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POLITIK & GESELLSCHAFT - Übersicht & News

Steigender Druck

Orbán bei Barroso: EU verschärft Ton und Gangart gegen Ungarn

Premier Orbán traf sich am Dienstag in Brüssel mit Barroso, Schulz und van Rompuy. Die EU hielt die Gespräche absichtlich formell und forciert nun erstmals auch über den Rat Vertragsverletzungs- und Defizitverfahren, um den Druck auf Orbán aufrecht zu erhalten. Die ungarische Seite versucht sich weiter in ihrer Schaukelpolitik, doch allmählich wird es eng und bald kann es teuer werden. / Leitzins unverändert.

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Neue Ängste, alte Lügen

Der Fall Ungarn als Warnung
und Chance für Europa

Am Beispiel Ungarns kann, ja muss Europa heute studieren, was geschieht, wenn Populisten vom Schlage Orbáns sich unserer finanziellen und sozialen Krisen annehmen, weil die Demokraten die sich stellenden Systemfragen nicht beantworten können - oder wollen. Den Menschen in Ungarn, die - wie hier zu sehen - ganz anderes bewegt als Mediengesetz und neuer Nationalismus, hat man ein ums andere Mal Freiheit und Wohlstand versprochen und sie jedesmal bitter enttäuscht. Wie weiter?

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Krieg der Worte II

Ungarns Regierung am Pranger der EU -
Orbán in Straßburg

Der Auftritt von Premier Orbán und der anschließende Schlagabtausch mit den Parlamentariern zur Lage der Demokratie in Ungarn brachten wenig Neues, ließen aber hinsichtlich der Heftigkeit keine Wünsche offen. Orbán behauptete, alle Streitfragen mit der Kommission schnell lösen zu können, auf eine Rechtsstaats- und Demokratiedebatte mochte er sich gar nicht erst einlassen. Das Parlament zelbrierte wortreich und politisch abwechselnd seine Macht- oder Willenlosigkeit...

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Die Liste wird länger

Die EU untersucht mehr neue Gesetze
aus Ungarn

Weil man gegen den umfassenden und allgemeinen Rechtsstaatsabbau und die antidemokratische Politik der Orbán-Regierung kaum ebenso allgemein wirksame Instrumente hat, checken Brüssels Beamte unter Hochdruck die vielen neuen ungarischen Gesetze auf Regelverstöße. Nun wird auch das Arbeitsrecht und die Steuergesetzgebung neu aufgerollt. Jede finanzielle Sanktionierung Budapests hat aber einen Pferdefuß...

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Gunst und Gnade

Der Präsident und seine "Plagiatsaffäre"

Als gestern ungarische Medien den Nachweis erbrachten, Staatspräsident Pal Schmitt hat seine 1992 eingereichte Doktorarbeit in großen Teilen abgeschrieben, wunderte sich das Volk gar wenig und es machte alsbald der Spruch die Runde: "Schon gehört, Schmitt soll nicht nur seine Doktorarbeit sondern auch sein Amt plagiiert haben...". Ungarn hat nun auch noch einen Guttenberg und Wullf in einer Person, dem Land bleibt wirklich nichts erpart...

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Wirbelbruch

Ex-Premier übt scharfe Kritik an Orbán-Regierung

In einer Publikation seines Think Tanks „Heimat und Fortschritt“ greift Orbán-Vorgänger Bajnai die Regierung scharf an und sieht den "Staatsbankrott unausweichlich", wenn es zu keiner Einigung mit dem IWF kommt. Außerdem habe Orbán der Demokratie in Ungarn "Wirbel für Wirbel das Rückgrat gebrochen." Ob er sich selbst als Herausforderer für Orbán bei Wahlen in Stellung bringen will, ließ er offen.

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Rückenschmerzen

Ex-Präsident László Sólyom warnt vor legislativer Dysfunktion

Sólyom, ehedem auch Präsident des Verfassungsgerichtes und einer der Väter der nun als "postkommunistisch" beerdigten Nachwendeverfassung, findet sich, obwohl selbst konservativ, fast als Dissident im “neuen Ungarn” wieder. In einem Interview äußerte er sich für seine Verhältnisse sehr kritisch über die allgemeine Gesetzgebungspraxis der Regierung, die Reform der Judikatur und die Beschneidung der Rechte der parlamentarischen Opposition.

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Es lebe die Republik!

Zehntausende demonstrierten gegen die neue Verfassung in Ungarn

Mehrere zehntausend Menschen demonstrierten am Montagabend in Budapest gegen die Orbán-Regierung und die neue Verfassung, die zu gleicher Zeit mit einem offiziellen Staatsakt in der Oper gefeiert wurde und von den Demonstranten als “Ende der Republik” und nur “einer Partei dienlich” abgelehnt wird. Die Polizei war mit einem Großaufgebot zugegen, einige Neonazis versuchten die Menge zu provozieren. Der Live-Bericht unserer Reporter vor Ort in der Nachlese:

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Das Volk als letzte Hoffnung

Wie die Partei LMP die Einparteinherrschaft in Ungarn überwinden will

Die neujahrliche Plakataktion der parlamentarischen Oppositionspartei LMP wird für einige Aktivisten ein juristisches Nachspiel haben. Doch die grün-liberale Partei plant bereits weitere spektakuläre Aktionen, um in Ungarn einen "neuen Widerstand" gegen die autokratische Regierung Orbán zu befördern. Notfalls wolle man "gegen die Verfassung" handeln und die Fidesz-Allmacht soll mit einem Referendum gestoppt werden.

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"Von der Demokratie in die Diktatur"

Ungarn braucht Hilfe: Offener Brief von Oppositionellen

Das verzweifelte Ungarn müsse eine Warnung für Europa sein. Eine Gruppe von Dissidenten der einstigen Diktatur in Ungarn wandten sich in einem offenen Neujahrsbrief an ihre Landsleute und die europäische Öffentlichkeit, um vor den Entwicklungen in Ungarn zu warnen. Dabei listeten sie die Sünden der Orbán-Regierung feinsäuberlich (aber längst nicht vollständig) auf und zeihen den Premier, die Errungenschaften der Wende von 1989/90 verraten zu haben.

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Vorboten des Scheiterns

Die EU verliert allmählich die Geduld
mit Ungarn

Der Schlagabtausch zwischen Ungarn und der EU ging auch über die Feiertage weiter, der Ton wurde verschärft, die Atmosphäre ist eisiger als das Wetter. Wo früher direkt gesprochen wurde, werden heute nur noch Depeschen ausgetauscht. Derweil sackt der Forint, steigen die Staatsschulden, verteuern sich Staatsanleihen. Auch Brüssel zweifelt allmählich am Realitätssinn der Regierung in Budapest. Beide Seiten spielen bereits Notszenarien durch, die Bürger auch.

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Überall ein bisschen Ungarn

Versuchslabor "Ungarn 2012", Europa und die Medien - KOMMENTAR

Die seit eineinhalb Jahren andauernden Fehlentwicklungen in Ungarn werden mittlerweile auch über das Mediengesetz hinaus im Ausland zur Kenntnis genommen. Allerdings wieder zu spät und unvollständig. Was in Ungarn geschieht, geschieht überall ein bisschen: Politik gegen die Menschen, Allmachtsstreben und das Primat der Wirtschaft über das Ethos beherrschen nicht nur Ungarn, sondern immer mehr ganz Europa...

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Wachschutz gegen Demonstranten

Eskalation vor der Fernsehzentrale

Die Proteste gegen Manipulationen beim staatlichen ungarischen Fernsehen eskalierten am Donnerstag. Die Medienbehörde hat private Sicherheitsdienste zum Einsatz gebracht, um die Hungerstreikenden und ihre Unterstützer vom Gelände der Fernsehzentrale abzudrängen. Dabei gingen die Sicherheitsleute offenbar auch auf öffentlichem Grund gegen die Demonstranten vor.

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Kein Weihnachtsfrieden

Demonstrationen, Parlamentarier in Ketten, Regierungschef im Radio

Bevor Ungarn sich uns uns vielleicht doch eine Weihnachtspause gönnt, herrschte am Freitag nochmal Aufregung in Budapest. Abgeordnete und ein Ex-Premier wurden verhaftet, nachdem sie das Parlament blockierten, tausende Menschen demonstrierten gegen das "Ende der Demokratie" und forderten die Ablösung von Premier Orbán. Dieser ist unbeirrt und kümmert sich nicht um die Proteste. Er lehnte im Radio von der EU geforderte Gesetzeskorrekturen strikt ab und wiederholte, dass er "kein Geld vom IWF" brauche.

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Frust auf dem Vormarsch

Zwei Drittel der Ungarn wollen nicht mehr wählen

Die akutellen Umfragen der Meinungsforscher bestätigen den Trend, dass die ungarische Regierungspartei Fidesz-KDNP weiter an Wählergunst verliert, ohne dass eine der demokratischen Oppositionsparteien davon profitieren könnten. Dagegen wächst die Zahl der Politikverdrossenen, einzig die neofaschistische Jobbik ist weiter im Aufwind. Orbán ist erstmals nicht mehr der "Beliebteste".

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Ungarn blockierte
Eurorettung durch Veto

Riskiert Ungarn bewußt die Spaltung der Eurozone, um (vermeintliche) nationale Interessen durchzusetzen? Jedenfalls war Ungarn, neben Großbritannien das einzige Land, das beim Brüsseler Sondergipfel eine Einigung verhinderte, mit vorhersehbaren Konsequenzen. - Mittlerweile nahmen die Kollegen Mr. Nem in die Mangel...

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Kedves Wolfgang!

Ein Hauch Kritik: Schäuble sprach in Ungarn über Euro-Krise und nationalen Egoismus

Es ist gar nicht so einfach, Werbung für eine Fiskalunion ausgerechnet in einem Land zu machen, das gerade alle Geister für seinen Sonderweg beschwört. Der deutsche Finanzminister versuchte es trotzdem und nutzte den Nimbus der ihm in Budapest verliehenen Ehrendoktorwürde, um den Ungarn den tieferen Sinn von Europa und Gemeinschaft zu erläutern. Seine Gastgeber demonstrierten, dass solche Mühen wohl vergebens sind.

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Zündelnder Nero

Nach der Herabstufung: Regierung in Ungarn legt nach - MIT KOMMENTAR

Nachdem sich im offiziellen Ungarn die erste, zum Teil schlecht gespielte Empörung über die Herabstufung der Kreditwürdigkeit gelegt hat, werden auch Stimmen laut, die versuchen, die Optionen des Landes zu wägen. Doch da bleibt nicht viel Interpretationsspielraum, denn Orbán legte gleich noch einen drauf: die Nationalbank wird gleichgeschaltet und steuerfreie Arbeitgeberkredite sollen die Banken ärgern und aus Angestellten Leibeigene machen...

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Big Brother ante portas

Regierung gründet neuen Geheimdienst

Die ungarische Regierung plant die Etablierung eines neuen Geheimdienstes, mit umfassenden Zugriffsrechten auf “sämtliche verfügbaren Datenbanken” des Landes. Kritiker fürchten Datenmissbrauch auch für politische Zwecke, eine Art Fidesz-Stasi. Die Regierung wiegelt natürlich ab: es geht nur um bessere Koordination. Doch etliche Fragen sind offen.

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Lichtgestalten

Ungarn intern oder: His Master´s Voice

Tag für Tag melden wir tröge Wirtschaftsdaten und politisch Deprimierendes aus Ungarn. Das muss nicht sein. Mit ein bisschen gutem Willen und Freude an der Arbeit lässt sich der politische Alltag viel optimistischer meistern. Ja sogar Fakten kann man meistern, wenn man dazu die richtigen Leute hat. Ungarn hat. Ein launiger Blick hinter die Kulissen des politischen Budapests am Beispiel zweier Lichtgestalten.

