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IWF warnt vor Übermut
Finanzbedarf in Ungarn könnte 2011 wieder steigen, Märkte sind brutal
Der Missionsleiter für die
Aufsicht über die Notkredite für Ungarn beim Internationalen Währungsfonds (IWF), Christoph Rosenberg, hält den "Bruch" mit seiner Institution seitens der neuen ungarischen
Regierung für gar keinen guten Plan, dazu seien die Märkte zu wankelmütig und brutal. Nächstes Jahr braucht das Land aber mehr Geld.
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Das letzte Hemd
Kreditnehmer in Ungarn geraten wieder vermehrt in Not - OTP-Bank mit massivem Gewinneinbruch
Kleine Fortschritte der Geschäftsbanken beim Aussortieren fauler Kredite aus ihren
Portfolios sind erkennbar, doch die Zunahmeraten notleidender Kredite bei Privatkunden wie Kleinunternehmern sind beängstigend hoch und haben sich "nach"
der Krise wieder beschleunigt. Man hat die eigentliche Krise, also die Überschuldung der Bürger bei den letzten Bilanzpressekonferenzen wohl einfach weggelächelt.
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Das dicke Ende kommt noch
Notleidende Kredite nehmen in Ungarn wieder zu
Die neuesten Zahlen der ungarischen Finanzaufsichtsbehörde PSZÁF sind beunruhigend. Der "Turn around der
Kreditportfolios", also das Aussortieren fauler Kredite ist längst nicht beendet, die Zahl derjenigen, die mit ihren Raten in Rückstand geraten nimmt wieder
deutlicher zu. Dabei sind die neuesten Forinteinbrüche noch nichteinmal eingerechnet.
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Rätsel um die grüne Wiese
Audi Ungarn erwirbt ein naturgeschütztes Grundstück - wofür?
Audi scheint in Ungarn Großes vorzuhaben: Wie jetzt bekannt wurde, hat Audi
Hungária Ende Juni ein ca. 200 Hektar großes Landstück bei Győr gekauft. Das ehemalige Militärgelände steht allerdings eigentlich unter Naturschutz, soll aber bald
umgewidmet werden. Auf Anfrage verweigert das Unternehmen bisher jede Auskunft über die Pläne für das Areal.
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Széchenyi 2.0
Ein nationales Förder-Programm, gespeist aus EU-Mitteln, soll den Mittelstand in Ungarn beleben
Es ist gar nicht so leicht, eine "nationale Wirtschaftspoltik" zu betreiben und
gleichzeitig festzustellen, dass man für die hehren Pläne das Geld "fremder Mächte" wie hier EU, IWF etc. gerne tituliert werden, benötigt. Relativ unscharfe Details
der Mittelstandsförderung und die komplizierte Finanzarithmetik dazu wurden nun präsentiert.
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Geldhahn vorerst abgedreht
EU und IWF setzen Gespräche mit Ungarn aus
Wieder weilte eine IWF-EU-Delegation in Budapest, zum ersten Mal seit Ausreichung
des 20 Mrd.-EUR-Notkredites 2008 mussten die Gläubiger des Landes aber unverrichteter Dinge abreisen. Von ungarischer Seite gab es neben unbefriedigenden Plänen und Daten auch
noch patzige Stellungnahmen. Damit ist der Geldhahn erstmal geschlossen und der Forint erneut in Absturzgefahr.
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Später Durst
Ungarische Brauereien haben wieder ein schwaches Jahr vor sich
Im Krisenjahr 2009 verloren die ungarischen Brauerein 12% Umsatz, doch auch 2010 begann nicht besser, das
Frühjahr und der Frühsommer brachten weitere Verkaufseinbrüche von 7-8% im Vergleich zu den sowieso schon niedrigen Zahlen des Vorjahres. Diesmal war es nicht
die Krise, sondern das "für die Jahreszeit unüblich kühle Wetter", das weitere zweistellige Einbußen befürchten lässt.
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Verlängerung mit gelber Karte
Die ungarische Regierung im Clinch mit IWF, EU, EZB...
Die Verhandlungen der Regierung mit IWF und EU über die Stabilitätspolitik und den
Finanzbedarf des Landes scheinen in keinem besonders guten Klima zu verlaufen. Orbán vertreibt sich die Zeit lieber bei der Fußball-WM als mit seinen Gläubigern zu reden, doch Europa droht
ihm nun unverblümter. Auch mit der EZB und der EU-Wettbewerbsaufsicht gibt es Konflikte...
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Keine Diskussion
Regierungschef lehnt weitere Debatte zur Bankensteuer ab - Erste Bank Chef Treichl führt sie trotzdem
Am Donnerstag sprach Ministerpräsident Orbán zur heftig befehdeten Finanzsondersteuer ein Machtwort. Mit
Verstärkung durch den Chef der größten ungarischen Bank, OTP, erschien Orbán vor den Medien und brachte somit gleich das größte Opfer der auf zunächst drei Jahre
befristeten Abgabe mit, die jährlich rund 650 Mio EUR in den angeschlagenen Staatshaushalt spülen soll. Die Erste Bank exponiert sich im Widerstand gegen die Sondersteuer.
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Waghalsige Manöver
Regierung will Haushaltsregeln lockern und den Rest des IWF-Notkredits abrufen
Die wohlweislich nicht angetasteten 6 Milliarden EUR aus dem Notkredit von EU
und IWF sollen nun verschuldeten Familien Haus und Hof retten helfen. Um die Meinung der Märkte scheint man sich dabei wenig zu kümmern, was kürzlich schon einmal schief ging.
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Mehr Gelder für Energie-Sanierung >>> Wizz Air überholt Malév beim Umsatz >>>
Märklin-Werk in Ungarn wird gestärkt >>> Staatsgut Tokaj mit Umsatzeinbußen >>> Jeder Dritte hat finanzielle Sorgen >>> Einzelhandel sinkt wieder stärker >>> Slowakei beim BIP vor Ungarn >>>
Des Jammerns kein Ende
Finanzsondersteuer: nun befürchten auch Leasinggesellschaften den Kollaps
Die von Banken, Versicherungen und Leasinggesellschaften heftig bekämpfte Finanzsondersteuer wird, zumindest was die
Banken betrifft, auf Grundlage der Bilanzsumme berechnet. Das sagte Finanzstaatssekretär András Kálmán am Freitag. Der Widerstand der Unternehmen bleibt ungebrochen, der Wille der
Regierung aber auch.
ZUM BEITRAG
Staatlicher Banküberfall?
Banken und Versicherungen machen Front gegen Sondersteuer
Auch die in Ungarn tätigen multinationalen Banken, allen voran jene aus Österreich,
sowie die Versicherungen blasen jetzt zum Sturmangriff auf die Finanzsondersteuer der Regierung Orbán. Sie tun das, in dem sie alle Register, von Mitleid bis zur
handfesten Drohung ziehen - und im Unwissen um die Details. Der neuen ungarischen Regierung steht ein echter Kraftakt gegen die geballte Lobbymacht der Finanzwirtschaft bevor.
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Und Action!
Ungarische Regierung legt radikales Wirtschafts- und Steuerprogramm vor
Davon kann auch Deutschland noch lernen: Ungarn, gerade noch wegen der Panikmache einiger seiner
Profilierungsneurotiker international gescholten, will jetzt vormachen, wie man gleichzeitig massiv sparen UND die Steuern senken kann. Ein Aktionsplan von Premier
Viktor Orbán setzt Beamten und der Finanzwirtschaft zu, will aber gleichzeitig Familien und Mittelstand entlasten wie stimulieren. Ob die Rechnung dieses “New
Deal” aufgeht, bleibt aber aus vielen Gründen offen.
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Bumerang
Die ungarische Regierung hat sich verzockt
Wenn hinter den Ereignissen der letzten Tage ein höherer Plan der neuen Regierung
gesteckt haben soll, dann war es ein schlechter und verdammt teurer. Der "Wir-sind-fast-Griechenland"-Sager der führenden Wirtschaftspolitiker kam als
Bumerang ins Land zurück und richtet nun den Schaden an, den man herbeiunkte. Premier Orbán hat Märkte, EU und Medien unter-, seine Wirkmächtigkeit überschätzt.
Zeit, von Symbolpolitik Abschied zu nehmen.
ZUM BEITRAG
Den Pleiteteufel an die Wand gemalt
Kassandra-Rufe eines Fidesz-Politikers lassen Forint abstürzen
Lajos Kósa sprach davon,
dass "Ungarn nur eine kleine Chance hat, dem Schicksal Griechenlands zu entrinnen." und die Märkte fragten sich darauf, was wohl in ihn gefahren sein könnte. Der Forint brach
deutlich ein und es stockte sogar kurzzeitg der Markt für ungarische Staatsanleihen. Bei der Regierungspartei tobt derzeit ein Richtungskampf um die Wirtschaftspolitik.
ZUM BEITRAG
Sparen lohnt sich nicht
Auch die ungarischen Banken geizen bei Guthabenzinsen
Die Nationalbank veröffentliche die akutellesten Daten über das Kredit- und Spargebahren von Banken, Konsumenten
und Unternehmen. Darin sind einige Verschiebungen zwischen Forex- und Forintsegmenten zu erkennen und dass Firmen lieber zurückzahlen, während Konsumenten weiter borgen.
