht nach

Mehr Bewegung auf dem Markt für Büroimmobilien in Osteuropa

In der aktuellen Analyse des Immohauses CB Richard Ellis wird das niedrige Niveau im Entwicklungsbereich bestätigt, allerdings sei eine wachsende Mieternachfrage ein erfreuliches Zeichen für eine weitere schrittweise Erholung des Marktes.

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Zypriotische Briefkästen

MOL wegen Aktientricks in Kroatien im Visier der Staatsanwaltschaft

Die Aktien des kroatischen Mineralölkonzerns INA sind derzeit vom Handel ausgesetzt, die Generalstaatsanwaltschaft führt strafrechtliche Ermittlungen gegen die MOL wegen des Verdachts auf kriminelle Machenschaften beim Erwerb von Aktien des ehemaligen Staatskonzerns.

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Böser Staat,
schlechte Kundschaft

Banken in Ungarn zahlen weiter drauf

Die vergleichsweise hohe Bankensteuer, vor allem aber die sich anhaltend verschlechternde Zahlungsfähigkeit der privaten Kreditnehmer halten das Geschäft der Institute weiter unprofitabel. Die aktuellen Zahlen der Budapest Bank, der CIB-Bank sowie der MKB belegen diese Geschäftshemmnisse. Dem Staat kommt diese Entwicklung sogar entgegen.

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Realeinkommen in Ungarn gesunken  >>>
Krankengeld soll halbiert werden
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Weniger Mehrwertsteuer auf Lebensmittel?
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Malév steht vor weiteren Streiks
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Bis zu 1000 neue Arbeitsplätze bei Bosch
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Keine Besserung in der Bauwirtschaft
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Weggespart

Malév-Vorstandschef Gauss
nimmt seinen Hut

Der Vorstandschef der angeschlagenen ungarischen Airline Malév, Martin Gauss, wird zu Ende Mai von seinem Posten zurücktreten. Der Abgang des Deutschen nach zwei Jahren hängt laut der Nationalen Vermögensagentur damit zusammen, dass dieser mit seinem neuen, mehr als halbierten Gehalt für den Chefposten nicht einverstanden war.

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"Goldener" Weizen

Landwirtschaftliche Erzeugerpreise erhöhen sich in Ungarn dramatisch

Das Bild vom goldenen Weizen könnte sich bald im Preis verwirklichen. Heute muss man beim Bauern für dieses Getreide fast zweieinhalb Mal mehr zahlen als vor einem Jahr. Spekulation, Korrektur der Krisendelle und wetterbedingte Ausfälle mischen auf dem Agrarmarkt einen explosiven Cocktail, der bald auf den Einzelhandel durchschlagen wird.

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Reformpaket in englischer Übersetzung >>>
Keine Panik: Defizit im Februar bei über 80%
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Porr denkt am Rückzug aus Ungarn
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Frauen bekommen 25% weniger Lohn
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Made in Hungary als Etikettenschwindel
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Zwei Neue im Währungsrat der Nationalbank
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Politischer Baustopp

Baukonzern Porr denkt an
Rückzug aus Ungarn

Der österreichische Baukonzern Porr hat am Dienstag in der österreichischen Tageszeitung „Wirtschaftsblatt” den möglichen Rückzug seines Unternehmens aus Ungarn angekündigt. Dabei hätten keine technischen Fragen im Vordergrund gestanden, sondern die Probleme seien „politischer Natur” gewesen. Doch auch die ausländischen Bauunternehmen haben sich nicht immer nur mit Ruhm bekleckert.

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Kopfprämie für neue Arbeitsplätze