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Kein Essen, kein Licht

Polizei statt Demokratie:
In Esztergom wächst die Wut

Machtspielchen der Fidesz-Fraktion führten in Esztergom dazu, dass Straßenbeleuchtung und Schulessen eingestellt werden mussten. Polizeiverstärkungen rückten ein, um die Stadtverordneten vor wütenden Bürgern zu schützen. Die protestieren nicht nur gegen die absurde Arroganz der Lokalpolitiker, sondern auch gegen die ad hoch-Übertragung städtischer Einrichtungen an den Zentralstaat.

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Absolutistischer Feinschliff

Aus der politischen Woche in Ungarn

Nachdem Personalien und Organe weitgehend gleichgeschaltet wurden, macht sich die Orbán-Regierung nun an absolutistische Feinarbeiten. Dazu gehört u.a. die Quasi-Abschaffung von Referenden durch das Errichten unerreichbarer Quori und die Streichung von Geldern für die Zivilgesellschaft. Auch der Aberwitz um das Budget 2012 geht weiter. Es ist längst Makkulatur, Gesetz wird es trotzdem. Außerdem vergibt der Lehnsherr großzügig Latifundien an viehzüchtende Untertanen.

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Licht im Nebel

Perspektiven für einen Machtwechsel in Ungarn

Nach der Spaltung der Sozialistischen Partei (MSZP), eröffnen sich neue, wenn auch vage Perspektiven für die kommende politische Landschaft in Ungarn. Regierungsnahe Blätter machen sich Sorgen, dass die Abspaltung der Partei der Demokratischen Koalition (DKP) mit Ex-Premier und Erzfeind Ferenc Gyurcsány an der Spitze einem Masterplan folgt, an dessen Ende Ex-Premier Gordon Bajnai als einender Herausforderer für ein ”Olivenbündnis” stehen könnte. Doch ganz so einfach ist es nicht.

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Für die Republik

Der Widerstand gegen die Regierung wächst

Zehntausende versammelten sich am Nationalfeiertag auf der Straße der Pressefreiheit unter dem Schlachtruf:. „Nem tetszik a rendszer!“ (Das System gefällt mir nicht) Der Protest richtete sich gegen die antidemokratische Politik der Orbán-Regierung wie gegen den Niedergang der politischen Kultur insgesamt. Von selbigem legten die Machthaber mit einer Mischung aus Arroganz, Zensur und Fracksausen ein eindrückliches Zeugnis ab. Am Mittwoch wurde eine neue Partei ausgerufen und mit ihr viele neue Fragen.

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Gegen "Nazitheater"
Über tausend für das "Új Színház" und gegen die Ernennung von Neonazis zu Theaterdirektoren - Dirigent Dohmányi boykottiert Konzerte in Ungarn aus politischen Gründen, Oper will ihn verklagen ZUM BEITRAG

 

Mächtig Ärger

Ungarn droht Serbien mit Veto gegen EU-Beitritt

Außenminister János Martonyi hat Serbien mit "ernsthaftem Ärger" gedroht, wenn die Regierung in Belgrad das "moralisch, rechtlich und politisch unakzeptable" Restitutionsgesetz, welches die "ungarische Minderheit diskriminiert", nicht schnell ändert. Tatsächlich enthält es einen Passus übelster Sippenhaftung, doch auch dem sonst umgänglichen Chefdiplomaten gingen die Pferde durch, was der Sache gar nicht hilft.

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Super-János

Mögliche Umbesetzungen bei Regierung in Ungarn - Fidesz-Fraktionschef bald Superminister?

Die Spekulationen um die Ablöse einzelner Minister der Orbán-Regierung, wegen fachlicher Uneignung oder als PR-Maßnahme, schießen wieder einmal ins Kraut. Fidesz-Fraktionschef und Kraftmeier Lázár wird als Superminister gehandelt, ein Ex-OTP-Vorstand könnte Nationalwirtschaftsminister Matolcsy ablösen, der gezielt als BAuernopfer aufgebaut wurde. Nur der schon immer als bald abgängig gesehene Außenminister wird noch alle überleben.

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"Es reicht!"

In Ungarn wurde eine neue "Solidarnosc" ausgerufen

Bei bestem Demowetter versammelten sich am Samstagnachmittag vor dem Parlament in Budapest “nur” rund 10.000-15.000 Menschen, um gegen die Politik der Orbán-Regierung, gegen Entrechtung, Demokratieabbau und für eine "verlässliche Zukunft" zu demonstrieren. Dem Bündnis aus über hundert Organisationen bleibt die gewünschte Mobilisierung noch versagt, doch die Signale, die vom Kossuth Platz ausgehen, sind stark. Das zeigten auch die nervösen Diffamierungen aus dem Regierungslager.

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Studenten kündigen Protestaktionen an >>>
Nationaler Gedenktag für Märtyrer von 1848/49 >>>
Gericht verlangt Öffnung von China-Verträgen
>>>
Gedenken an Giftschlammkatastrophe >>>
13 Mio. EUR Steuergelder für Parteien >>>
Budaházy nach 2 J. U-Haft in Hausarrest >>>

 

Integrationsshow

Ein "Expertenrat" soll die ungarische Romapolitik legitimieren

Im Parlament konstituierte sich am Montag der "Roma Koordinationsrat", der sich als Expertengremium für die Implementierung und Begleitung neuer Gesetzesvorhaben die Situation der ungarischen Roma betreffend, versteht. Kritiker sehen in dem Rat ein PR-Konstrukt der Regierung, das den neuen, zum Teil sehr streitbaren Maßnahmen zur "Integration" der Roma gesellschaftliche und internationale Legitimation verschaffen soll.

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Die Lüge vom Volkstribun

Unsoziale Umverteilung und Klientelpolitik in Ungarn - Kreditablösegesetz beschlossen / Analyse & Kommentar - UDPATE

Orbáns "Attacke auf die Banken" brachte ihm auch bei etlichen "Systemkritikern" im Westen viel Jubel. "Endlich einer, der sich ums Volk kümmert", freute sich der wohlgenährte, tabloidbelesene Hausmeister. Doch die Zahlen und Fakten zeigen: Irrtum. Das "untere Drittel", das in Ungarn eher die untere Hälfte genannt werden müsste, trägt die Lasten der Krise, in Ungarn noch mehr als anderswo. Die Politik der Orbán-Regierung könnte unsozialer kaum sein, auch wenn sie das Gegenteil behauptet. Es geht nur um Macht, möglichst absolute Macht.

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Fehlende Aktionseinheit

Ungarns Gewerkschaften verfehlen auf getrennten Wegen das gemeinsame Ziel - ein Hintergrundbericht

Während die Gewerkschaftsdemo am Montag nicht einmal eine vollständige Menschenkette ums Parlament hinbekam, ruft eine neue Aktionsgemeinschaft von über 70 Gruppen ab dem 29. September zum "D-Day" auf und will das halbe Land mit Protesten überziehen. Derweil selektiert die Regierung sich ihre Gesprächspartner, die fallen prompt auf diesen Trick herein und pflegen alte Animositäten. Den Arbeitnehmern wird so niemand helfen.

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Aufklärung unerwünscht

Goliath gegen Dávid im UD-Spionagefall

Die Persönlichkeitrechte eines politisch "interessierten" Oligarchen und dunkler Hintermänner sind wichtiger als der öffentliche Aufklärungsversuch einer Staatsaffäre. Bei den politischen Gegnern ist man hinsichtlich dieser Rechte nicht so zimperlich. Hat man womöglich etwas zu verbergen? Diesen Schluss könnte man beim Urteil gegen Ex-MDF Chefin und Bespitzelungsopfer Ibolya Dávid ziehen. Diese wird nun auch noch von ihrer eigenen ehemaligen Partei vor Gericht gezogen.

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Aufstand der Frustrierten

Ungarn steuert in einen "Heißen Herbst"

Die Geduld der Gewerkschaften mit der Regierung steht offenbar vor dem Ende. Während zunächst nur ein gewerkschaftlicher Aktionstag für den 12. September in Budapest geplant war, verkündeten Gewerkschaftsführer und Bürgergruppen am Donnerstag eine "ganze Serie von Streiks, Blockaden und anderen Protesten" ab dem 29. September, die "D-Day" genannt wird. Ungarn kann sich auf einen heißen Herbst einstellen.

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Orbáns Lügenrede

WikiLeaks "enthüllt" die Verkommenheit der Politik in Ungarn

Die neue Serie von Telegrammen US-amerikanischer Diplomaten, die über WikiLeaks an die Öffentlichkeit gelangten, bringen den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán in eine peinliche Situation und rücken ihn näher an seinen Vorgänger als ihm lieb sein dürfte. Alles nur Lug, Trug und Größenwahn in der ungarischen Politik? Für diese Fesstellung hätte es WikiLeaks nicht mehr gebraucht. Auch ein neuer interner Spitzelskandal bewegt bzw. amüsiert die Öffentlichkeit.

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Verbissen

Ex-Regierungschefs von Ungarn wieder vor dem Staatsanwalt

Die ehemaligen ungarischen Regierungschefs, Ferenc Gyurcsány und Gordon Bajnai, wurden in dieser Woche ein weiteres Mal von der Staatsanwaltschaft in der Sache der Grundstücke für das einst geplante King´s Casino am Velence See angehört. Sie sprechen von einer “Farce”, die Regierenden haben sich in den Fall jedoch hoffnungslos verbissen.

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Die vorgetäuschte Revolution

Böses Erwachen: Orbáns Traum von Ungarn - von der Realität überholt

Die offiziellen Jubelchöre zum Nationalfeiertag klingen noch hohler als sonst. Ungarn hat eigentlich nichts zu feiern, es ist erschöpft. Immer deutlicher wird, dass dem politischen Haudrauf Orbán die Zügel in der Wirtschaftspolitik entglitten sind, auch durch Selbstüberschätzung und Fehlentscheidungen. Die meisten Ungarn haben heute weniger Geld als vor einem Jahr, der Arbeitsmarkt stagniert und die mittelständische Wirtschaft, die es eigentlich reißen soll, bekommt durch den Staat neue Konkurrenz. Als Dank für diese Lage muss sich das Volk von der Regierung noch beschimpfen lassen. Die Zeit der Umkehr wäre jetzt. - Leitartikel & Kommentar

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25. August 2011  GESELLSCHAFT

Das Brot der Nation

Präsident Schmitt im "ungarischen Rumänien” und weitere Nationalnachrichten

Der ungarische Präsident, Pál Schmitt, reiste diese Woche - unmittelbar nach dem ungarischen Nationalfeiertag - nach Rumänien, besuchte Vertreter der Rumänienungarn in Siebenbürgen und machte sich selbst zum Programmpunkt der "Ungarischen Tage", um eine Messe zur "Einheit der Nation" zu zelebrieren. Auch andere Ereignisse berichten von einem für europäische Gemüter kaum verständlichen Paralleluniversum. Bericht & Kommentar

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Schuld und Bühne

Wie Fidesz drei Ex-Regierungschefs ins Gefängnis bringen will

Der Feldzug "im Namen des Volkes" der  Regierungspartei Fidesz ist bisher nur mäßig erfolgreich gewesen, die ganz großen Namen fehlen noch auf den Kolben der rauchenden Colts der konservativen Revolution. Um drei "sozialistische" Regierungschef hinter Gefängnismauern zu bringen, will die Regierungspartei die dazu passenden Gesetze "kreiren" und rückwirkend anwenden. "Staatsschulden machen" würde dann zur Straftat, - wenn das mal kein Eigentor wird.

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Who the fuck is...