ZUM BEITRAG
Spekulation um 20%ige Gaspreiserhöhung >>> Malév beschließt 3-Jahres-Plan >>>
Zinspause
Ungarische Nationalbank senkt den Leitzins demonstrativ nicht
Die Ungarische Nationalbank (MNB) behält den derzeitigen Leitzinssatz von 5,25% bei.
Angeblich spielen Inflationsängste und Risikoeinschätzungen die Hauptrolle bei der Entscheidung, im Hintergrund geht es aber um einen erbitterten Machtkampf.
ZUM BEITRAG
Manager kalkulieren Betrug mit ein >>> Ungarn-Diskussion an der WU Wien >>>
Warum ist der Sprit so teuer?
Ungarische Wettbewerbsaufsicht nimmt Preispolitik von MOL unter die Lupe
Ist es wirklich Zufall, dass Marktführer MOL ausgerechnet jetzt, zum ersten Mal seit
vier Monaten, die Preise an den Zapfsäulen senkt? Oder will der staatlich protektionierte Konzern mildernd auf die bei der Wettbewerbsaufsicht GVH
eingeleitete Untersuchung auf "Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung" einwirken?
ZUM BEITRAG
Kassensturz
Neue Regierung in Ungarn findet "erste Leichen im Keller"
Mihály Varga, Sonderbeauftragter der Regierungspartei Fidesz für den Kassensturz der Staatskasse, hat bisher
170 Milliarden Forint (ca. 610 Mio EUR) als "Leichen im Keller" der Vorgängerregierung ausgemacht und glaubt, noch mehr zu finden.
ZUM BEITRAG
Kein Griechen-Problem
Die OTP-Bank bleibt ein Faktor der Stabilität für Ungarn
Es ist kein neues, aber immer wieder ein erstaunliches Phänomen, dass Banken
überall gut gedeihen, auch in Ländern, in denen die Krise besonders hart zugeschlagen hat und die Zahl der in Nöten geratenen Kreditnehmer bald 8% der
Gesamtbevölkerung erreicht sowie ein Heer von ächzenden Mittelständlern und Kleinunternehmen nach Luft und Krediten schnappt.
ZUM BEITRAG
Sturmwarnung
Der Forint verbreitet wieder Panik
"Ein riesiger Sturm kommt über die Welt", mit diesem nicht eben beruhigenden,
sondern apokalyptischen Szenario kündigt der künftige Wirtschafts- und Finanzminister von Ungarn, György Matolcsy, einen sehr kurzfristig formulierten Rettungsplan für ungarische
Privathaushalte an.
ZUM BEITRAG
Schwarzbrennerei
Softwarepiraterie in Ungarn und Mittelosteuropa 2009 leicht rückläufig
Befürchtungen der Business
Software Alliance (BSA), dass sich die unerlaubte Vervielfältigung von Software durch die weltweite Wirtschaftskrise verstärken würde, haben sich zumindest
für das Jahr 2009 nicht bewahrheitet. Studie.
ZUM BEITRAG
Dispo bis zum Anschlag?
Der private Kreditmarkt kommt wieder beängstigend in Bewegung
"Der Wert der neu vergebenen Konsumentenkredite erreichte im März das
höchste Niveau seit Beginn der Krise." Diese Nachricht gab die ungarische Zentralbank, MNB, in ihrem neuesten Monatsbericht heraus, so als sei das ein
Erfolg. Dabei müssten die Alarmglocken angehen... Moderater geht es bei Hypotheken zu, manche Unternehmen kommen langsam wieder an mehr Kapital.
ZUM BEITRAG
Steuersenkungen doch noch 2010? >>> 170.000 verloren seit der Krise ihren Job >>> Gute Jahreszahlen der Budapest Bank >>> Budapest erhält modernes Kongresszentrum >>> Tokajer als Diskont-Ware bei Walmart? >>>
Sopron führt den Franken ein >>>
Hauptversammlung ohne Störenfriede
MOL zahlt wieder keine Dividende, investiert aber kräftig
Die 2009 bei der MOL erwirtschafteten Gewinne werden, wie 2008, in eine interne
Reserve einfließen. Das beschloss die Jahreshauptversammlung des Konzerns am Donnerstag in Budapest. Thema war natürlich auch der Ausschluss des “feindlichen” Großaktionärs aus Russland
und die Perspektiven für die Zukunft.
ZUM BEITRAG
Budapest: +++ cancelled +++
Ryanair kündigt zu Ende Oktober alle Flüge von und nach Budapest
"Der Flughafen Budapest lehnt es ab, seine besonders hohen Gebühren im Tausch für
garantiertes Wachstum zu senken." So begründet das Management der Billigariline Ryanair in der Hauptsache ihren Beschluss mit Ende Oktober den Flugbetrieb von und
nach Budapest einzustellen. Wie endgültig ein solcher Schachzug ist, bleibt offen. In der Vergangenheit pokerten die Iren schon öfters hoch.
Kredite für Wohneigentum -62% >>> PSZÁF schließt MOL-Surgut-Fall ab >>> OTP-Bank will in Rumänien zukaufen >>>
вход воспрещён
Eintritt verboten - Surgutneftegas bleibt bei MOL vor der Tür
Der russische Gaskonzern Surgutneftegas hält zwar seit mehr als einem Jahr einen 21%igen Anteil an der
ungarischen MOL, wird aber zum zweiten Male nicht an der Hauptversammlung des Unternehmens teilnehmen dürfen. Diese Auskunft gibt die ungarische Finanzaufsicht
PSZÁF, mit einer Begründung, die protektionistische Kungelei offenbart.
ZUM BEITRAG
Finanzaufsicht bestraft Deutsche Bank >>> Tesco führender Lebensmittelhändler >>>
Wettbewerbsstrafe gegen Vodafone >>> Nordsee eröffnet 2. Standort in Budapest >>> Honigproduktion in Ungarn rückläufig >>>
Vage Zahlen zur Lohnentwicklung >>> 20% Ackerland in ausländischen Händen >>> Extra-EU-Milliarde für CZ, SK und PL >>> Osteuropa-Immobilienmesse in Wien >>> Biomasse-Symposium in Bratislava >>>
Kaum noch Inflation in der Slowakei >>>
EVA und EKHO-Steuer bleiben erhalten >>> Genehmigungspflicht bei Versteigerung >>> 17.000 Liter Diesel aus Pipeline gestohlen >>> Schlechtes Jahr für die Bierindustrie >>> Pannon GSM gibt Mobiles TV auf >>> Neuer Venture Capital Fonds gestartet >>>
Stabil aber verletzlich
Für die Nationalbank ist die Kreditklemme in Ungarn eine Realität
Die MNB zeichnet in ihrem aktuellsten Stabilitätsbericht ein geteiltes Bild des
heimischen Finanzmarktes. Während sich die Kapitallage der Banken stetig verbessert, es weniger Pfändungen gibt und sich die Qualität der Kreditportfolios
nur noch langsam verschlechtert, erkennt man endlich das Problem der Kreditklemme an. Diese stabilisiere derzeit zwar die Banken, würde die wirtschafltiche Erholung
aber langfristig beeinträchtigen.
ZUM BEITRAG
Vorsichtiger Optimismus und alte Beschwerden
Die deutschen Investoren bewerten die Lage in Ungarn
„Über den Berg, aber noch längst nicht wieder auf der Höhe“ - Unter diesem Motto lud die Deutsch-Ungarischen
Industrie- und Handelskammer (DUIHK) zur Vorstellung der Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage ein. Die Lage ist ernst, die Aussichten sind bescheiden, doch die
langfristig planenden Investoren sind so schnell nicht aus der Ruhe zu bringen. Intransparenz und Korruption ärgern mehr als eine mögliche national-protektionistische Wende nach der Wahl...
ZUM BEITRAG
Lockmittel
Ungarn vergibt Fördermilliarden an Daimler, Bosch & Co.
Deutsche Unternehmen schneiden bei der Vergabe von Staatshilfen in Ungarn derzeit
am besten ab. Gleich drei Töchter großer deutscher Konzerne führen die Förderliste an. Die Daimler AG kann sich über großzügige Staatshilfen für das neue Werk
im ungarischen Kecskemét freuen, obwohl gegen das Unternehmen gleichzeitig wegen Korruption ermittelt wird.
ZUM BEITRAG
Papiertiger
Finanzaufsicht untersucht Kreditgebahren von 30 Banken
Die staatliche ungarische
Finanzaufsicht PSZÁF hat eine Untersuchung gegen 30 in Ungarn tätige Banken eingeleitet, speziell gegen die Höhe der Zinssätze für private und geschäftliche
Forintkredite. Diese seien im Verhältnis zum Leitzinssatz der Nationalbank zu wenig gesunken. Ist der freiwillige Ethikcode also doch nur Makkulatur?