Unerbetene Kritik aus Amerika

Wieder wagte ein Ausländer Zweifel an der Herrlichkeit der neuen ungarischen Epoche und seiner Protagonisten zu äußern. Mittlerweile sind die Repliken auf solche auswärtigen Einlassungen von einer bemerkenswert verachtenden Routine geprägt, in Budapest bringt das niemanden mehr aus der Ruhe. Zumal die Herkunft des Kritikers ihn schon selber richtet: er ist ein Demokrat.

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Schon wirkt das Gift...

Ein Hauch von Tosca:
Neues vom Mediengesetz

Die ersten Hundertschaften des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wurden gefeuert, das Parlament gab der Medienbehörde noch ein Folterinstrument an die Hand, ein Regierungsbeamter greift frontal eine Zeitung an. Doch wirkt das Mediengesetz indirekt viel geräuschloser und effizienter als durch den Hammer des Medienrates. Der Oper nächster Akt.

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Viktor, hilf!

Neues aus Absurdistan: Machtkampf im ungarischen Esztergom spitzt sich zu

Die Politposse in der nordungarischen Stadt Esztergom hat vergangene Woche einen neuen Höhepunkt erreicht, als die unabhängige Bürgermeisterin Éva Tétényi Ministerpräsident Orbán um die Einsetzung eines Regierungskommissars zur Lösung der Regierungs- und Verwaltungskrise in ihrer Stadt gebeten hatte. Dieser müssen nun seinen völlig durchgedrehten Parteigenossen ins Gewissen reden, damit die Stadt wieder funktionieren kann.

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Verwunderte Methodisten,
entspannte Muslime

Das neue Kirchenrecht in Ungarn irritiert einige Religionsgemeinschaften

Vertreter der Muslime, der Buddhisten sowie der Methodisten in Ungarn fühlen sich durch das am Montag erlassene neue Kirchengesetz zurückgestuft. Durch das neue "3-Klassen-System" wird den Religionsgemeinschaften die Anerkennung als Kirche, mithin die höchste Priviligierung im staatlichen Kirchenrecht, zunächst versagt, sie müssen nun wieder einen Genehmigungsprozess durchlaufen, obwohl sie schon seit Jahrzehnten, manche seit Jahrhunderten im Lande aktiv waren.

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Ungarn will Platz im UN-Sicherheitsrat >>>
Opposition protestiert gegen neues Wahlgesetz
>>>
Spionagefall wird zur Staatsaffäre
>>>
Große Töne bei Fidesz-Parteitag
>>>
EP-Kritik an Verfassung `unberechtigt`
>>>
Nationaler Gedenktag an Türkenschlacht
>>>
Immer mehr Schulen gehen an Kirche
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Ex-Chef des Sicherheitsrates verhaftet >>>
Slowenischer Premier entschuldigt sich
>>>
Massenentlassungen im öffentlichen Rundfunk
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Polizei verhaftet 7 Fußballer und Schiedsrichter
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Fidesz für Verkürzung der Sommerferien
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Gewerkschaften kündigen Demos im Herbst an
>>>
Geteiltes Echo zur EU-Ratspräsidentschaft
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Weiteres Gezerre um MSZP-Referendum >>>
Straßenblockaden in Ungarn
Bahnstreik wegen Rechtsunsicherheit abgesagt
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Konflikt der Gewalten

Oberstes Gericht erteilt Regierung Lektion

Das Oberste Gericht von Ungarn hat die geplanten Veränderungen bei polizeilichen und richterlichen Verfahren gegenüber Verdächtigen als Unrecht und "Verstoß gegen rechtsstaatliche Grundprinzipien" zurückgewiesen. Die Regierung ist offenbar bereit und willens, den Rechtsstaat einzuschränken, um politische Ziele zu erreichen.

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Hart am Wind

Aktuelle Berichte
aus der ungarischen Politik

Orbán verteidigt Demonstrationsverbot bei Besuch aus China: “nationales Interesse” - "Ungarn stabilstes politisches System Europas" - 98%: EU-Ratspräsidentschaft "ein voller Erfolg" - Weitere Verstaatlichungen angekündigt - Kritik: "Plan für Arbeit" = "Plan für Entrechtung" - Fidesz-nahe Verfassungsrichter eingesetzt - Tausende öffentlich Bedienstete ohne Begründung gekündigt - Invalidenrentner werden auf Simulanten überprüft - MAL wird aus Staatsaufsicht entlassen

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Kardinalsfragen

Kritik an neuer Verfassung "ideologische Attacke auf Ungarn"

Nicht sehr überraschend hat Ungarn die Kritikpunkte der Venedig-Kommission zur ungarischen Verfassung harsch zurückgewiesen, wohl auch, weil die Kommission der Regierungspartei haarklein all jene Sünden aufschlüsselte, die ohnehin im Raum stehen und die eines Tages auf sie selbst zurückfallen werden. Doch diese Regierung verweigert jede Diskussion auf internationaler Ebene, auf nationaler sowieso.

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Ein Spielzeug
für den Stellvertreter

“Nationalregister der Ungarn in der Welt”
vor dem Start

Der ungarische Vizepremier und Chef des Fidesz-Alliierten KDNP, Zsolt Semjén, hat eines seiner Lieblingsprojekte konkretisiert, die Schaffung eines "Nationalen Registers der Ungarn in der Welt". Die zentrale Datenbank soll den "Zusammenhalt der Ungarn, die überall auf der Welt zerstreut sind, stärken" und die "Einheit der Nation demonstrieren". Kritiker halten das Projekt für völkischen Unsinn und eine womöglich gefährliche PR-Maschine der Regierung.

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Die Wut der “Clowns”

Katerstimmung in Ungarn: Zehntausende protestieren gegen die Regierung
+ KOMMENTAR: “SARGNÄGEL DER DEMOKRATIE”

Es waren Feuerwehrleute und Polizisten, die mit den Protesten gegen notwendige, aber ohne jede ernsthafte Konsultation mit den Betroffenen durchgeprügelte Reformen begannen. Am Donnerstag schlossen sich ihnen Kollegen fast aller Gewerkschaftsverbände an, geschätzte 35.000 Menschen waren auf den Straßen von Budapest unterwegs und erklärten der Regierung, wo sie zu weit gegangen ist.

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Hornberger Schießen

MSZP-Parteitag: Ungarische "Sozialisten" vermeiden Entscheidungen

Der Sonderparteitag der MSPZ, am Wochenende in Budapest, hat aus Angst vor einer Spaltung, wiederum wichtige Weichenstellungen vermieden. Der Machtkampf zwischen Ex-Premier Ferenc Gyurcsány und seiner Plattform "Demokratische Allianz" verdrängt inhaltliche und personelle Erneuerungen weiter. Es werden Parolen der Einigkeit abgesetzt und man sonnt sich in minimal gestiegenen Umfragewerten.

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Von Wespen und Bienen

Ungarische “Sozialisten” vor der Spaltung

Die MSZP, hält am Samstag einen mit Spannung erwarteten Parteitag ab. Bei dem Kongress entscheidet sich, ob die Partei eine Spaltung verkraften muss und Ex-Premier Ferenc Gyurcsány mit seiner Plattform eine neue Mitte-Links-Partei gründen wird. Die Granden hinter dem führungsschwachen Parteichef Mesterházy beschwören aus schierer Angst um ihre Posten eine Einheit, die es längst nicht mehr gibt.

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Einfalt und Dreifaltigkeit

Ungarns neuer Kniefall vor dem Klerus

Noch vor der Sommerpause will die ungarische Regierung ein neues Kirchengesetz mit einem "3-Klassen-System" ins Parlament einbringen, mit dem die Stellung der "anerkannten" Kirchen gestärkt wird. Klerikalisierung der Gesellschaft und pseudochristliche Frömmelei von Politikern sind Teil des neuen Windes, der in Ungarn weht, dabei ist das Volk alles andere als besonders religiös. Mehr "Nächstenliebe" und "Barmherzigkeit" haben freilich noch keinem geschadet.

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Stresstest im AKW Paks: ohne Stress, ohne Test >>>
Minister gibt EHEC-Entwarnung für Ungarn
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Parlamentspräsident kürzt Opposition Diäten
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Ex-Präsident Ferenc Mádl verstorben
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Regierung löst Sozialpartnerschaft auf
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Die andere Mehrheit

Oppositionspartei stellt direkte Demokratie auf den Prüfstand

Die LMP startet eine Volksabstimmung zu Fragen von Arbeitnehmerrechten, Reformen am Arbeitsmarkt und in der Rentenpolitik. Die Aktion ist eine Art Gegenreferendum zu den Vorlagen der Regierung und deren behauptetes Monopol auf "Volkswillen" und "nationale Konsultation". Die Machthaber zeigten gerade wieder was sie vom Verfassungsgericht als demokratischer Korrekturinstanz halten.

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Vage Absichtserklärung für Romahilfe >>>
Leiter des Holocaust-Museums entlassen
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Polit-Chaos in Esztergom geht weiter
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Der Orbán der Linken

Ex-Premier Gyurcsány will die Opposition in Ungarn beherrschen

Die Spannungen im linken Lager, vor allem der MSZP verschärfen sich, alles läuft auf eine Spaltung der Partei hinaus. Selbst Insider grübeln, ob es sich beim Gebahren Gyurcsánys um außer Kontrolle geratenen Idealismus oder chronische Machtsucht handelt. Dabei böten die Regierungsparteien einer handlungsfähigen Opposition massenweise offene Flanken...

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Regierung will Wehrpflicht wieder einführen >>>
Ungarn beklagt zwei Tote in Afghanistan
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Volkszählung startet im Oktober. Datenschutz?
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Kurzmeldungen: Gefasst, geflohen, gefeuert
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Oberster Richter fürchtet um seinen Job
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Anti-Abtreibungskampagne beleidigt Frauen
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Beliebtheit der Regierungspolitiker sinkt
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Teilerfolg: Überstunden werden nachgezahlt
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Unwürdig

Das Verfassungsgericht gibt Widerworte

- UPDATE - Der Verfassungsstreit um die 98%ige Besteuerung von Abfindungen im öffentlichen Dienst geht weiter. Diesmal versuchte sich das teilentmachtete Höchstgericht über den Umweg der Menschenrechte Gehör zu verschaffen. Das beeindruckt die Regierungspartei wenig, “ungarische Interessen” gehen vor. Betroffenen bleibt wohl nur noch der Gang nach Den Haag.

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Der Massenmörder
und seine Erben

Der Prozess gegen Sándor Képíró

Er wird für den Tod Tausender Serben, Roma, Juden bei Massakern in der Vojvodina 1942 mitverantwortlich gemacht. Der Prozess bekommt eine aktuelle politische Dimension, mit einer Stiftung der Parlamentspartei Jobbik verteidigt die politische Kraft den "ungarischen Gendarmen", die sein Erbe antreten will...

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Anlassgesetz

Ungenehmigte "Bürgerwehr" wird in Ungarn strafbar

Das Parlament verpasste dem Strafrecht eine Ergänzung um "Straftaten in Uniform", die das "Erschrecken von Minderheiten" mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestrafen soll. Das in großer Eile durchgebrachte Anlassgesetz wird auch von der linken Opposition mitgetragen, ist aber kaum geeignet Entwicklungen wie in Gyöngyöspata in Zukunft zu verhindern. Vielmehr ist es ein weiteres Beispiel für hilflosen Aktionismus.

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Die Unbelehrbaren

Gyöngyöspata und die "Zigeunerfrage"
in Ungarn

Die Aufarbeitung der Vorkommnisse in Gyöngyöspata wird immer absurder. Der Regierung geht es weniger um die Ursachen der Spannungen bzw. deren Beseitigung, sondern darum, "welche Kräfte daran Interesse haben, Ungarns Ruf im Ausland zu schädigen". Realitätsververweigerung auf verschiedenen Seiten machen die Betroffenen zu politischen Spielbällen. Die EU gibt sich ahnungslos.

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Auferstanden?

Präsident unterzeichnete neue Verfassung

Am Ostermontag, Schlag Zwölf Uhr, hat der ungarische Präsident die in der Vorwoche von der Regierungsfraktion beschlossene neue Verfassung für Ungarn unterzeichnet. Damit kann sie am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Die Regierung schwelgt weiter in Eigenlob und Kritikerhetze. Dabei ist die Befürchtung, Ungarn könnte in eine Diktatur abrutschen vollkommen falsch. Es ist viel schlimmer: alles könnte so bleiben wie es war.

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Vom Staatsdiener
zum Staatssklaven

Aufruhr der Ordnungshüter:
Feuerwehr und Polizei demonstrieren

Am Wochenende protestierten in Budapest über zehntausend Feuerwehrleute und andere Sicherheitsorgane gegen sich stetig verschlechternde Arbeitsbedingungen. Während sich am Freitag erst einige Hundert Mitarbeiter der Feuerwehr vor dem Parlament versammelten, waren es Samstag über 10.000 Tausend aus dem ganzen Land. Ihnen schlossen sich Polizisten und Zollmitarbeiter an. Auch die Lehrer hat man schon provoziert.

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Außenpolitisches Minenfeld

Chancen und Risiken eines neuen Wahlrechts für Ungarn

Nach der Verfassung, nimmt sich die Regierungspartei jetzt das Wahlrecht vor. Wie schon lange gefordert und in den meisten europäischen Ländern üblich, wird auch Ungarn bald nur noch mit einem Wahlgang auskommen, die anzahl der Mandate wird fast halbiert. Knackpunkt aber wird die Frage nach dem "gewünschten" Wahlrecht für Auslandsungarn. Hier sind so viele Fragen ungeklärt, dass selbst diese sonst forsche Regierung mit einer endgültigen Antwort nicht herausrücken mag.

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Die Wut wächst

Zwei Großdemonstrationen gegen die neue Verfassung in Ungarn UPDATE

Gegen die neue Verfassung gingen am Freitagnachmittag deutlich über 5.000 Menschen auf die Straße. Das Publikum der Demonstration in der Alkotmány utca / Verfassungsstraße war breit gefächert, Studenten, Familien, Kinder, ältere Eheepaare. Am Samstag kamen nochmals rund 3.000 in die Innenstadt, die Anhänger von Ex-Premier Gyurcsány, der im Kampf gegen die Regierung sein eigenes Süppchen kocht.

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Rettungsschirm der Solidarität

Tag der Hoffnung und des Zorns:
50.000 europäische Gewerkschafter demonstrierten in Budapest
REPORTAGE

Dass sich die sechs ungarischen Gewerkschaftsbünde überhaupt einmal einig wurden und dann auch noch so viele Menschen mobilisieren konnten, kann für die Arbeitervertreter als großer Erfolg gewertet werden. Was sie einigte, ist die Arroganz der Politik, "die verächtlich auf die Gewerkschaften herabschaut." und massiv Arbeitnehmerrechte beschneidet. Der Pester Lloyd begleitete einige der Organisatoren vom Heldenplatz zum Oktogon.

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Lehrer entsetzt über geforderte Mehrarbeit >>>
Polizisten protestieren gegen Regierung
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"Bürgerwehren" marschieren trotz Verbot
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Romamorde: Angeklagter wollte polit. Umsturz
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Wieder Spesenmissbrauch durch Parlamentarier
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Konstitutionelle
Selbstgespräche

Fortsetzung der Scheindebatte zur neuen ungarischen Verfassung

In einer Art Selbstgespräch der Regierungsfraktion, nur gestört vom sporadischen Bellen Jobbiks, ziehen Fidesz-KDNP ihre plumpe Inszenierung demokratischer Willensfindung durch. 100 Änderungsanträge, zumeist aus den eigenen Reihen, werden "diskutiert", geichzeitig wird die Regierungsmitwirkung auch für den Fall eines Mehrheitsverlustes festgeschrieben. Sozialisten und LMP rufen zu Demonstrationen auf.

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Am Scheideweg

Europäische Grüne trafen sich in Budapest

Die Welt nach Fukushima - das war das zentrale Thema der europäischen Grünen, die sich zu einem Treffen ihrer Fraktion im EU-Parlament am Wochenende in Budapest eingefunden haben. Doch auch die Entwicklungen in Ungarn kamen bei dem Treffen zur Sprache, Daniel Cohn-Bendit wandte sich in einer persönlichen Ansprache direkt an Viktor Orbán...

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Halbzeit ohne Pause

Eigensinnige Zwischenbilanz der EU-Ratspräsidentschaft von Ungarn

"Schluss mit dem postindustriellen Blabla", so interpretiert der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán kurz und bündig die Ergebnisse des letztwöchigen EU-Ratsgipfels in seinem Sinne. Geht es nach ihm, ist Ungarn bis 2020 weder beim Euro dabei, noch interessiert man sich für harmonisierte Steuerpolitik. Hinsichtlich Libyen geht der Eiertanz weiter, Japan wird nichts an der Atompolitik ändern, man hofft nur, dass bis Juni nicht noch mehr böse Überraschungen kommen.

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MSZP rückt Präsident in Stasi-Nähe >>>
Demo gegen Rassismus in Budapest
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Fidesz will Doppelmandate abschaffen
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Ungarischer Präsident Schmitt in Polen
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Minister soll staatl. Hoheit wiederherstellen
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Doch kein Sonderwahlrecht für Familien?
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Toleranz erfordert Wissen

Muslime und Islamfeindlichkeit in Ungarn

Ungarn, das zeigt der Entwurf der Präambel zur Verfassung deutlich, durchläuft gerade eine Art neue Christianisierung. Im Gespräch mit Zoltán Sulok, dem Präsidenten der „Organisation der Muslime in Ungarn“ wollen wir mehr über Weltsicht, Lage und Perspektiven der Muslime in Ungarn erfahren. Er sagt, dass der Antisemitismus derzeit das größere Problem für das Land ist....

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Machtergreifung

Neonazis übernehmen Polizeigewalt
in Ungarn

Es ist "nur" ein Ort, ein kleiner dazu und die Überschrift sollte auch absichtlich erschrecken. Doch in Gyöngyöspata haben tatsächlich Neofaschisten die Macht in Form der Polizeigewalt an sich gerissen und terrorisieren seit mehreren Wochen die dort lebenden Roma, weil diese "die Ungarn terrorisieren". Der Bürgermeister hat sie gerufen, Einwohner spenden Kost und Logis, der Staat lässt gewähren. Ist das die neue Roma-Strategie?

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„Ich wünsche euch
ein Leben ohne Angst“

Ungarische Zeitzeugin berichtet in Deutscher Schule Budapest vom Holocaust

Éva Pusztai, die 1944 als Achtzehnjährige von Debrecen nach Auschwitz deportiert worden war, erzählte SchülerInnen der 9. und 10. Klassen von ihrem Leben und Leiden vor, während und nach dem Holocaust. Zwei berührende Geschichtsstunden, die geradezu nach einer Fortsetzung und Vertiefung mit dem Blick aufs Heute rufen.

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Machiavellis Albtraum

Orbán erklärt, was Europa von Libyen wirklich hält

Das christliche Europa hat im muslimischen Nordafrika nichts verloren und der Schutz der EU vor Flüchtlingen ist wichtiger als der Schutz der Zivilbevölkerung in Libyen. Orbáns Sicht spiegelt den Unwillen der meisten Regierungschefs, sich für eine vage Demokratiebewegung, die möglicherweise im Islamismus endet, auf ein militärisches "Abenteuer" einzulassen - auch wenn die EU offiziell anderes erklärt...

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Ausgelagert

"Europäischen Romastrategie" und
eigene Verantwortung

Ein aktuelles Papier: "Europas Verantwortung als Chance für die Roma" von EU-Kommissar Andor und Staatssekretär Balog, enthält eine Reihe von klugen Einschätzungen und auch den Ansatz selbstkritischer Reflektion. Es soll die EU weiter aufrütteln, sich ernsthaft einer gemeinsamen Romastrategie zuzuwenden, da die weitere Vernachlässigung dieser ethnischen Minderheit allen schadet. Etliche Punkte sind aber Beschönigungen und schwere Fehleinschätzungen. Die eigenen Versäumnisse werden an die EU delegiert. Eine kritische Analyse.

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Schulden und Schuldige

Orbán und Facebook: Ankündigungen von der digitalen Kanzel

Knapp 80.000 Fans folgen Orbán auf dessen Facebook-Profil, Angela Merkel nur 73.200, obwohl ihr Land achtmal mehr Einwohner zählt. Der ungarische Premier nutzt das Internet schon lange gezielt für die "Zielgruppenpenetration", um politische Testballons steigen zu lassen und seine Fans bei der Stange zu halten. Die nehmen ihm diese konstruierte Volksnähe glatt ab. Inhaltlich geschieht nicht viel anderes als im richtigen Leben: Staatsbesuche, Fotos mit Kindern, Sozi-Bashing und Ungarn retten...

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Racheengel im Namen
des Volkes?

Gyula B. jagt Dr. Phil.: Orbáns Sonderermittler auf Sozialistenjagd

Die "Zeit der Abrechnung" in Ungarn braucht auch einen "Abrechnungsbeauftragten". So heißt, leicht verkürzt, der von Premier Orbán persönlich zum Sonderermittler ernannte Parteifreund, der Fälle von Korruption und Amtsmissbrauch der Vorgängerregierung aufklären, sie aber vor allem in der Öffentlichkeit breittreten soll. Wird ein System der Korruption durch ein System politischer Willkür abgelöst?

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Keine Kündigung
ohne Begründung

Verfassungsgericht kippt wieder ein Fidesz-Gesetz

Das ungarische Verfassungsgericht hat ein Gesetz gekippt, das die Entlassung von Angestellten im öffentlichen Dienst ohne die Angabe von Kündigungsgründen ermöglicht. Dies ist das zweite Gesetz der seit Mai letzten Jahres im Amt befindlichen Fidesz-Regierung, das von den Verfassungsrichtern anulliert worden ist. Beim ersten Mal kastrierte man das Verfassungsgericht daraufhin, was jetzt passiert, ist noch offen.

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Ex-Staatssekretärin + Ex-Diplomat verhaftet >>>
Mehr Stimmen für Eltern bei Wahlen
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Fidesz "bittet" zur Verfassungsdebatte
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Behörde will Einblick in private Rentenkonten
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Giftschlammwerk: neues Leck entdeckt
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Rücktritt bei ungarischer Medienaufsicht
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Änderung an slowakischem Sprachengesetz
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Ungarn unterstützt Ukraine bei EU
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Die gekrönte Republik

Ungarn auf dem Weg zur neuen Verfassung

Während Sozialisten, LMP und Gewerkschaften deutliche Kritik am Entwurf zur neuen Verfassung äußern, versucht die Regierungspartei ihn als bürgerfreundlich und zukunftsweisend darzustellen. Zwar könnten sich Fidesz-KDNP eine Verfassungsdebatte ersparen und das Grundgesetz des Landes auch ohne Oppositionszustimmung durchprügeln, aber einen solchen Lärm wir beim Mediengesetz will man bei der für Ostern (Auferstehung) zu verabschiedenden Verfassung tunlichst vermeiden...