ZUM BEITRAG
OTP will Großaktionäre entmachten >>> MNB senkte Leitzinssatz auf 5% ab >>>
2 Mrd. EUR Aufträge für AKW in Slowakei >>> Werbemarkt schrumpfte um ein Fünftel >>> Zalakerámia stellt Produktion vorläufig ein >>> Meridien-Palais in Budapest verkauft >>>
Hotel Balaton in Zalaegerszeg insolvent >>>
Sprunghafter Anstieg der Arbeitslosigkeit >>>
Ryanair droht Budapest mit Abzug >>> 10% Rückgang in der Landwirtschaft >>>
Next Stop: Balkan
Der 3. Teilabschnitt der Südautobahn M6 in Ungarn wurde übergeben
Am Mittwoch wurde der 3. Teilabschnitt der Autobahn M6 offiziell eingeweiht. Eines der größten
Public-Private-Partnership-Projekte (PPP) Ungarns kostete insgesamt 520 Mio. EUR und wurde in neuer Rekordzeit von 20 Monaten errichtet. Die 65,1 Kilometer
verbinden die Städte Dunaújváros und Szekszárd, die M6 Budapest und Pécs und führt weiter bis nach Kroatien.
ZUM BEITRAG
Gestutzter Blätterwald
Springer und Ringier werfen ihr Geschäft in Osteuropa in einen Topf
Mit hunderten Zeitungs- und Magazintiteln und einem Umsatz von über 400 Mio EUR pro Jahr entstünde der
größte Medienkonzern der Region, was automatisch die Kartellwächter auf den Plan ruft. Einige Titel könnten vakant werden, schwächelnde Blätter vor dem Aus stehen, die Qualität
der Medienlandschaft wird sich aber kaum bessern. Der Blätterwald wird börsenreif gestuzt.
ZUM BEITRAG
Die Ersatzbank
Die EU vergibt ab Juni Mikrokredite an „Nichtkreditwürdige“
45.000 Kleinkredite sollen den Unternehmergeist von 25.000 Arbeits- bzw. Beschäftigungslosen sowie
Kleinstunternehmen fördern, sagt der ungarische EU-Kommissar Andor. Das Modell dazu kommt aus den Entwicklungsländern und ist für jene gedacht, die von den Banken
zurückgewiesen wurden. Die verdienen aber sogar an Kunden, die sie gar nicht wollten.
ZUM BEITRAG
Ohne Gewähr
Das Finanzministerium korrigiert - zum letzten Mal vor der Wahl - wichtige ökonomische Kennziffern
Während viele andere Länder der Region 2010 mit einem leichten Wachstum rechnen können, muss Ungarn mit einem
weiteren Rückgang leben. Es gilt dabei schon als Leistung, dass das erwartete Minus beim Bruttoinlandsprodukt zum zweiten Mal nach unten korrigiert werden
kann. Der größte Teil des diesjährigen Defizits ist auch schon da.
ZUM BEITRAG
Preise aufpoliert
Wettbewerbsamt nimmt wieder ein Kartell auseinander
Das ungarische Wettbewerbsamt GVH hat eine ganze Armada von Unternehmen im
Autoservice auf der Verdachtliste, seit sieben Jahren regelmäßig ihre Preise abgesprochen zu haben. Auch Versicherungsunternehmen und Fachverbände sollen mitgemacht haben.
Wegen der steigenden Nachfrage richtete die GVH außerdem eine Special Force für bzw. gegen die Finanzwirtschaft ein.
ZUM BEITRAG
Railconquista
Rail Cargo Austria auf der k+k-Schiene
Die ehemalige Frachtabteilung der ungarischen Staatsbahn, MÁV Cargo, wurde nun auch namentlich an ihren neuen
Eigentümer, die Rail Cargo Austria (RCA) angepasst und firmiert jetzt als Rail Cargo Hungaria. Bis 2012 fallen nicht nur vertraglich festgeschriebene Investitionen
von über 100 Mio EUR, sondern auch rund 50 Mio EUR Sanierungskosten an. Doch die Österreicher planen langfristig, sie arbeiten an einem Markt, fast so groß wie die k+k-Monarchie...
ZUM BEITRAG
Viel Kohle für Gas
Die MOL kassiert EU-Millionen für Pipelineprojekte
Europaweit wurden letzten Donnerstag Beihilfen für Energieprojekte in Höhe von
2,3 Milliarden EUR beschlossen, 81,7 Mio EUR davon gehen an fünf Projekte in Ungarn, allein vier im Umkreis der MOL. .
ZUM BEITRAG
Schlauch verlegt
Suzuki Ungarn ruft 39.000 Autos zurück
Suzuki wird europaweit 39.000 seiner in Ungarn produzierten Suzuki Swift Modelle
zurückrufen. Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit, dass die Suzuki Swift mit 1,3 und 1,5 Liter Motoren, die von 2007 und 2008 in Esztergom gefertigt wurden, an die Box müssen, weil es ein
Problem "mit der Position des Benzinschlauchs" geben könnte.
ZUM BEITRAG
Nur Bares ist Wahres
Zahl der Kreditkarten in Ungarn rückläufig - Lottogesellschaft nimmt nur noch Bargeld
Die Zahl der aktiven Kreditkarten hat sich Ungarn im Krisenjahr um beachtliche
13,2% verringert. Ende 2009 waren nur noch 1,51 Mio Kreditkarten freigeschaltet und in Verwendung, während es Ende 2008 noch 1,74 Mio. waren. Lottogesellschaft
Szerencsejáték nimmt nur noch Bargeld.
ZUM BEITRAG
Von VEB zum VEB
Die ungarische Airline Malév wurde rückverstaatlicht
Mit der Rückübernahme von 95% der Anteile an der 2006 privatisierten Fluglinie
Malév durch den ungarischen Staat, endet vorerst eine lange Hängepartie. Sie lehrt, dass der Meistbietende nicht immer die beste Wahl bei Privatisierungen ist. Bis
2012 soll Malév wieder profitabel werden, danach wird die Suche nach einem geeigneten Investor von Neuem beginnen - wenn die Schulden dann bezahlt sind.
ZUM BEITRAG
Gewinne kein Verdienst
Die in Osteuropa stark aktive Erste Group legte ihre Zahlen für 2009 vor
Die Erste Group hat ihre Zahlen für 2009 vorgelegt. Diese beweisen, dass Banken
eigentlich immer verdienen: gehen die Zinsen zurück, steigen fast automatisch die Einlagen von Sparern. Die Geschäftsbasis sicherten ohnehin die Staaten. Auch im
krisengeschüttelten Osten machten alle Tochterinstitute Gewinne, wenn auch deutlich rückläufige, nur die Ukraine schmierte ab.
ZUM BEITRAG
Networking per Voucher
Die österreichische Initiatve Centrope_tt will Forschung marktfähig machen
centrope_tt, ein Netzwerk zur Förderung des Technologietransfers zwischen Forschern und KMU der Slowakei,
Tschechien, Ungarn und Österreich will, unter anderem mit einem Voucher-System, Schwung in den noch eher dümpelnden Austausch zwischen Spitzenforschern und
Klein- und Mittelbetrieben der Region bringen. Die bräuchten aber eher Kapital als noch eine Datenbank.
ZUM BEITRAG
Guter Schnitt
Im Elend Griechenlands glänzt sogar Ungarn, zumindest für Banker
Es ist auch nicht schlimmer als anderswo. So liest sich die Einschätzung der
Volkswirtschaftler der Erste Group in Wien bezüglich des Defizits und der Refinanzierungskosten für Staatsschulden im CEE-Raum, erst Recht mit Blick auf
Griechenland, Italien oder Spanien. Wie kritisch aber wird eine Analyse sein, die von einer Bank stammt, die selbst einer der größten Aktienhhändler und Kreditgeber der Region ist und auch an
Staatsanleihen kräftig verdient?
ZUM BEITRAG
Dreifache Hypothek
Preise für Wohnungen sollen 2010 noch stärker sinken als 2009 / Jahreszahlen der FHB Bank
Die Geschäftszahlen der FHB Hypotheken- und Bodenkreditbank sind nicht einfach nur
die Wiedergabe eines Betriebsergebnisses, sondern gleichzeitig ein Indikator für die krisenbehaftete Branche schlechthin, den privaten Immobilienmarkt. Nur durch
massive, marktfremde Interventionen konnte dieser überhaupt am Leben erhalten werden, doch die Aussichten weisen auf weiteren Preisverfall 2010.
ZUM BEITRAG
Ableiten, Weiterleiten, Umleiten
News aus der Öl- und Gasbranche
Die ungarische MOL
ergreift nun aktiv Schritte, um den russischen Gaskonzern Surgutneftegaz als Großaktionär los zu werden. Eine neue Gaspipeline mit Rumänien ist fast fertig und Kasachstan
liefert sein Öl nun über Polen nach Ungarn und in die Slowakei.
ZUM BEITRAG
Eine Airline hängt in der Luft
Keine Einigung bei Verhandlungen Russland - Ungarn über die Zukunft der Malév
Die Eigentümer der Malév lassen Öffentlichkeit, Mitarbeiter und Management weiter im Ungewissen. Auch
nach mehreren weiteren Verhandlungsrunden konnte keine Einigung über die Modalitäten des Einstiegs Ungarns als Übergangsaktionär erzielt werden. Mitsprache, Veto- und Vorkaufsrechte sind
ungelöste Knackpunkte. Außerordentliche Hauptversammlung am 26. Februar.