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Scheingefecht

Ungarische Regierung fegt EU-Bedenken am Mediengesetz hinweg

Justizminister Navracsics wies die Fragen und Zweifel der Europäischen Kommission zur Rechtmäßigkeit des neuen Mediengesetzes mit der Begründung zurück, dass keiner der in dem Brief benannten Kritikpunkte im Widerspruch zu geltendem EU-Recht stehe. Die von der EU-Kommission überbrachte Einladung zur Detailkritik nahm man in Budapest dankend an, weil das Grundproblem nicht berührt wurde. - Dokumente im Wortlaut

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Gesellenprüfungen

Anhörungen im EU-Parlament zur ungarischen Ratspräsidentschaft

Anfang der Woche fanden in Brüssel zwölf Anhörungen ungarischer Minister und Staatssekretäre in Fachausschüssen des Europäischen Parlamentes statt. Dabei sollten europäische Leitthemen mit Forderungen der Parlamentarier und den ungarischen Prioritäten harmonisiert werden. Das geschah mit ganz unterschiedlichem Elan und Erfolg. Immer wieder kamen EU-Abgeordnete auf die ungarische Innenpolitik zu sprechen und brachten die Befragten zum Teil in die Situation von Angeklagten.

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Showdown in Straßburg

Ungarns Ministerpräsident im Kreuzfeuer des Europäischen Parlamentes

Am Mittwoch präsentierte Ministerpräsident Orbán  vor dem EU-Parlament in Straßburg die Schwerpunkte der Ratspräsidentschaft. Sie trafen auf breite Zustimmung. Dann folgte der erwartete Schlagabtausch über das Mediengesetz, Orbán spürte hier einen ungekannten Gegenwind. Das erste Mal war zu erleben, wie dem gerühmten Rhetoriker die Argumente ausgingen und er nur noch heiser “Beleidigung” schrie.

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Regierung legt sich auf Atomkraft fest >>>
Vize-Staatssekretär für Kultur tritt zurück
>>>
Präsident zu Besuch in London
>>>
Andrew Vajna soll Filmindustrie neu regeln
>>>
Staat finanziert Kodály Zentrum 
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Freundliche Übertreibungen

Ungarns Präsident Schmitt
in der Slowakei

Am Donnerstag stattete der ungarische Staatspräsident, Pál Schmitt, dem Nachbarland Slowakei einen offiziellen Besuch ab. Wie schon die Visite des Ministerpräsidenten Orbán zuvor, diente das Treffen mit Amtskollegen Ivan Gasparovic der Normalisierung der schwer gestörten Beziehungen beider Länder. Man redet wieder miteinander, in einigen grundsätzlichen Problemfeldern konnte und wollte man sich jedoch nicht einigen.

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Für Freiheit und Vielfalt

10.000 bei Demonstration gegen das Mediengesetz in Budapest

Am Freitagabend fand in Budapest eine Demonstration gegen das neue ungarische Mediengesetz und gegen Demokratieabbau statt. Es ist die erste nennenswerte Protestkundgebung seit der Verabschiedung des vor allem im Ausland stark umstrittenen Gesetzes vor drei Wochen. Die Protestierer stellten klare Forderungen. Kleinere Demos auch in Pécs und Wien.

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"Da müssen wir durch..."

Weitere Debatten zum Mediengesetz in Ungarn, Demo am 14.1. UPDATE

Der Schlagabtausch auf medialer wie diplomatischer Ebene geht weiter und mutiert zum Rollenspiel. Während sich Premier Orbán und Außenminister Martonyi im Ausland den Anschein von Kooperationsbereitschaft geben, wird eine Sachdebatte weiter verweigert. Stereotype und die Diffamierung von Kritikern bleiben die Hauptwerkzeuge der Regierungstreuen.

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Ungeklärte Schuldfrage

Die Entschädigung von Opfern der Giftschlammkatastrophe verzögert sich

Die Opfer der Giftschlammkatastrophe von Kolontár und Devecser müssen weiter auf eine endgültige Entschädigungsregelung warten. Zwar flossen einige Gelder, doch die juristisch noch nicht geklärte Schuldfrage verhindert eine einheitliche und klare Lösung. Der Staat bemüht sich, die drängendsten Sorgen mit Vorauszahlungen zu lindern, hemmt aber durch seine Vorgriffe und Präjudizien auch.

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Auf großer Bühne

EU-Ratspräsidentschaft: Ungarn unter verschärfter Beobachtung

Die EU-Ratspräsidentschaft Ungarns hat begonnen und gleich zu Anfang zeigen sich eindrucksvoll beide Masken des Spektakels. Nach außen geben sich die Protagonisten staatstragend, fast sanft und sehr europäisch. Man will, so erklärt man, die Gemeinschaft stark machen. Nach innen aber bleibt man genauso despotisch und kleinkariert wie das ganze letzte halbe Jahr. Ob man will oder nicht, Europa interessiert sich nun jedenfalls viel mehr für Ungarn als zuvor.

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Die Populismus-Spirale

Andauernde Spannungen zwischen Ungarn und der Slowakei

Ungarn hat sich die Stärkung der Rechte ethnischer Minderheiten auf die Fahne seiner EU-Ratspräsidentschaft geheftet, meint damit aber vor allem jene außerhalb der eigenen Grenzen. In der Slowakei instrumentalisiert Budapest die “Landsleute” weiter ungeniert für eigene Interessen und untergräbt die Bemühungen um besserere Nachbarschaft.

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Ungarn 2010 - Jahresrückblick
Teil 3: Oktober bis Dezember

Die Kommunalwahl gewonnen und die legislative Macht des Fidesz nun absolut. Bei der Giftschlammkatastrophe sterben zehn Menschen. Derweil bauen die neuen Machthaber weiter an ihrer “konservativen Revolution”, Gesetz folgt auf Gesetz, parteitreue Kader übernehmen alle Schaltstellen der Macht. Doch erst die Mediengesetze rütteln am Jahresende endlich auch Europa wach.

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Ungarn 2010 - Jahresrückblick
Teil 1: Januar bis Mai

Ein heftig bewegtes Jahr geht in Ungarn zu Ende. Der Rückblick auf die Höhe- wie Tiefpunkte beantwortet vielleicht auch Fragen, die sich viele erst heute stellen. Dass das erste Halbjahr für uns schon im Mai endet, hat mit der epochalen Wende zu tun, die Ungarn mit der Regierungunsübernahme durch die Wahlsieger erlebte.

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Rundfunktipp - SWR2-Forum:
Ist das noch Europa?
“Wie Ungarn die Demokratie beseitigt”

Es diskutieren: Michael Frank Wien-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Marco Schicker, Chefredakteur des Pester Lloyd

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Der Countdown läuft

Letzte Vorbereitungen für die ungarische EU-Ratspräsidentschaft

Es ist kein Witz. Sie tun es wirklich. Die Belgier werden ihr Manneken Pis bzw. eine Kopie davon Ende Dezember in ungarische Nationalfarben hüllen und dem Botschafter so den Staffelstab der EU-Rtatspräsidenschtaft übergeben. In Budapest laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren. Was immer wer von dem halbjährigen Vorsitz erwartet, eine Herausforderung wird es allemal.

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Scheitern nutzt keinem

Zaghafte Annäherung zwischen der Slowakei und Ungarn

Wie vergiftet die Beziehungen zwischen der Slowakei und Ungarn waren, zeigt allein schon der Umstand, dass der letzte offizielle Besuch eines ungarischen Ministerpräsidenten in Bratislava auf den Februar 1999 datiert. Unter solchen Umständen kann auch die Feststellung, dass man sich nicht in allen Punkten einig wird, schon ein Beitrag zur Entspannung sein...

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Janus im Land der
Europa-Hasser

Orbán als "Erweiterungskommissar"
zu Besuch in Wien

Die immer wieder beschworene "enge Freundschaft" beider Länder, hat sich über die Jahre zu einer gepflegten Langeweile mit wechselseitigem Desinteresse entwickelt, was nicht die schlechteste Konstellation zwischen Nachbarn zu sein scheint. Zu besprechen gibt es trotzdem einiges...

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"Romaproblem" an den Westen delegiert >>>
Offizielle "Rentengarantie" der Regierung
>>>
Giftschlammkatastrophe: 2 Monate danach
>>>
Staatsspitze ohne 13. Monatsgehalt
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Kleinere Demos gegen Regierungspolitik
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Urbi et Orbán

Der ungarische Regierungschef beim Papst - Klerikalisierung der Gesellschaft
- MIT VIDEO

Besuche bzw. Audienzen von Regierungschefs beim Papst sind normalerweise nichts anderes als protokollarische Pflichttermine mit Blick auf den konservativen Teils des heimischen Stimmvolkes. Doch der “private” Auftritt Orbáns beim Papst betont auch passend die klerikal-nationalistische Wende, die Ungarn gerade durchmacht und die durch eine neue Verfassung zementiert werden soll.

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Blatt des himmlischen Friedens

Das Mediengesetz in Ungarn und die Selbstabschaffung der Demokratie
- MIT KOMMENTAR

Im Parlament fand am Mittwoch ein verbaler Schlagabtausch über das neue Mediengesetz statt. Es war eine jener Scheindebatten, die mittlerweile das traurige Bild der Demokratie in Ungarn prägen: die Parlamentsmehrheit sieht sich auch dazu ermächtigt, Grundrechte niederzustimmen. Die Opposition ist lautstark aber sprachlos, die Regierungsseite übt sich in DDR-Volkskammer-Rhetorik.

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Rentner am Staatstropf

Ungarn droht seinen Bürgern mit dem Entzug des Rentenanspruchs

Kommen Sie zum Staat, Ihr Geld ist auch schon da! Drei Millionen Rentenbeitragszahler will der Staat den privaten Rentenfonds "abwerben". Deren Beiträge behält er schonmal vorsichtshalber und zwangsweise ein und glaubt damit ein Angebot gemacht zu haben, das man nicht ablehnen kann. Wer die Gestaltung seines Alterseinkommens dennoch nicht allein diesem Staat überlassen will, verliert womöglich sogar seinen gesetzlichen Rentenanspruch.

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Breitspurig und mehrgleisig

Orbán bei Putin: Wird Ungarn zum Brückenkopf für Russland in der EU?

Am Dienstag traf der ungarische Ministerpräsident Orbán in Moskau mit seinem russischen Amtskollegen zusammen, der auch sein machtpolitischer Inspirator zu sein scheint. Bei dem aus aktuellem Anlass recht kühlen Treffen, standen die ebenso hoffnungs- wie spannungsvollen Wirtschaftsbeziehungen beider Länder im Mittelpunkt.

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Nachrichten nur noch
aus einer Hand?

Die Staatsagentur MTI soll zukünftig der einzige Lieferant und Produzent von Nachrichten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sein. Somit greift die Regierung nun direkt ins Redaktionsgeschehen ein, denn der neue MTI-Chef ist einer der ihren. Ganz so wie früher...

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Lange Reisewochen

Ungarn von NATO-Russland-Allianz nur mäßig begeistert

Mit Argwohn kommentierte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán die neue "Annäherung zwischen dem Westen und Russland". Dabei müssten die "Belange Mitteleuropas beachtet werden", sagte er am Rande der NATO-Tagung in Lissabon und verlangte auch die Aufrechterhaltung der "nuklearen Abschreckung".

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Nationaltheater

Ungarn vs. Rumänien:
eine Tragikkomödie in vier Akten

Sollte es der polnische oder französische Botschafter in Berlin mit dem Deutschen Theater tun, wäre es wohl kaum eine Meldung wert. Wenn aber der rumänische Botschafter in Budapest das Ungarische Nationaltheater für seinen Nationalfeiertag anzumieten, ach was, zu okkupieren versucht, ist in Budapest der Teufel los...

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Der Europameister

Orbán in Brüssel und Paris

Die Entscheidungen, die während der EU-Ratspräsidentschaft Ungarns 2011 zu fällen sind, werden von solcher Wichtigkeit sein, dass es nicht reicht, "die netten Jungs" zu geben. Harte, aber kooperative Typen seien nun gefragt, meint der Regierungschef. Die ungarische Regierung stellte sich in den Machtzentren Brüssel und Paris vor.

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Worthülsen und Zahlenspiele

Budget 2011: Programmatischer Optimismus statt belastbarer Fakten

In dieser Woche finden die "Debatten" zum Budget 2011 statt, die Regierungschef Orbán und sein Wirtschaftsminister Matolcsy wieder für grundlegende Ansagen statt konkreter Aussagen nutzen. Gute Nachrichten schreibt sich die Regierung selbst und verdoppelte die Wachstumsprognose für 2010. Strukturreformen gibt es erst ab Frühjahr, dafür hat man das Verfassungsgericht schon heute entmachtet. Die Bankensteuer wurde nochmals angehoben.

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Die Orbán-Show

Warum Europa Ungarn nicht versteht
KOMMENTAR

Der wagemutige Pragmatismus in der Wirtschaftspolitik und die Unterwerfung der Demokratie unter seinen Willen ist dem ungarischen Premier Orbán nicht genug. Ein nationaler Kleister muss das alles zusammenhalten. Europa kann sich bei der anstehenden EU-Ratspräsidentschaft 2011 jedenfalls auf eine tolle Ungarn-Show freuen. Es hat ja selbst am Drehbuch mitgeschrieben.

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Pressediktat

Schafft Ungarn die Pressefreiheit ab?

Nach der Unterwerfung der öffentlich-rechtlichen Medien unter den direkten Einfluss des Regierungschefs folgt nun der Versuch der inhaltlichen Doktrinierung aller anderen Medien. Für Journalisten wird ein eigenes "Straf"-Gesetz geschaffen, das zumindest die Möglichkeit direkter Eingriffe in die Pressefreiheit enthält und schon deshalb Unrecht ist.

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Auf tönernen Füßen

Der ungarische Staatshaushalt 2011 - Entwurf und Reaktionen

Wirtschafts- und Finanzminister György Matolcsy erläuterte am Wochenende Kennziffern des Budgetentwurfs für 2011. Dabei blieb er wie gewohnt unkonkret aber widersprüchlich. Erfolgszuversicht musste an vielen Stellen die Möglichkeit verlässlicher Vorhersagen ersetzen. Reaktionen: "mutig bis riskant". Immerhin erfuhr man am Rande, was der Staat mit den privaten Rentenmilliarden vorhat: er wird sie ausgeben.

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Alles unter Kontrolle?

Einen Monat nach der Giftschlammkatastrophe sind noch
fast alle Fragen offen

Rund 300 Menschen gedachten Allerheiligen auf dem Friedhof von Kolontár den neun Toten der Giftschlammkatastrophe. Einen Monat nach "der größten Umweltkatastrophe in der Geschichte Ungarns" sind weder die Schuldigen bestraft, noch ist den Opfern adäquat geholfen. Von einer Aufarbeitung im Sinne längerfristiger Perspektiven ist erst recht nichts zu spüren, die offiziellen Stellen fallen in die alten Gewohnheiten des Herunterspielens und Verschweigens.

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“Kasachische Verhältnisse”

Das Verfassungsgericht in Ungarn wird entmachtet

Das ungarische Verfassungsgericht hat am Dienstag erstmals ein Fidesz-Gesetz als verfassungswidrig gekippt. Das könnte auch das letzte Mal gewesen sein, denn Fidesz hat stehenden Fußes die Entmachtung des höchsten gerichtlichen Kontrollorgans angekündigt. Die Opposition spricht von einem beispiellosen Angriff auf die Demokratie.

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Orbáns Manifest

Ungarn bekommt eine neue Verfassung, mit TV-Programm - ein kritischer Überblick

Ungarn erhält im Frühjahr 2011 eine neue Verfassung. Das höchste Dokument des Landes soll ein Dokument des "Volkswillens" darstellen, wie ihn die Regierungspartei Fidesz aus den Wahlergebnissen dieses Jahres herausliest. Die neuen Machthaber lassen keinen Zweifel daran, dass mit dem Text die (Partei)-Prinzipien nationalkonservativer Ideologie dauerhaft als gesellschaftliche Leitkultur des Landes festgeschrieben werden sollen.

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Von der Not getrieben

Orbáns Mut kann Ungarn retten oder ins Chaos stürzen - KOMMENTAR

Ungarns großer Steuermann ist in voller  Fahrt. Fasst man die Reaktionen von Märkten, Betroffenen und Beobachtern - interessenbereinigt - zusammen, hat die Regierung mit ihrer neuen "Krisensteuer" einen mutigen Griff getan und startet eine Umverteilung von Oben, Außen und Unten zur Mitte. Geht diese Rechnung in ein paar Jahren aber nicht auf, hat man ein echtes Problem. Weniger mit EU und IWF oder der Wirtschaft, sondern mit dem eigenen Volk...

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Schlammschlachten

Ungarn und seine wahren Katastrophen - KOMMENTAR

Man könnte meinen, der göttliche Drehbuchautor ist ein Fidesz-Fan mit leichtem Hang zur Schmierenkomödie. Wie sonst konnte er ausgerechnet eine rote Giftschlammsintflut über das Land kommen lassen? Dabei sah man Viktor Orbán durchaus an, dass er auf diese Steilvorlage für seine “konservative Revolution” gerne verzichtet hätte. Ausgeschlachtet wird die Lage trotzdem.

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Die Giftschlamm-Katastrophe
in Ungarn
- CHRONOLOGIE
+ + + FORTLAUFEND AKTUALISIERT + + +

Die Flut aus rotem Giftschlamm kostete acht Menschen das Leben, verletzte Dutzende schwer, vernichtete Tier- und Pflanzwelt und löste eine der größten Umweltkatastrophen Ungarns aus. Die Verursacher vertuschen, die Politik agiert hektisch, das Volk ist geschockt. Im In- und Ausland wird Hilfe organisiert, die Bewohner stehen vor dem Nichts. Ereignisse und aktuelle Infos in chronologischem Überblick unserer Berichterstattung.

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Fernsehen soll Jobbik-Spots zeigen, Klage >>>
Fernsehen verweigert Jobbik-Wahlspots
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Präsident Schmitt vor der UNO
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Ex-Premier boykottiert Untersuchung
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Ungarn größte Sprachmuffel der EU
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Ehepaar wegen Sklaverei verhaftet
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Tod im Weinkeller: CO2-Vergiftung
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110 Strafen für Critical Mass-Radfahrer
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Zerlegung der Beute

Totalitäre Sendung: das neue Mediengesetz in Ungarn

Der OSZE-Repräsentant für die Freiheit der Medien, Karol Jakubowicz, hat in einer 57seitigen Analyse das neue ungarische Mediengesetz zerpflückt und darin gefährliche antidemokratische Tendenzen festgestellt. Im Oktober werden die weiteren Teile des streitbaren Medien"kontroll"gesetzes verhandelt und beschlossen. Das Trauerspiel der ungarischen Medien wird fortgesetzt.

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Großer Auftritt

Der ungarische Präsident vor der UNO

Am Freitag hatte Pál Schmitt seinen ersten Auftritt vor der UN-Generalsversammlung in New York. Bei seiner Rede stellte er die seinem Land zufallende EU-Ratspräsidentschaft 2011 ins Zentrum und behauptete, Ungarn kämpfe an vorderster front gegen Diskriminierungen.

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GASTKOMMENTAR
Das Lächeln des Viktor Orbán

Die Sozialpartnerschaft in Ungarn als Farce?

Mehr als hundert Tage ließ die Regierung der „nationalen Zusammenarbeit“ den Runden Tisch aus Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden schmoren, ehe man den Sozialpartnern erstmals offiziell Beachtung schenkte. Dabei verkündete Orbán: dass man schon wisse, was gut für das Volk sein wird.

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Schmitt bei ung. Gemeinde in USA >>>
Europarat zur Lage der Roma in Ungarn
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Fidesz will Bp.-Verwaltung umkrempeln
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Dramatischer Mangel an Organspenden
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Orbán droht Sozialpartnern
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Staat will faule Hypotheken aufkaufen
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EU-Parlamentspräsident zu Besuch
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Diplomaten klagen gegen Entlassungen
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Jeder 2. gegen Afghanistan-Einsatz
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Regierung veranstaltete Jobbörse
>>>
 

Rote Krake, schwarze Krähe

Sonderermittler statt Staatsanwalt: nötige Aufarbeitung oder politische Instrumentalisierung?

Regierungskommissar Papcsák wirft den sozialistischen Vorgängerregierungen vor, mafiöse Strukturen von krakenartigen Ausmaßen gebildet zu haben. Nach den Ex-Premiers Gyurcsány und Bajnai involviert er nun auch Ex-Minister Oszkó und Nationalbankchef Simor, Orbáns letztem im Amt verbliebenen Gegner...

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Herbstgeläut

Die politische Woche in Ungarn

Schaum und Müll: Präsident Schmitt beim Antrittsbesuch in Österreich - Kein Wahlkampf: Orbán schreibt Rentnern einen Brief - "Kein Interventionsbedarf": EU-Kommission hält Mediengesetz für korrekt - Obduktionsbericht: 65 Leichen zu 200 Milliarden Forint gefunden, Abgehört: ein "Skandal", der keiner ist

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Heldengeschichten

Taliban-Angriff: zweiter Soldat aus Ungarn tot - Truppe wird aufgestockt

Der vor zwei Wochen bei Kampfhandlungen mit Taliban in Afghanistan schwer verletzte ungarische Soldat ist gestern gestorben. Der Verteidigungsminister wird 200 weitere Soldaten in den Auslandseinsatz schicken und 50 Mio EUR dafür bereitstellen. Zweifel an dem Einsatz lässt er nicht gelten, auch wenn sich die Gründe dafür immer schwerer darstellen lassen.

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Teilweise wolkig

Die ersten 100 Tage der Orbán-Regierung - KOMMENTAR

Am 7. September erreicht die Regierung Orbán die 100-Tage-Marke, traditionell ein Gelegenheit für Freund und Feind, erste Bilanz zu ziehen. Die Zeit war lang genug, um die Befürchtungen einer Minderheit vor der Aushölung demokratischer Institutionen zu bestätigen, aber zu kurz, um die Hoffnungen der Mehrheit auf Wohlstand zu erfüllen. Dennoch hat Orbán weiter großzügigen Kredit der Mehrheit.

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Ohnmächtige Opposition

MSZP, Jobbik und LMP zu 100 Tage Orbán-Regierung

Die Statements der parlamentarischen Opposition auf die ersten 100 Tage der Orbán-Regierung fielen trotz versuchter Sachorientiertheit ohmächtig aus, angesichts der legislativen Allmacht des Fidesz. Rund zwei Drittel der Wähler würden der Partei von Regierungschef Viktor Orbán wieder ihre Stimme geben, kein Wunder bei dem Zustand der Opposition.

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Schwindeln fürs Vaterland

Orbán schwört seine Diplomaten auf griffige Slogans ein

Der ungarische Ministerpräsident, Viktor Orbán, ruderte in punkto IWF zum Teil zurück. Kredite würde er notfalls schon annehmen, aber nur wenn daran keine wirtschaftspolitischen Bedingungen geknüpft werden. Bei einem Briefing seiner Diplomaten forderte er außerdem eine aggressivere Außenpolitik und erklärte, dass seine Regierung der Hort der Demokratie an sich und gänzlich intolerant gegen Intoleranz zu sein gedenkt, sagte aber nicht genau, ab wann.