ZUM BEITRAG
Defizit auf Rädern
Bahn und Nahverkehr in Ungarn als Modellanstalten des gesellschaftlichen Verfalls
Die Schulden der ungarischen Bahn MÁV summieren sich mittlerweile auf umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro,
bei den Budapester Verkehrsbetrieben ist es rund ein Drittel davon, zusammen macht das 1,5% des BIP. Die Gründe für das Desaster sind vielfältig und systemisch,
erst fehlte der Wille, dann der Mut zur schmerzhaften Sanierung. Das Geld dafür fehlte sowieso immer. Es bleibt ein schweres - auch gesellschaftliches - Erbe für die kommende Regierung.
ZUM BEITRAG
Kooperation und Konkurrenz
Russische Interessen in Ungarn: South Stream ist auf dem Weg - Malév hängt noch in der Luft
Der gemeinsame Bau der South Stream Pipeline auf ungarischem Territorium ist
unter Dach und Fach. Bei der Malév gibt es aber noch keine Einigung über die genauen Modalitäten des Wiedereinstiegs von Ungarn. Russland sandte extra einen
Stellvertreter Putins, was zeigt welchen Stellenwert diese Deals haben. Doch dann ist da noch die Sache mit Surgut und MOL und eine finstere Räuberpistole im Gasdunst namens Emfesz...
ZUM BEITRAG
Arbeitslosenquote stagniert erstmals >>> Hilfsprogramm für Arbeitsplätze >>> Neues Kongreßzentrum für Budapest >>> Ausbau von Kelenföld geht an CZ und SK >>> Malév steigert Passagierzahlen um 6% >>>
Germanwings fliegt Hannover-Budapest >>>
Vidám Park Budapest in Finanznöten >>> Stromhändler verdienten 2009 prächtig >>> Einzelhandel schrumpft schneller >>>
MÁV wegen GSM-Tender bestraft >>> Porsche Hungária halbierte Verkäufe >>> KMU sollen auf Export getrimmt werden >>>
Autobahn in SK wird für 2 Mrd ausgebaut >>>
Omninvest baut Impffabrik in Usbekistan >>> Agro-, Garten- und Weinmesse in Bp. >>>
Balancieren mit Reserven
Ausfall der Immobiliensteuer wird aus Reserven gedeckt
Ungarn wird den Ausfall aus der vom Verfassungsgericht gekippten Immobiliensteuer
aus der "Stabilitätsreserve" des Staatshaushaltes ausgleichen. Einige Parameter für die Entwicklung der Volkswirtschaft 2010 haben sich verbessert.
ZUM BEITRAG
Ausbau von Kelenföld geht an CZ und SK >>> Malév steigert Passagierzahlen um 6% >>>
Germanwings fliegt Hannover-Budapest >>>
Vidám Park Budapest in Finanznöten >>> Stromhändler verdienten 2009 prächtig >>> Einzelhandel schrumpft schneller >>>
MÁV wegen GSM-Tender bestraft >>> Porsche Hungária halbierte Verkäufe >>> KMU sollen auf Export getrimmt werden >>>
Autobahn in SK wird für 2 Mrd ausgebaut >>>
Omninvest baut Impffabrik in Usbekistan >>> Agro-, Garten- und Weinmesse in Bp. >>>
Kein Schwert für den Ninja
Wettbewerbsstrafen für Aldi und Penny in Ungarn
Während Penny es mit
Trappista, angeblich ein Käse, akciómäßig etwas zu bunt getrieben hatte und dafür eine empflindliche Geldstrafe erhält, wurde Aldi wegen groben Unfugs mit Karnevalskostümen eher
symbolisch verdonnert. In einer ellenlangen Beweisführung legt das Wettbewerbsamt die Folgerichtigkeit seiner Minimalstrafe dar, so als ob es im ungarischen
Wettbewerb sonst nichts zu kontrollieren gibt.
ZUM BEITRAG
Aufseher im Akció-Zoo
Die ungarischen Wettbewerbshüter ziehen eine zwiespältige Bilanz 2009
Wenn die Zahl der erwischten Übeltäter und die Höhe der verhängten Strafen als
Gradmesser des Erfolges der ungarischen Wettbewerbsbehörde GVH dienen können, dann war das Jahr 2009 sicher ein sehr erfolgreiches: die Strafen haben sich fast
verzehnfacht. Für die Wettbewerbskultur im Lande hingegen ist es ein trauriges Eingeständnis, dass zu vieles noch im Argen liegt und die Wettbewerbshüter fast
chancenlos sind. Eine Bilanz mit Beispielen.
ZUM BEITRAG
Legendär ohne Meer
"Von Budapest aus sind alle Himmelsrichtungen sehr gut zu erreichen" - Wie sich Ungarn über die ITD als Wirtschaftsstandort präsentiert
Anfang der Woche wurde
der Chef der staatlichen Förderagentur für Auslandsinvestitionen, ITD Hungary, fristlos “wegen Inkompetenz" entlassen (unsere Meldung). Was immer genau dahinter steckt, er will sich gegen diesen Vorwurf juristisch zur Wehr setzen. Unser
nachfolgender Bericht, der bereits vor einiger Zeit entstand, könnte ihm jedoch die Anwaltskosten ersparen...
ZUM BEITRAG
Vier neue Industrieparks im Osten >>> Finanzdienstleister pfeifen auf Ethikcode >>>
Ausbau der M0 geht mit EU-Hilfe weiter >>> Russland übernimmt Dunaferr >>> Ungarische Post erhöht Tarife >>>
Mehr Kredite genommen als getilgt >>> Massive Benzinpreiserhöhung >>> OMV sticht MOL in Ungarn aus >>>
Am Anfang der Talsohle
Vorsichtige Beruhigung bei Industrieproduktion und Außenhandel - Euro in vier Jahren?
Ungarns Premier hofft zwar, dass das Land in vier Jahren den Euro einführen kann, warnt aber weiter vor
wirtschaftspolitischen Hazard-Spielen. Die Industrieproduktion sinkt nicht mehr, der Export erholt sich leicht, die Inflation bleibt (vorerst) überschaubar. Der Arbeitsmarkt, der
Konsum, private und staatliche Verschuldung und die Unwägbarkeiten der internationalen Märkte bleiben aber kritische Faktoren.
ZUM BEITRAG
Zahlen der Krise
25% mehr Arbeitslose und 30% mehr Firmenpleiten als vor einem Jahr
Die Zahl der Firmen, die 2009 Insolvenz anmelden mussten oder in selbige geschickt
wurden, betrug, nach ersten Erhebungen der Firmenauskunftei Opten, über 15.000, was fast ein Drittel mehr als 2008 bedeutet. Ungarns durchschnittliche
Arbeitslosenrate in den Monaten September bis November lag, laut Statistischem Zentralamt bei 10,5% und erreichte damit den höchsten Stand seit 1994.
ZUM BEITRAG
Heiße Luft entwichen
Der künstlich aufgepumpte Neuwagenmarkt ist 2009 geplatzt
Wenn ein Hersteller mit Verkaufsrückgängen von 30% Marktführer bleibt, dann muss wirklich Krise herrschen.
Suzuki jedenfalls ist und bleibt die erfolgreichste Marke auf einem fast nicht mehr wahrnehmabren ungarischen Neuwagenmarkt 2009. Die Zulassungszahlen rauschten um 60%
gegenüber 2008 nach unten und für 2010 ist keine Besserung in Sicht. Stagnation gilt schon als Erfolg.
ZUM BEITRAG
BKV ruft unbefristeten Streik aus >>> Mehr Kredite genommen als getilgt >>>
Fidesz: 200 Mrd mehr für Gesundheit >>>
OMV sticht MOL in Ungarn aus >>> Massive Benzinpreiserhöhung bei MOL >>> Angst vor Arbeitslosigkeit wächst >>>
Reallöhne sinken noch schneller >>> Neue Ticketpreise bei BKV ab Februar >>> Gericht weist Soros` Einspruch ab >>>
Rettungsmilliarden für BKV >>>
19./20. Dezember 2009 / WIRTSCHAFT
Schlager vor Gericht
Erste Anhörung in der Radioaffäre, Vergabebehörde verbittet sich Einmischung aus USA
Ende der Woche begannen am Hauptstädtischen Gericht die ersten Anhörungen im Fall des Entzugs der
Sendefrequenzen für die beiden ehemaligen, landesweiten Radiosender Danubius und Sláger. Im Oktober übrtrug die staatliche Vergabebehörde ORTT die Frequenzen in einem, politisch
umstrittenen und nun auch juristisch angefochtenen Verfahren...
ZUM BEITRAG
Lockruf in den "fernen Osten"
ITD Hungary wirbt für den Logistikhub Záhony an der Grenze zur Ukraine
Als Tor zwischen Asien und Europa bezeichnet es, vielleicht einen Hauch übertrieben, die ungarische
Regierung. Mit massiver EU-Unterstützung baut man in der verarmten Grenzregion einen Verkehrs- und Handelsknotenpunkt, in der Hoffnung, am wachsenden Handelsgeschäft
mit der Ukraine und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion mitverdienen zu können.