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Orbán hat sich weit aus dem Fenster gelehnt,...

...doch Ungarn kann sich nicht aus Europa ausklinken.

Das sagt Heinz-Albert Huthmacher, Leiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest, im Gespräch mit dem Pester Lloyd. Aktueller Revanchismus und Nationalismus sind für ihn mehr ein wahltaktisches Instrument als eine echte Gefahr für die Demokratie. Er sieht den “beklagenswerten Zustand” der Gewerkschaften und versucht die Möglichkeiten seiner Stiftung nach dem Machtwechsel in Ungarn zu erläutern.

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Doppelpass mit Blutgrätsche

Nationale Identität zwischen Pappdeckeln: Ungarn und das neue Staatsbürgerschaftsrecht

Glaubt man der Regierung, kehren ab nächstem Jahr hunderttausende Landsleute formal in den Schoß Ungarns zurück. Dass der Pass für die meisten wenig praktischen Nutzen umfasst, den nachbarschaftlichen Beziehungen dafür aber viel Ärger brachte, ficht die Macher nicht an: Wille und Symbolismus im Kampf um den Erhalt des "Ungarntums" überwiegen. Nun werden die Trommeln gerührt, denn es könnte sein, dass man auf den Pappen zweiter Klasse sitzenbleibt

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Gesinnungsjustiz oder Opferschutz?

Die erstmalige Anwendung des "Holocaust-Leugnungsparagraphen" trifft keinen Neonazi, sondern einen Stalinisten

Da haben sich die ungarischen "Sozialisten" wohl ins fast eigene Fleisch geschnitten: Der noch von der Bajnai-Regierung erlassene Paragraph 269/C, der ursprünglich nur die Leugnung des Holocausts unter Strafe stellte, im Juni aber von Fidesz erweitert wurde, scheint bald sein erstes prominentes Opfer zu fordern, ausgerechnet aus den Reihen der "Kommunisten". Ankläger ist ein Jobbik-Mann.

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Mit Kreuz und Krone

Balance ohne Gegengewicht? Der neue Präsident von Ungarn

Bei seiner Rede zur heutigen Amtseinführung lieferte der neue Präsident von Ungarn, Pál Schmitt, die bei solchen Feierstunden üblichen Floskeln zu Aufgabengebiet und Verantwortung. Zusätzlich beglückte er die rund 200 geladenen Gäste vor seinem Amtssitz mit einer Ansage, in welche Richtung, die auch vom ihm propagierte neue Verfassung gehen soll: Christentum und Heilige Krone sollten darin ihren Platz finden.

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Mord nach Plan

Ermittlungen wegen Mordserie an Roma abgeschlossen

Die Untersuchungen einer Mordserie an ungarischen Roma, die in den Jahren 2008 und 2009 europaweit für Entsetzen sorgte, sind abgeschlossen. Das Nationale Ermittlungsbüro NNI hält alle vier Verdächtigen für schuldig, der Prozess wird im Herbst stattfinden. Die Ermittler konnten Verbindungen zu rechtsextremen Organisationen aufdecken, konkretisierten diese aber vorerst nicht.

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Wille und Wirkung

Eine Analyse der neuen Verfassung
für Ungarn - Teil 1 & 2

Allein aus dem Text der neuen Verfassung kann nicht hergeleitet werden, dass Ungarn auf dem Weg zu einer Diktatur sei, so der Autor dieser vergleichenden Analyse. Er konstatiert ein neues, "deutliches Machtungleichgewicht zwischen den Organen zugunsten der Regierung", das System der „checks and balances“ wird zumindest in Frage gestellt. Seine Schlussfolgerung: Um die Demokratie in Ungarn kann man sich, auch aufgrund seines neuen Grundgesetzes, Sorgen machen.

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Für eine echte Republik

Jung, patriotisch, links: die 4K! will eine “vierte Republik” für Ungarn

Im Interview mit András Istvánffy von der Oppositionsbewegung 4K!, "Vierte Republik!", sprechen wir über den Irrsinn der Flat tax, den neuen rigiden "Bleibezwang" für Absolventen, das Lebensgefühl der Jugend, den gefährdeten Rechtsstaat, falsche Zwänge, den Ruf der EU in Ungarn, Respektlosigkeit gegenüber der Verfassung und die Frage, was "linkspatriotisch" bedeuten soll. Wird die neue Opposition in Ungarn irgendwann zur Aktionseinheit finden?

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Aktuelle Umfrage bestätigt Polit-Trend >>>
Opposition will Demosperre nicht hinnehmen
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UN-Weltraumbehörde eröffnet Büro in Gyöngyös
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Budapester Frühlingsfestival auf Sparflamme
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Präsident soll auch in Deutschland kopiert haben >>>
15 Anklagen wegen Giftschlammkatastrophe
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Österreichs Vizekanzler auf Besuch in Ungarn
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IWF wartet auf O.K. der EU vor Verhandlungen
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EU-Flagennverbrennung wird angezeigt
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Sonderfahrt nach Budapest

Mehrere Zehntausend marschieren für die Regierung und gegen die EU + UPDATE + GALERIE + VIDEO

Regierungsnahe Unternehmer und Journalisten organisierten am Samstag einen "Friedensmarsch für Ungarn", um ein Gegengewicht zu den Protestveranstaltungen der letzten Wochen und eine "breite Unterstützung für unseren Ministerpräsidenten" zu präsentieren. Fidesz-Funktionäre auf den Dörfern trommelten und es wurden Sonderfahrten nach Budapest organisiert. Es wurden mehrere Zehntausend, Orbáns Sprecher freute sich über die “größte Demo in der Geschichte Ungarns...”

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Weitere Demonstrationen

Demo für Klubrádió und Pressefreiheit - Präsident Schmitt zum "Ehrenpirat" ernannt UPDATE + GALERIE + VIDEO

Während Samstag etliche zehntausend Menschen am „Friedensmarsch für Ungarn“ gegen die EU und für die Regierung teilnahmen (unser Bericht), versammelten sich am Sonntag mehrere Tausend aus Protest gegen den Lizenentzug für Klubrádió und für Pressefreiheit. Unweit des Präsidentenpalastes im Burgviertel traf sich Samstagabend ein kleines Häuflein Menschen, um für den Rücktritt des Präsidenten Pál Schmitt zu demonstrieren...

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Ungarischer Frühling?

Solidarität gegen die "neue Angst" - Interview mit dem Chef der Szolidaritás

“Wir wollen der Katalysator" für einen Machtwechsel sein, sagt Szolidaritás-Gründer Péter Kónya im Interview mit dem Pester Lloyd. Er erläutert die Knackpunkte der vielkritisierten Politik der Orbán-Regierung und wie er Alternativen erarbeiten will. Wie wird sich seine Bewegung positionieren in der zersplitterten Gemengelage von enttäuschter Wählerschaft, Hoffnungen und Grenzen neuer und alter Opposition. Wie sieht die Strategie gegen die scheinbare Allmacht der Nationalkonservativen aus?

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Occupy Budapest

Regierung in Ungarn will Oppositionsdemos verhindern - UPDATE

Das Vorgehen der Regierungspartei und der Stadtverwaltung Budapest, alle wesentlichen Plätze und Straßen für Feierlichkeiten am 15. März zu reservieren, sorgte für einen Sturm der Entrüstung. Während Orbán im EU-Parlament den Demokraten vorspielte, werden daheim antidemokratische Fakten geschaffen. Vielleicht wird das die Chance für die Opposition, sich zu einen? Eine Auswahl an Stimmen.

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"Stolz aller Ungarn"

Auf welcher Veranstaltung war eigentlich Orbán?

Am "Tag danach" überboten sich politische und mediale Kommentatoren mit Auslegungen des Auftritts von Premier Orbán am Mittwoch in Straßburg. Das meiste davon sollte man sich ersparen, schon im Parlament bekam man mehr zu hören als nötig. Orbán selbst scheint jedoch auf einer völlig anderen Veranstaltung gewesen zu sein...

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NACHRICHTEN DER WOCHE

Bajnai dementiert Gründung neuer Partei >>>
Behörden behindern Demoanmeldungen für 15.3.
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Diskussion zum Stand der Demokratie in Ungarn
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Vorbestrafter Fidesz-Politiker PR-Chef bei MTVA
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Referendum soll Politchaos in Esztergom beenden
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Krieg der Worte I

Ungarn und die EU im verbalen Schlagabatausch - Live aus dem EU-Parlament

Es ist alles eine "feindliche Attacke der Linken" und die Verfahren gegen Ungarn seien ein rein “technischer Dialog”, so die Reaktion der Regierung in Budapest auf die Einleitung von Vertragsverletzungsverfahren durch die EU. Die politische Opposition betet um eine Art Selbstheilung, der neugewählte Präsident des EU-Parlamentes, Martin Schulz, "wusste gar nicht, dass Barroso ein Linker ist" und läuft sich schon mal warm für den heutigen Showdown mit Premier Orbán in Straßburg.

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17. Januar 2012   AKTUELL

EU leitet Verfahren
gegen Ungarn ein

Barroso erklärte, dass die Regierung von Ungarn weder Anpassungen noch ausreichende Erläuterungen zu den neuen Gesetzen, die Zentralbank, die Datenschutzbehörde sowie das Pensionsalter von Richtern betreffend, geliefert habe...

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Jobbik-Demo in Budapest: ungarischer Europaabgeordneter verbrennt Europafahne >>>

 

Andere Politik unmöglich?

Fraktionschef der ungarischen Grünen zurückgetreten

Der Fraktionschef der grün-liberalen Partei LMP ("Eine andere Politik ist möglich") im ungarischen Parlament, András Schiffer, ist am Samstag überraschend von seinem Posten zurückgetreten und hat auch den Vorstand der von ihm mit gegründeten Partei verlassen. Das meldete die LMP nach einer Vorstandssitzung. Das gegenseitige Vertrauen sei nach einer innerparteilichen Krise erschüttert, wurde vermeldet.

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EU-Kommission erwägt Geldentzug für Ungarn >>>
Regierungstreue planen "Friedensmarsch"
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Anklagen wg. organisierter Kriminalität bei BKV
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Erste Hürde für LMP-Referendum genommen
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LMP will nicht mit MSZP kooperieren >>>
Gyurcsány: derzeit keine Alternative zu Orbán
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Präsident muss Begnadigungen offenlegen
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Schmitt weist “ausländische Attacken” zurück >>>
Zwei Dutzend bei Pro-Orbán-Demo in Budapest
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Treffen Orbán-Simor ohne Ergebnisse
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LMP-Abgeordnete gibt Mandat zurück 
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Am Tiefpunkt

Das Volk wendet sich von den Parteien ab

Die Performance der maßgeblichen ungarischen Politiker und Parteien wird von den Wählern als katastrophal eingeschätzt. Das Gefühl, wieder die falsche Wahl getroffen zu haben und nun gar keine mehr zu haben, ergreift die Mehrheit. Der Trend ist nicht neu, doch nimmt er allmählich Ausmaße an, die den althergebrachten Parteienstaat in Frage stellen könnten, was nicht unbedingt schlecht sein muss.

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Galgenfrist ohne Galgen

Taktische Manöver zwischen Ungarn,
EU und IWF

Ministerpräsident Orbán versuchte vor ausländischen Journalisten Verständnis für den ungarischen Standpunkt beim Streit mit EU und IWF zu wecken, während sein Chefverhandler auf Good-Will-Tour ist. Die verschiedenen Statements aus EU-Kreisen zeigen, dass es der Gemeinschaft einmal an Mitteln, einmal am Willen, oft an beidem fehlt, gegen autokratische Tendenzen und Gesetze wirksam und sinnvoll vorzugehen.