ZUM BEITRAG
Fensterkitt für einen Scherbenhaufen
Was mit den Milliarden-Hilfszahlungen an die Budapester Verkehrsbetriebe geschieht
Gestern beschlossen
Staat und Stadt Budapest, die schon angekündigte Nothilfe für die Budapester Verkehrsbetriebe über insgesamt 23 Milliarden Forint (rund 84 Mio EUR), ohne die der
Betrieb der BKV nicht aufrecht erhalten werden kann. Bajnai nahm mit der Zahlung den Budapester Bürgermeister in die Pflicht. Doch die Maßnahmen erscheinen halbherzig.
ZUM BEITRAG
Schiedsrichter ohne "Rote Karte"
Wettbewerbsaufsicht in Ungarn - eine Bilanz mit Comedyeinlagen
Neelie Kroes, der
EU-Kommissar für Wettbewerb reiste persönlich zu einer Konferenz an, bei der die Ungarische Wettbewerbsaufsicht, GVH, Bilanz über ihr fünfjähriges Wirken innerhalb der EU zog.
GVH-Chef Nagy gab ein paar bekannte Beispiele zum besten, der MOL-Chef Hernádi glänzte mit einer humoristischen Einlage.
ZUM BEITRAG
Ungarn zahlt EU-weit meiste Staatshilfe >>> Audi Hungaria:
Talsohle durchfahren >>> Flughafen und Gewerkschaft im Streit >>> Sláger Rádió vor dem US-Parlament >>> Milliardär plant
TV-Kanal in Ungarn >>>
Staatl. Bank will Geschäftsbank werden >>> Slowakei: Maut
2010 satellitengestützt >>> Kroatien zweifelt MOL-INA-Deal an >>>
Gaspreise steigen “nur” für Private >>> Teure Ermittlungen bei Magyar Telekom >>> Arbeitslosenversicherung gescheitert >>>
Tokajer ist nun endgültig Ungarisch >>> OMV verlegt CEE-Zentralen nach Bratislava >>> Flughafen Prag: Privatisierungsstopp >>>
Teure Ermittlungen bei Magyar Telekom >>> Private Arbeitslosenversicherung gescheitert >>>
Tokajer ist nun endgültig Ungarisch >>> Ung. Krebszentrum wird modernisiert >>> OMV verlegt
CEE-Zentralen nach Bratislava >>> Flughafen Prag: Privatisierungsstopp >>>
Offene Baustellen
End- und nutzlose Debatten über die ungarische Wirtschaftspolitik - Präsident beklagt sich über ausländische Beschwerdeführer
Wie weiter mit den Staatsbetrieben, wo steht Ungarns Wirtschaft, und wenn ja, warum? - Der Austausch
makroökonomischer Küchenweisheiten ist in letzter Zeit das Erkennungssignal der Budapester Politgockel geworden. "Neues" aus der Welt der politisierenden Wirtschaftsexperten
und ein leises Wehklagen des Präsidenten aus Fernost über zu "offensive" Ausländer.
ZUM BEITRAG
Was man dürfte, könnte, sollte
Ministerpräsident und Zentralbankchef zu Euro-Einführung, Forintkurs, Leitzins und Bankenaufsicht
Die Zentralbank will
"inkompetene Manager" von Privatbanken notfalls auch absetzen können. Gleichzeitig dämpft ihr Chef Hoffnungen auf baldige größere Zinsschritte, man würde mit dem Forint
sonst Lotto spielen. Premier Bajnai warnte vor einer übereilten Euro-Einführung und will bald das Defizit an seinen Kindern abtragen. Fidesz-Chef Orbán bildet derweil
einen "Rat der Wirtschaftsweisen".
ZUM BEITRAG
Fliegen am seidenen Faden
Die Eigentümer machen der Malév mehr zu schaffen als die Wirtschaftskrise
Der Chefmanager der Fluglinie Malév muss ein harter Knochen sein. Martin Gauss will
die Malév sanieren und denkt auch nicht an Rücktritt, wenn ihm die Eigentümer wieder und wieder Steine in den Weg legen. Einen Plan B gibt es ohnehin nicht.
ZUM BEITRAG
Starbucks brüht bald in Budapest Starbucks, die größte "Coffeeshop"-Kette der Welt, nutzt die Krise zur Expansion nach Ungarn ZUM BEITRAG
Durstiger Investor Elf Brauereien in Osteuropa gehen an den Finanzinvestor CVC, darunter auch Borsodi ZUM BEITRAG
Investitionen sinken weiter ungebremst >>> Treffen von sechs CEE-Finanzamtschefs >>> Emissionszertifikate an Japan verkauft >>> WizzAir sammelt Passagiere und Verluste >>> EU-Gelder für Kaposvár und Nyíregyháza >>>
Das große Zahlenlotto
Experten und Politiker streiten über Kommastellen, das Land darbt weiter
Die Ungarische
Nationalbank fuhr der Regierung mit ihren neuesten Prognosen für die Makrodaten kurz vor der Abstimmung über das Budget noch einmal in die Parade. Die Zahlenkolonnen und
deren Analysen offenbaren Paradigmen, die daran zweifeln lassen, ob der Sparweg der Bajnai-Regierung Ungarn wirklich hilft. Auch die bilanzfixierte Logik der
Zentralbanker scheint nicht gerade geeignet, um einen Ausweg aus der Rotstiftökonomie zu finden.
ZUM BEITRAG
Selbst ist das Land
Ungarn verzichtet auf letzte IWF-Kreditrate
Der ungarische
Finanzminister Péter Oszkó hat nun auch offizielle verkündet, dass Ungarn die letzte Tranche des IWF-Notkredites von insgesamt 20 Mrd. EUR über 792 Mio EUR nicht abrufen wird.
Über die Möglichkeit eines solchen Schrittes wurde schon seit langem gesprochen, auch hatte man die Auszahlungsfrist der Kreditraten bereits verlängern lassen.
ZUM BEITRAG
Vorhersagen fast unmöglich
OTP-Bank: Ukraine und Kredite bleiben Sorgenkinder
Trotz der Probleme mit dem Kreditportfolio und dem Schwächeln der osteuropäischen Tochtergesellschaften hält
der OTP-Vorstand am Jahresziel von 150 Mrd. HUF Gesamtgewinn fest. Zur Entwicklung der Kreditausfallrate wollte sich aber niemand genauer äußern, man könne diese einfach nicht vorhersagen. -
Zahlen auch von Erste Bank Ungarn.
ZUM BEITRAG
OTP leiht sich 150 Mio EUR >>> K&H Bank Ungarn vor Teilverkauf >>>
Teuerung bei Preisindex unter 5% >>> OTP: Gewinneinbruch und Rechtsstreit >>> MOL startet Gasförderanlage in Pakistan >>>
Allee-Center in Budapest eröffnet >>>
Balaton-Airport in Liquidation geschickt >>> Milliardenbetrug mit Mehrwertsteuer >>>
13 Staatsferienheime suchen Pächter >>>
Versicherungsmarkt erholt sich langsam >>>
Einzelunternehmen online anmelden >>> Entlassungswellen werden kleiner >>>
OTP-Bank zahlt Staatshilfen zurück >>> Industrieproduktion zieht leicht an >>> CIG-Versicherung sammelt Geld ein >>>
Neuwagenmarkt bleibt am Boden >>>
OTP-Chef ist jetzt auch Wurstkönig >>> Tageszeitungen verlieren weiter Leser >>> Wohnungsbaumarkt bricht weiter ein >>> Konsumentenlaune steigt, KMU leiden >>>
Wizz Air geht in die Schweiz >>> Forint macht wieder Sorgen >>>
Abkehr von der Klärgrube
Das Abwassersystem in Ungarn ist teilweise noch sintflutlich - das soll sich ändern.
Nur rund 70% der ungarischen Haushalte sind an die Kanalisation angeschlossen.
Doch auch was abfließt, wird nicht immer gut behandelt. Mit EU-Hilfe soll dieser Anteil nicht nur wachsen, sondern auch die Qualität des aufbereiteten Wassers deutlich
erhöht werden. Die Entsorgung via Klärgrube ist vielerorts noch an der Tagesordnung, mit teils abenteuerlichen und schädlichen Begleiterscheinungen.
ZUM BEITRAG
Zurück in die Zukunft?
Die Malév steht vor ihrer erneuten Verstaatlichung
Der ungarische Staat könnte bald wieder Eigentümer der Fluglinie Malév werden, die
er 2006 privatisiert hatte. Diese eigentlich absurde Entwicklung ist das Ergebnis, das Finanzminister Péter Oszkó von den Verhandlungen in Moskau mitgebracht hat.
Man könne sich vorstellen, "einige der Finanzierungsgarantien in Anteile" umzuwandeln, sagte der Minister bei seiner Rückkehr aus Russland.
ZUM BEITRAG
Strafe für Quacksalber
Ungarn verhängt Wettbewerbsstrafe gegen die "Wunderpille" Olimpiq StemXcell
Das ungarische Amt für
Wettbwerbsaufsicht GVH hat fünf Biotechhersteller und -händler mit Strafen von umgerechnet insgesamt rund 200.000 EUR belegt, weil ihre Werbung für ein Produkt
namens "Olimpiq StemXcell" irreführend und unerlaubt sei. Angeblich soll das sündteure Präparat aus Algen den Alterungsprozess verlangsamen und fast
alles regenerieren, was sich im Laufe eines Lebens so abnutzen kann.
ZUM BEITRAG
Nonsense aus Notwehr
Enteignung durch die Hintertür? Die Slowakei diskutiert ein Vorkaufsrecht bei "strategischen" Unternehmen
Die slowakische Regierung bastelt an einem Gesetz, das es ihr ermöglichen soll, trudelnde Unternehmen unter dem
Marktpreis aufzukaufen, wenn sie als "strategisch" eingestuft werden. "Enteignung!" ruft es da sogleich aus den Reihen der Unternehmer und "nicht
verfassungsgemäß" von der bürgerlichen Opposition. Regierungschef Robert Fico und sein Wirtschaftsminister Lubomír Jahnátek verteidigen das verdächtig schnell
und leise auf den Weg gebrachte Gesetz jedoch als wichtige Antikrisenmaßnahme. Das sollte schon stuzig machen.
ZUM BEITRAG
Kluge Köpfer gegen die Krisen des Kapitalismus
George Soros gründet in Budapest ein Institut, quasi gegen sich selbst
50 Millionen US-Dollar, verteilt über zehn Jahre, spendet der aus Ungarn stammende
Milliardär Georg Soros für die Einrichtung eines "Institutes für neue Denkansätze in der Wirtschaft", kurz INET. Es wird angesiedelt bei "seiner" Central European
University, CEU, einer Kaderschmiede für die Wirtschaft. Damit stiftet Soros ein Institut, das Mittel gegen ein System finden soll, dass den Stifter selbst reich gemacht
hat. In Ungarn hat man auch noch nicht vergessen, dass einer seiner Fonds die OTP-Bank spekulativ angegriffen hat.
ZUM BEITRAG
Demszky senkt massiv die Heizungspreise >>> Einzelhandelsumsatz sank im August 7,2% >>> EU-Gelder für Ferihegy-Umbau >>>
EIB vergibt weitere 350 Mio EUR Kredit >>> Zinssenkung, Forint- und BUX-Hoch >>> Penny expandiert auf 250 Filialen >>> 13 Millionen für Ungarns Salami-Herz >>>
Landnahme mit Panne
Für Daimler beginnt der Bau des neuen Werks in Ungarn mit einem Rechtsstreit
Das ist wieder typisch Osten, wird sich so mancher der in Ungarn anwesenden Manager aus der schwäbischen
Konzernzentrale im Nachhinein gedacht haben. Der Mörtel auf dem am 16. Okotber in feierlicher Zeremonie eingesetzten Grundstein zum neuen PkW-Werk der Daimler AG in Kecskemét ist
noch nicht trocken, da fängt der Ärger auch schon an. Eine Gruppe von sieben ehemaligen Landbesitzern fordert vom neuen Eigentümer ihren Besitz zurück und zieht vor Gericht. Für den Autobauer
könnte das Geld und Zeit kosten. Willkommen in Ungarn...
ZUM BEITRAG
Vision oder Wahnsinn?
Ungarische TriGranit baut in Bratislava ein "Metropolis"
TriGranit kündigt genau unter diesem vielleicht etwas entlarvenden Namen ein gigantisches Projekt
in Bratislava an. Im Süden der slowakischen Hauptstadt, in Jarovciach, wird TriGranit die Planung, Entwicklung, bauliche Realisierung und Vermarktung eines 1,5 Milliarden
Mega-Projektes auf 30 ha übernehmen. Das Grundstück wird quasi das Autobahnkreuz ausfüllen, dass Bratislava mit Prag, Wien und Budapest verbindet.
ZUM BEITRAG
Banken ziehen Geld aus dem Osten ab >>> Neues Harman-Werk in Ungarn >>>
Staat konkurriert mit Banken um Kommunen >>>
Roto Frank baut Logistic-Hub in Ungarn >>>
ITD bringt 6.000 Jobs nach Ungarn >>> Bau von 16 regionalen Mikrokliniken >>> Banken wieder auf Konfrontationskurs >>> Personalien: Henkel CEE, TriGranit, Egis >>> Neuwagenmarkt auf 1/4 geschrumpft >>> Rückgang bei Nächtigungen hält an >>>
E.ON ist für den Winter gerüstet >>>
Rallye oder Irrfahrt
Die Börsen in Osteuropa hatten ein traumhaftes 3. Quartal. Ein Anlass zur Sorge.
Nicht wenige werden wohl den "richtigen" Einstieg in die Hausse verpasst haben, die vor
allem die Ostbörsen im letzten halben Jahr hingelegt haben und fragen sich nun, ob der Einstieg jetzt noch lohnt. Befragen wir die CEE-Experten der Erste Group in Wien, ob der Aufwärtstrend
so weitergeht, gar eine neue Blase entsteht, bekommen wir ein fachlich untermauertes Sowohl-als-Auch. Fachlich untermauert sind hingegen die Vorgänge an den Ostbörsen längst nicht mehr.
ZUM BEITRAG
Die Blase drückt
Die ungarische Nationalbank will Banken wegen Fremdwährungskrediten an die Leine nehmen
Der Nationalbankchef fordert ein rigides Vorgehen gegen nach wie vor ausufernde Fremdwährungskredite in Ungarn.
Gouverneur András Simor hat Angst vor einer neuerlichen riskanten Blase im privaten Kreditmarkt, welche die finanzielle Stabilität des Landes wieder und
weiter schwächen könnte. Er fordert klare Quoten und Ratenobergrenzen. Damit stellt er sich nicht nur gegen und über den Ethikcode der Banken, sondern greift auch
die Kollegen der Finanzaufsicht PSZÁF an.
ZUM BEITRAG
Rettung vor dem Filmriss
Eine Medienfirma aus Berlin kauft den Verleiher Budapest Film in höchster Not und modelt ihn zum “Content-Provider” um
Die A Company aus
Berlin erwirbt 51% an Budapest Film. Damit wird die deutsche Medien-Holding Mehrheitseigner am wichtigsten Filmverleiher Ungarns, dessen Überleben damit gesichert sei, wie das
Unternehmen verkündet. Man nutzt die Gunst der Stunde, der Markt strauchelt, die Konkurrenten fallen. 25 Produktionen pro Jahr sollen durch die krisengeschüttelte
Budapest Film weiter in die Kinos kommen. Video-on-Demand wird ausgebaut und zwar in ganz Osteuropa.
ZUM BEITRAG
Quarkriegel statt Goldbarren
Ein ungarischer Bankchef rüstet auf Lebensmittel um
Milch, Butter, Salami und
Wein hat er schon in seinem Portfolio. Nun will sich OTP-Chef Sándor Csányi die ungarische Weltmarke Túró Rudi schnappen. Muss man sich wieder Sorgen machen, wenn
ein Banker die Aktien seines eigenen Institutes verkauft, um sich Schritt um Schritt in die Lebensmittelindustrie einzukaufen oder ist alles nur Vorsorge und
die Ungarn können sich bei der nächsten Krise ihre Lebensmittel gleich am Bankschalter abholen?
ZUM BEITRAG
Heikles Großprojekt
9000 neue Busse: Ist eine Runderneuerung für bis zu drei Milliarden Euro machbar?
Die ungarische Regierung hat angekündigt, die veraltete Busflotte des Landes in einem
Zehnjahresprogramm runderneuern zu wollen. Dabei handelt es sich um rund 9.000 Fahrzeuge, vornehmlich der regionalen Buslinien des Staatsunternehmens Volán Bus sowie der
BKV und anderer städtischer Busverkehre. Das Auftragsvolumen von bis zu 300 Mio EUR pro Jahr weckt natürlich Begehrlichkeiten, auch des Protektionismus und könnte gleich eine erster
Belastungstest für die angekündigte neue Wirtschaftsmoral der Konservativen werden.
ZUM BEITRAG
Kreditkartenkartell abgestraft >>> 40 Mio EUR für neues Flugkontrollzentrum >>>
Gaspreise fallen im Oktober um 10% >>> 55 Mio EUR für modernes Zementwerk >>> Weltbank genehmigt 1 Mrd. EUR Kredit >>> 50 Mrd. HUF EU-Geld für Raaberbahn >>> Erotikmesse am 26./27.9. in Bp. >>>
Grüne Fahnen und Hungerstreik
Eskalation im ungarischen Gesundheitswesen
Grüne Flaggen wehen
seit heute auf vielen ungarischen Krankenhäusern. So wollen die Hospitäler des Landes vorerst gegen die Weigerung der Regierung protestieren, aus ihrer Sicht notwendigen
Nachbesserungen im Budget zu genehmigen. Einige Krankenhäuser haben schon mit Hungerstreiks gedroht, sollte sich die Lage nicht bessern. Das Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps,
meint nicht nur die Opposition.
ZUM BEITRAG
Ungarns Einzelhandel bricht ein
Spät aber deutlich bekommt nun auch der Einzelhandel in Ungarn die Auswirkungen der Rezession zu spüren.
Die Julizahlen des Statistischen Zentralamtes in Budapest (-6,6%) werden von der ungarischen Fachpresse als "Einbruch", sogar als "Kollaps" bezeichnet.