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Rückgrat der Demokratie

Verfassung und Kardinalsgesetze: ein Essay vom Vizepremier von Ungarn

Die Ungarn werden freier sein als die Amerikaner und im Gegensatz zu ihren Kritikern sind die neue ungarische Verfassung und die Politik der Regierung frei von Ideologie. Vizepremier und Justizminister Navracsics schreibt in seinem "Essay" von der neuen Verfassung als dem "Rückgrat der Demokratie" und würdigt die Installation der Kardinalsgesetze als "Vollendung der Erneuerung Ungarns."

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Rundfunktipp: SWR2 Forum
In schlechter Verfassung - Wer rettet die ungarische Demokratie? Hier als Podcast >>>

 

Sündenregister

Was ist nur in Ungarn los? Maßnahmen und Gesetze der Regierung auf einen Blick

Ein Gutes haben die Ereignisse in Ungarn: das Interesse an den Vorgängen im Land ist im westlichen Europa spürbar gestiegen. Leider sind die Argumente vieler ausländischer Verteidiger wie auch der Kritiker der Orbán-Regierung oft auf dünnem faktischen Eis gebaut, Reflexe und Pauschalurteile dominieren, oft fehlt das notwendige Hintergrundwissen. Eine kleine Hilfestellung.

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Wege aus dem Chaos

Was hilft Ungarn: forcierte Staatspleite oder entwaffnende Solidarität? - LEITARTIKEL

Derzeit kann am Beispiel Ungarn beobachtet werden, wie EU und IWF mit ökonomischen Schraubzwingen politische Fehlentwicklungen zu korrigieren suchen, weil die politische Gemeinschaft, außer dem zahnlosen Artikel 7, kein exekutives Handwerkszeug besitzt, den Abbau von Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit zu verhindern. Doch mit Solidarität und einer klaren Strategie könnte die EU Orbán das politische Grab schaufeln.

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Verfassung
in deutscher Übersetzung

Die neue ungarische Verfassung liegt nun in einer offiziellen Übersetzung in deutscher Sprache vor. Das Dokument wurde auf dem offiziellen Webportal der Regierung kormany.hu publiziert und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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"Bis Juni sind wir fertig"

Fraktionschef Lázár: neue Gesetze verhindern Schmälerung der Demokratie

213 neue Gesetze wurden 2011 in Ungarn verabschiedet. Im Schnitt 2 pro Sitzungstag. 2012 wird aber "ruhiger", verspricht uns Fidesz-Fraktionschef János Lázár. Bis Juni sei man mit der Wende fertig, dann mögen die neuen Regelwerke ihre Wirkung entfalten und die neue Ära der Stabilisierung einleiten, die die Nachwendezeit endgültig beendet...

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Zustände und Aussichten

Nachrichten aus Ungarn zwischen den Jahren

Schlangestehen für eine warme Mahlzeit zu Weihnachten - Demo am 2.1. gegen "Einparteien-Verfassung" - Streit mit IWF ist weiter festgefahren - Massenkündigung von Krankenhausärzten droht - 2012 werden Verfahren gegen fünf Ex-Minister eingeleitet - NGO widerspricht Polizei: Bis zu 400 Kältetote 2011 in Ungarn - Neue Entwicklungsministerin

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IWF-Gespräche hängen von Antwort Ungarns ab >>>
Oppositionssender Klubrádió verliert Frequenz
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Verfassungsgericht weist Mediengesetz z.T. ab
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LMP ruft zur Großdemonstration am 23. auf
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Szolidaritás demonstrierte am Wochenende
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"Vierte Republik" legt Parteiprogramm vor
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Legislative Landnahme

Gesetzesflut vor Weihnachten

Derzeit rollt durch das ungarische Parlament eine wahre Welle von Last-Minute-Gesetzen, viele davon Teil der neuen Verfassung, in der diese als "Kardinalsgesetze" verankert werden. Selbst viele Parlamentarier haben längst den Überblick über die Papierberge der Hunderten Änderungsanträge verloren und funktionieren nur noch als Stimmvieh, mit deren Hilfe sich die Regierung das Land unter den Nagel reißt.

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Pest gegen Cholera

Ungarn und IWF spielen griechische Tragödie
- EINE POLEMIK ALS JAHRESRÜCKBLICK

Die IWF-Delegation, die am Freitag überstürzt und nicht sehr erbaut aus Budapest abreiste, hätte es eigentlich wissen müssen. Schon seit eineinhalb Jahren bietet Premier Orbán seinem Land und Europa ein sehr eigensinniges "Nationaltheater", bei dem alle um ihn als Statisten eingekleidet werden und Demokratie wie Rechtsstaat nur noch als potëmkinsche Kulisse dienen. Doch die charakterlichen Absonderlichkeiten ihres Premiers werden das Land bald sehr teuer zu stehen kommen. Zeit zu handeln, sonst erwacht womöglich noch das Volk.

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Weihnachtsgrüße aus Brüssel

Adventsbrauch: Europa hat wieder einmal "Sorgen" mit Ungarn - MIT KOMMENTAR

Wie schon im letzten Jahr wegen des Mediengesetzes, kommen auch in diesem, pünktlich vor Weihnachten, einige Statements aus dem offiziellen Europa, die ihre Besorgnis über die Entwicklungen in Ungarn ausdrücken. Aber dabei geht es stets nur um Partikularinteressen, das grundsätzliche Demokratieproblem in Ungarn wird nicht erkannt - oder ignoriert.

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Freunde und Familie

Präsident nennt Kandidaten für Richterposten und Datenschutz

Wie von der Regierungspartei Fidesz gefordert, hat der ungarische Staatspräsident Pál Schmitt am Wochenende "seine" Kandidaten für die wichtigsten Richterposten der neu geschaffenen "Kurie", einer Art judikativen "Wächterrates" in Nachfolge des Obersten Gerichtes, benannt. Dass eine Kandidatin die Ehefrau einer Fidesz-Größe ist, stört nur die Opposition. Auch der neue Datenschützer sieht sich als "unabhängig"...

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Umfrage: kaum Helden der Gegenwart >>>
Romaberater der Regierung flieht nach Kanada
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Spionage: Ex-Geheimdienstchefs angeklagt 
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Staatsfernsehen “löscht” missliebige Person
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Gesetze am Fließband zum Jahresende 
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Wieder Staatssekretär gegangen (worden)
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Solidarität statt Gehorsam

Ein Offizier will die Demokratie
in Ungarn retten

Der Chef der Dachgewerkschaft für die bewaffneten Organe in Ungarn, FRDÉSZ, legte am Montag seine Ämter nieder und scheidet aus der Armee aus - aus Gewissensgründen. Der Schritt des charismatischen Gewerkschafters mag ein Verlust für die Interessensvertretung sein, für die politische Landschaft und Kultur in Ungarn könnte sie ein Aufbruchssignal bedeuten.

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Die eilige Kurie

Aktuelles aus dem Parlament

Da nützt die schönste Zweidrittelmehrheit nichts, wenn die Kopiergeräte nicht mitziehen. Am 1. Januar tritt die neue Verfassung in Kraft und es war der ausgesprochene Ehrgeiz der Regierungspartei, möglichst alle in der Verfassung verankerten "Kardinalsgesetze" noch vor Weihnachten unter Dach und Fach zu bringen. Nun bleiben viele Artikel im Grundgesetz zunächst ein Hohlkörper mit dem Eitkett: Fortsetzung folgt. Nur bei den Personalien, da drückt man auffallend aufs Tempo.

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Rassismus als Konsens?

Sogar die die Hälfte der Grünen halten Roma für genetisch kriminell

Was durch die gesellschaftliche Atmosphäre seit Jahren angezeigt wird, wurde jetzt auch offiziell mit Zahlen belegt: beim international erhobenen „Radikalismus-Index“, der 33 Länder umfasst, landete Ungarn auf Platz 5, knapp hinter den Türken. Antisemitismus ist dabei stark auf dem Vormarsch, regelrecht verankert ist jedoch der Antiziganismus, dem auch der "weltoffene" Teil der Gesellschaft erlegen ist.

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Durchgefallen

Demokraten sind keine Opposition: wieder Demonstrationen in Ungarn

Am vergangenen Wochenende versammelten sich mehrere tausend Demonstranten, um der Regierung ihr Versagen zu erläutern. Die Proteste von verschiedenen Gewerkschaften und Oppositionsgruppen richteten sich vor allem gegen die chaotische Wirtschaftspolitik, aber auch gegen die Bildungs- und die Obdachlosenpolitik wurde demonstriert...

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Passstreit: Ungarn will EU-Hilfe gegen Slowakei >>>
Zahltag: Orbán belohnt Bahnarbeiter
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Studium künftig Teil einer "Nationalstrategie"
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Betriebsunfall: Dauerdebatte verärgert Fidesz
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Lázár: 2012 wird "Testphase" für neue Gesetze
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DunaTV wird Sender der “ungarischen Diaspora”
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Verfassungsklage gegen "Gesundheitsreform" >>>
Fidesz gewinnt Nachwahl im II. Bezirk
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Moratorium über Zwangsräumungen verlängert
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Geheimdienst fahndet nach "Spekulanten"
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Schüsse im Dunkeln

Attentat auf Bürgermeister von Gyöngyöspata - “Garde” marschiert "privat" auf

Oszkár Juhász, der vor kurzem gewählte Jobbik-Bürgermeister der Gemeinde Gyöngyöspata, die für ihre ethnischen Spannungen bekannt wurde, teilte der Polizei mit, dass am Montagabend auf ihn geschossen worden sei. Jobbik sieht sich als Opfer linker Hetztiraden und gibt sich kämpferisch, andere Parteien verurteilen jedwede Gewalt und "bitten" die neofaschistische Garde, auf einen Aufmarsch zu verzichten.

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Keine Umarmung

Die linke Opposition bleibt uneins - Wer soll dann Fidesz schlagen?

Bei der Friedrich Ebert-Stiftung trafen der LMP- und der MSZP-Chef aufeinander. Trotz des Abgangs von Haupthindernis Gyurcsány aus der MSZP weigert sich die grün-liberaele LMP noch immer stur mit den "Sozialisten" zu kooperieren. Die rechtsnationale Hegemonie wird man mit derartigem Getue wohl schwer aufbrechen, zumal längst auch andere Bewegungen ein Wörtchen im politischen Machtkampf mitreden.

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Fortsetzung im Passstreit Slowakei vs. Ungarn >>>
Volk und Firmen sollen EU-Urteile bezahlen
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Jobbik-Abgeordneter schändete Denkmal
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Konferenz: Orbán lobt seine Nationalpolitik
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Ex-Staatsanwalt zu 6 Jahren Haft verurteilt
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Neue Gyurcsány-Partei mit 4.000 Mitgliedern
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Polizei ermittelt bei 70 Krankenhaus-Todesfällen
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Umfrage: Fidesz verliert stark an Rückhalt >>>
Katastrophenschutzübung simulierte Star Wars
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Erhöhte Radioaktivität: Kommission untersucht
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Orbán entlässt weitere Vize-Staatssekretäre
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Drehtür der Geschichte

Ungarn auf dem Weg zum "Sozialistengesetz" - Analyse & Kommentar

In seinem unermüdlichen Kampf um die "Ausmerzung des Kommunismus" greift Regierungschef Orbán zu neuen, rabiaten Methoden. Nun soll - per Gesetz - die MSZP für die Verbrechen ihrer Vorgängerpartei, die MSZMP, mithaften, damit endlich "die, die während der kommunistischen Zeit Verbrechen begangen haben, zur Verantwortung gezogen werden können." - Nicht nur ein billiges Ablenkungsmanöver.

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