ZUM BEITRAG
APEH kämpft gegen Scheinfirmen >>> Profitiert Ungarn vom Opel-Deal? >>>
Borsodi geht weg wie sauer Bier >>> Wienerberger schließt halb Ungarn >>>
AXA ruft zum Boykott des Ethikcodes auf >>> Staatsverschuldung auf 75% des BIP >>> Inflation verlangsamt sich trotz MwSt. >>> Zwei Interessenten für Stahlwerk Miskolc >>> Invitel will Mobilfunkanbieter werden >>> Käufer für insolvente Eybl Hungaria >>>
MOL bekommt Druck in Bosnien >>> Rentenberatung für Deutsche in Ungarn >>>
Gastkommentar
Füchse geloben Besserung
Im südungarischen
Bugacpusztaháza haben Vertreter der Füchse des benachbarten Nationalparks Kiskúnság im September einen freiwilligen Verhaltenskodex unterzeichnet. Danach werden die Füchse
bei ihren Exkursionen auf die Gehöfte der Umgebung in Zukunft auf unsittliche Praktiken verzichten, und ihre Ernährungspolitik auf transparente Weise dokumentieren.
ZUM BEITRAG
Kaum Spielraum
Der Staatshaushalt 2010 gewährleistet Ungarn eine Art Notbetrieb
Das ungarische Regierungskabinett ist sich über die Grundzüge des Staatshaushaltes 2010 einig. Das verkündete
Ministerpräsident Gordon Bajnai am Donnerstag in Budapest. Morgen, Freitag, wird das Budget zur ersten Lesung dem Parlament vorgelegt. Gespart wird fast
überall, Spielräume gibt es kaum. Ziel ist die Erhaltung von Arbeitsplätzen und die Aufrechterhaltung von Bildung, Gesundheit und Ordnung, eine Art Notbetrieb.
ZUM BEITRAG
Abrechnung statt Kalkulation
Der Fidesz verläuft sich im Irrgarten "nationalkonservativer Wirtschaftspolitik"
Da der Fidesz im Frühjahr 2010 die Macht im Lande übernehmen wird, sollte sich die
Partei eigentlich für den Staatshaushalt 2010 interessieren, der gerade ausgehandelt wird. Stattdessen übt sich Orbáns Partei in der erprobten Rolle der totalen Ablehnung. Der mögliche neue
Wirtschaftsminsiter zeichnet jedoch die Skizze eines undurchführbaren Gemischs aus Wirtschaftsliberalität und protektionistischen Anwandlungen, durchsetzt von etlichen Widersprüchen.
Sogar das Gruselwort Verstaatlichung kommt darin vor.
ZUM BEITRAG
400 Milliarden weniger in der Kasse
Ungarns Finanzminister zu Kreditbedarf und Haushaltsplanung
Die ungarische Regierung rechnet für 2010 mit Mindereinnahmen durch Steuerrückgänge von bis zu 400 Milliarden
Forint (1,48 Mrd. EUR). Dementsprechend plane man auch das Budget, dass im Herbst über die parlamentarische Bühne gebracht werden soll. Beim IWF wolle man vorerst
kein weiteres Geld abholen. Das erklärte der ungarische Finanzminister Péter Oszkó auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Budapest.
ZUM BEITRAG
Gehälter von Staatsmanagern öffentlich >>> Pannon mit rigidem Sparkurs >>>
Staatsgeld für Thermalbäder >>>
MOL raffiniert
MOL macht Gewinne durch "Finanzeffekte", das operative Geschäft schwächelt, die Kreditbelastung wächst
Im zweiten Quartal kann die MOL, Ungarns größter Öl-, Gas- und Tankstellenkonzern,
zwar einen Gewinnsprung von 56% zum Vorjahr verbuchen, beruhigen können die vorgelegten Zahlen aber die Aktionäre und den Vorstand kaum. Denn auf allen Ebenen
brach das operative Geschäft ein und die Verschuldung steigt, auch aufgrund von Zukäufen im Ausland. Langfristig aber, so sieht es die Geschäftsleitung, ist MOL auf einem guten Weg.
ZUM BEITRAG
Mehr als 400.000 Arbeitslose >>> IWF-Delegation zur Buchprüfung >>>
Staatsbetriebe sollen 100 Mrd. bringen >>> Metro 4 bekommt weniger EU-Geld >>> MOL einigt sich mit russischen Partnern >>> Konferenz zu Passivhaus in Budapest >>>
100. McDonalds in Ungarn eröffnet >>> Fracht- und Transportleistung -13% >>>
Chefin von Egis zurückgetreten >>>
BKV braucht Kredit zum Überleben >>> CIB-Bank: Risiko frisst Gewinne >>>
Neues Diabetes-Medikament aus Ungarn >>> Kroatien: Warnung an MOL-Manager >>> Slowakei: eine Überweisung für Alles >>>
Gute Zeichen, schlechte Zeichen
Die Wirtschaft in Ungarn bleibt wackeliges Terrain - aktuelle Daten im Überblick
Der Einzelhandel ächzt, die Realeinkommen sinken, im Herbst fürchtet man eine
weitere Entlassungswelle. Die weitere Senkung der Leitzinsen auf nun 8% ist sicher ein Signal finanzpolitischer Stabilität, dennoch korrigiert die Nationalbank ihre
Prognosen für BIP und CPI nach unten. Die Börse ist hingegen in einem Höhenrausch und koppelt sich weiter von der Realität der ungarischen Wirtschaft ab. Bis zum nächsten Crash?
ZUM BEITRAG
Euro als Segen und Umsatzbremse
Die Banken in der Slowakei machen Gewinne
Die slowakischen Banken
hatten weniger spektakuläre Kämpfe auszustehen als ihre ungarischen Kollegen. Das lag vor allem daran, dass die slowakische Finanzwirtschaft durch den Euro nicht in
Währungsturbulenzen geriet, der im Januar wie ein Segen über das Land kam. Die vollständig in der Hand ausländischer Häuser befindlichen Banken halbierten zwar ihre Gewinne - auch wegen
des Euro - und das Kredit-Ausfallrisiko steigt immernoch, - aber man scheint gerüstet.
ZUM BEITRAG
Abgewrackt, aber ohne Prämie
Die Lage der Metall- und Industriearbeiter in Ungarn ist dramatisch, die Gewerkschaft schwach
„Ich möchte auch mal in einem Land leben, wo in der Krise alle zusammenhalten und
sich nicht in feindlichen Lagern verschanzen und einander befehden“, wünschte sich der Gewerkschafter József Ágotai, dessen Unternehmen mittlerweile seine sechste Insolvenz erlebt. Am Ende
eines Praxisseminars bei der IG Metall, das ihm viele Informationen und ein selten erlebtes Gefühl von Solidarität in der Krise gebracht hat, sitzt der Frust um die
Zustände zu Hause umso tiefer...
ZUM BEITRAG
Insolvenzverfahren sprunghaft angestiegen
Die Zahl der Insolvenzverfahren gegen
Firmen in Ungarn erreichte bereits zur Mitte des Jahres 70% der Gesamtzahl für 2008. Von Januar bis Juni wurden, laut Creditreform, Insolvenzverfahren gegen 14.122 Unternehmen eingeleitet.
ZUM BEITRAG
Bajnai droht Banken mit Gesetzesmacht >>> Opel Agila Produktion in Ungarn läuft aus >>> Hat Permira BorsodChem ausgeschlachtet? >>> Dt. Kabelhersteller expandiert in Ungarn >>>
Arbeitsmarktdaten für 2. Quartal >>> Ukrainer bauen Stahlwerk in Ostungarn >>> Spanier vergrößern Windpark in Ungarn >>> Ecostat gibt Prognose für Arbeitsmarkt >>> Ungarn senkt Leitzinsen auf 8,5% >>>
Zeitbombe und Tunnelblick
KMU in Ungarn und Rumänien in kritischer Lage - Banken zunehmend restriktiv
Bankmanager gehören von Berufswegen nicht zu jenen Zeitgenossen, die gerne
Panik verbreiten. Wenn einer von ihnen von einer "tickenden Zeitbombe" hinsichtlich der Lage von Unternehmen in Rumänien spricht und ein anderer für
Ungarn "kein Licht am Ende des Tunnels" sieht, muss es also wirklich schlimm stehen. Zahlen und Stimmung werden immer noch schlechter, wie die
Ausfallquoten und eine Umfrage unter KMU zeigen. Der Unmut über die Banken wächst. Derweil stoßen sich Kredithaie an der Not der Menschen gesund.
ZUM BEITRAG
Steuertsunami
Grossrazzia des ungarischen Finanzamtes am Balaton
Die Hitze des letzten Wochenendes nutze das ungarische Finanzamt (APEH) für eine
Grosrazzia nach Steuersündern rund um den Balaton. Mitten im dicksten Urlaubsgeschäft jagte die Finanzbehörde fast 80 Steuerfahnder auf Kleinhändler, Pensionsbetreiber, Gastronomen und
Klubbesitzer. Der Erfolg der Aktion, mit dem lustigen internen Codenamen "Hitzewelle 2" war entsprechend.
ZUM BEITRAG
MOL-ZMB: Es gab kein Vorstandsmeeting >>> Einzelhandelsumsätze in Ungarn -4,2% >>>
Aufsichtsratsposten werden gestrichen >>>
SAS-Hotel bekommt Staatshilfe >>>
Finanzkrise - zweite Welle
EBRD-Präsident: Die Banken in Osteuropa sind längst nicht über den Berg - 716.000 Menschen in Ungarn liegen mit ihren Ratenzahlungen zurück
Der Präsident der EBRD warnte vor "weiteren bösen Überraschungen", die den
Kreditinstituten in Osteuropa in Bälde bevorstehen könnten. "Der spürbare Anstieg von kritischen Krediten und Firmenpleiten könnte das Bankensystem
weiter destabilisieren.", mahnte er eindringlich und nicht von ungefähr in Wien.
ZUM BEITRAG
Unabhängiger von Weltmarkt und Multis
In Ungarn entsteht ein modernes Werk für Holzpellets
Für die Investitionssumme von rund 860 Mio Forint, also rund 3 Mio EUR, ist ein Werk zur Herstellung von
Holzpellets in Tiszaújváros, unweit von Miskolc geplant. Rund die Hälfte der Summe kommt als Zuschuss aus einem Fonds der Europäischen Union. Firmenchef József Kovács lobt die
grünen Qualitäten des Produktes, betont aber auch den Preisvorteil gegenüber Erdgas, der in Ungarn derzeit 40% ausmache.
ZUM BEITRAG
Banken lehnen Ethik-Code ab >>> Minister streicht Boni für Zoll und APEH >>> Arbeitsmarkt macht “optimistisch” >>>
Wallis Group kaufte WestLB Ungarn >>> TriGranit baut Arena Centar in Zagreb >>>
Chef der Vermögensverwaltung "entfernt" >>> Industrieproduktion -22%, GKI steigt >>> Infrastrukturprojekt für 60Mio genehmigt >>>
Slowakei kauft Arbeitsplätze
Armer Staat hilft reichen Konzernen
Die Slowakei unterstützt ausländische Investoren, auch Großkonzerne, mit großzügigen
Staatshilfen, selbst wenn sie aus extrem anfälligen Branchen kommen. Hauptsache Jobs. Gleichzeitig kämpft das Land mit einem großen Budgedefizit und wachsender Armut.
ZUM BEITRAG
Gestatten, Bond. Eurobond.
Ungarn will früher zurück ins "System"
Ein Vierteljahr früher als ursprünglich geplant, will Ungarn versuchen auf den
internationalen Finanzierungsmarkt für Staatsanleihen zurückzukehren. Ungarn geht damit kein geringes Wagnis ein. Genügt der "Turnaround" der Staatsfinanzen und des Steuersystems
schon, um wieder ein "normaler Schuldner” zu werden oder ist die Lage nicht doch noch zu fragil? Die erste Anleihenbegebung Ende des Monats wird solche Fragen beantworten.
ZUM BEITRAG
Rüsten für 2013
Ungarische Post baut neues Logistikzentrum in Gödöllő
Die Ungarische Post wird in Gödöllő, einem Vorort von Budapest, ein neues
Logistikcenter errichten. Noch in diesem Herbst soll der Bauträger im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ermittelt werden. Der Wert des Projektes wird auf
ca. 6 Mrd. HUF (rund 22 Mio EUR) geschätzt.
ZUM BEITRAG
AKTIENMÄRKTE
Warten auf reinen Wein
Aktien in Osteuropa: Zeit der Panik vorbei?
Von Warschau über Budapest bis Istanbul gibt es natürlich gesunde Unternehmen, aber leider kaum gesunde
Märkte. Konkrete Prognosen sind daher unseriös. Analysten versuchen sich dennoch darin. Unser Fazit: lieber Staatsanleihen zeichnen und Tee trinken, denn bis reiner
Wein eingeschenkt wird, kann es noch lange dauern.
ZUM BEITRAG
IMMOBILIEN
Bratislava teurer als Wien
7% Rendite auf Luxuswohnraum in Budapest
Luxuswohnraum in Bratislava ist derzeit rund 30 Prozent teurer als in anderen
Ländern Mittelosteuropas und sogar um 22 Prozent teurer als in Wien. Aber die Vermietung lohnt sich nicht. Nach der Rendite führt Budapest, wo man bescheidene aber solide 7% durch
Vermietung erlöst. Noch!
ZUM BEITRAG
STAATSHAUSHALT & FINANZPOLITIK
Betteln auf höchstem Niveau
Die EU leitet ein formales Defizitverfahren ein und der Finanzminister geht auf Werbetour für Staatsanleihen
Um ungarische Staatsanleihen (auf Devisenbasis) unter die Leute zu bringen,
will Ungarns Finanzminister ab Juli durch die Finanzmetropolen der Welt tingeln. Die EU und auch der IWF hatten nämlich schon einmal klargestellt: Ungarn könne sich
weiteres Geld durchaus auf dem internationalen Finanzmarkt beschaffen. Ein Defizitverfahren wurde formal eingeleitet.
ZUM BEITRAG
ERNEUERBARE ENERGIEN
Heiße Luft, statt steifer Brise
Ungarn nutzt sein Potential aus Windkraft fast nicht
Dass in Budapest viel heiße Luft produziert wird, ist nichts Neues. Auch, dass man aus
dem Wind, der durch Ungarns Weiten pfeift, saubere und zudem preisgünstige Energie machen kann, ist bekannt, wird aber noch viel zu wenig genutzt. 13% der
Energie soll bis 2020 aus sauberen Quellen kommen, sogar über 20% könnten es sein, wenn Politik und Netzbetreiber mitspielen.
ZUM BEITRAG
SUPERMÄRKTE
Einfallslos durch die Krise?
Ungarns Supermärkte im Test - Teil 4 - mit Leserumfrage
Dafür, dass Krise ist, lassen sich Ungarns Super- und Hypermärkte erstaunlich wenig
einfallen. Ein kleiner Rundgang durch die Mühen der Ebene: Halbwegs gepflegte Langeweile bei Lidl - Luftgetrocknetes im CBA - Matsch im Match - Der Kochclown im
Zirkus METRO und warum die Riesen bald verschwinden werden. - Wo kaufen Sie am liebsten ein?
ZUM BEITRAG
IMMOBILIEN
Wohnungsmarkt halbiert
Krise, Banken und Staat vermiesen den Markt
In Budapest werden so gut wie keine neuen Wohnungen mehr verkauft, der Markt
"neigt zum Kollabieren", schreibt ein Wirtschaftsmagazin. Noch vor kurzem schossen die Wohnparks wie Pilzkolonien aus dem Boden Budapests und den
Randlagen. Heute ziehen die Entwickler ab, der Leerstand ist riesig. Die Preise sinken aber nur langsam.
ZUM BEITRAG
UNTERNEHMEN
Bier sucht Deckel
Borsodi und etliche Brauereien in Osteuropa stehen zum Verkauf
Der weltgrößte Braukonzern, Anheuser-Busch InBev hat sich überlegt, dass er sich mehr um den amerikanischen
Markt kümmern muss. Daher verkauft er fast alle seine Brauereien in Osteuropa, auch Borsodi in Ungarn. Toller Plan: erst kauften die Multis sämtliche
Traditionsmarken auf, nun lassen sie sie im Regen stehen oder gar in die Hände von Finanzinvestoren. Auch Heineken schließt zwei Werke in Tschechien.
ZUM BEITRAG
ENERGIEWIRTSCHAFT
E.ON lässt sich entschädigen
Ein fragwürdiges staatsmonopolistisches Konstrukt garantiert in Ungarn die Gewinne der Energiekonzerne - auf Kosten der Kunden und Bürger
E.ON, der größte
Energiekonzern in Ungarn, erhob, rechtlich einfwandfrei, gesellschaftlich fragwürdig, Regressansprüche für entgangene Gewinne während des Lieferstopps aus der Ukraine im
Januar. Um die geschätzten 100 Milliarden HUF (ca. 390 Mio EUR) nicht vollständig mit Barmitteln stämmen zu müssen, will Ungarn den deutschen Großkonzern auch
am staatlichen Systembetreiber Mavir und am neuen Block des Atomkraftwerks in Paks beteiligen.
ZUM BEITRAG
TOURISMUS
„Felsenputzer” gesucht
Die Schweiz stellte sich und ihre fast unbegrenzten Möglichkeiten in Budapest vor
Die Mitarbeiter von Schweizer Tourismus Wien/Budapest präsentierten ihr Land
Anfang dieser Woche auf dem Spoon-Schiff mit einer ganz witzigen Video-Idee für die ungarische Presse: Die Schweiz sucht Mitmacher beim Felsenputzen, damit die schön sauber bleiben…
ZUM BEITRAG
FORSCHUNG
Ein Neutron Hoffnung
Das europäische Milliardenprojekt ESS geht nach Lund in Schweden. Doch Ungarn will das noch nicht wahr haben.
Schweden feiert, Ungarn schmollt und gibt die Hoffnung nicht auf, Debrecen doch noch als Standort für das
Großforschungsprojekt der EU, das Neutronenforschungszentrum ESS durchzusetzen. Dabei steht Lund in Südschweden praktisch fest. Der zuständige ungarische
Regierungskommissar Géza Egyed beweist in diesem Zusammenhang stoische Realitätsverweigerung.
ZUM BEITRAG
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